From Hell

5/10

Film mit Johnny Depp? Muss gut sein! Naja, zumindest ist Johnny Depp gut. ­čÖé
Man braucht erstmal recht lange bis man ├â┬╝berhaupt blickt wie die verschiedenen Personen des Films in die Story passen. Wenn mans dann mal hat muss man sich recht viele Namen merken. Die Geschichte an sich wird ja wohl jeder kennen. Geheimnisvoller M├â┬Ârder ermordet in einem recht kurzen Zeitraum f├â┬╝nf Prostituierte auf brutalste Art und Weise. Keiner hat ihn je gesehen oder hat ne Ahnung wer es sein k├â┬Ânnte. Im Film wird, im Gegensatz zur Realit├â┬Ąt, am Ende die Identit├â┬Ąt von “Jack the Ripper” aufgedeckt.
Wie schon angedeutet, der Film ist etwas wirr und die Story wird eben sch├â┬Ân nacheinander ohne gro├â┼Şes Federlesen abgehandelt. Jedoch lebt der Film von seinen optischen Qualit├â┬Ąten. Die dominierenden Farben sind rot und schwarz. London wird effektiv als Kulisse inszeniert. Johnny Depp spielt wie gewohnt gut, aber es sind sich andere Filme wegen denen er ein gro├â┼Şer Schauspieler ist.

Viel interessanter ist es Nachforschungen zum wahren Hergang der Geschichte anszustellen. ├â┼ôberraschender Weise stimmen ziemlich viele Daten aus dem Film mit der grausamen Wirklichkeit ├â┬╝berein. Wenn amn z.B. bei Google Earth oder map24 nach “London Whithe Chapel” sucht kommt man genau an dem Bezirk raus wo “Jack the Ripper” vor bald 120 Jahren gew├â┬╝tet hat. Sogar die Stra├â┼Şennamen sind teilweise noch die selben. es sit sicherlich ein recht komisches Gef├â┬╝hl, wenn man feststellt das die eigene Adresse mit der eines Weltbekannten Mordes ├â┬╝bereinstimmt. Der Unterschied zwischen Film und Wirklichkeit besteht darin, dass die wahre Identit├â┬Ąt nie aufgedeckt werden konnte. Deswegen ranken sich auch heute immernoch Mythen um ihn. Es gibt lediglich drei Briefe die angeblich von ihm selbst stammen sollen. Sie wurden in den Wochen der Morde an die Polizei geschickt. Im ersten Brief unterschreibt der Absender mit “Jack the Ripper”. Daher der Name. Der dritte Brief ist mit “From Hell” ├â┬╝berschrieben. Daher der Filmtitel.
Des weiteren stimmt es auch nciht das Inspektor Abberline Selbstmord begeht. In Wirklichkeit stirbt er 1929, also viele Jahre nach den Ripper-Morden, im Alter von 86 Jahren.

Wer sich n├â┬Ąher mit dem “Jack the Ripper”-Mythos besch├â┬Ąftigen will, oder vielleicht sogar selbst die Aufkl├â┬Ąrung vorantreiben will, kann sich unter www.jacktheripper.de n├â┬Ąhers informieren. F├â┬╝r ganz krasse finden sich dort auch penibel genaue Verletzungsbeschreibungen der Opfer. Das grenzt fast schon an Sezieranleitungen f├â┬╝r angehende Pathologen.

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