Bildgestaltung und Filmschnitt II

Ich möchte grade mal an dieser Stelle in aller Kürze berichten was wir am zweiten Tag des Seminars gewerkelt haben.

Zuerst wurde eine dritte Kameraübung gemacht, als Fortsetzung zu den beiden gestrigen. Wir sollten eine Person in fünf bis neun Einstellungen zeigen die eine Tür aufmacht, einen rau betritt und sich in diesem auf einen Stuhl setzt. Das ist garnicht so einfach wie man denkt. Wir haben mehr als 45 Minuten gebraucht um uns einig zu sein welche Szenen wir nehmen, in welcher Reihenfolge und wie lange die einzelnen Schnitte sein sollten. Wenn man sich mal vor Augen führt das so etwas doch noch recht triviales so viel Zeit in Anspruch nimmt sieht man erst wieviel Arbeit in einem Kinofilm steckt.
Später haben wir das Thema unseres “Werkstücks” gefunden und besprochen. Wir werden zwei HiWis (Hilfswissenschaftler) interviewen und dann die Interviews einander gegenüberstellen, um einen Vergleich zu haben. Wir konnten heute deswegen auch noch kein Storyboard zeichnen, sondern haben uns darauf beschränkt interessante Fragen zu überlegen die wir unseren Protagonisten morgen stellen werden.
Ja, morgen ist schon der Produktionstag. Am Donnerstag wird schon die Postproduktion sein und auch die Zusammenfassung und Analyse der ganzen Beiträge.
Ich finde das leider etwas arg kurz, denn so bleibt kaum Zeit um Luft zu holen bzw. etwas Abstand zu gewinnen, was ja durchaus wichtig ist um diverse Feinheiten zu entdecken die man wenn man voll im Projekt drin steckt nicht bemerkt. Naja, so beschäftigt man sich eben gleich mal sehr intensiv mit den verschiedenen Filmtechniken und später dann mit Avid Xpress, obwohl ich ja Final Cut bevorzugen würde. 😉 Auch unser Dozent arbeitet mit seiner Firma ausschließlich mit Final Cut.

PS: Ob ich ihm mal anbieten soll eine Website zu gestalten? 😉

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