Das Parfum

[xrr rating=8/10]

Das Parfum

Endlich der Bericht zu “Das Parfum” (ich wills dauernd mit Ü schreiben :|)!

Es beginnt sehr eklig. Nämlich auf einem Fischmarkt in Paris. Den furchtbaren Geruch der dort geherrscht haben muss wo Jean-Baptiste Grenouille geboren wurde kann man sich somit selbst zusammenreimen. Im weiteren verlauf des Films wird Grenouille eigentlich nur unterdrückt. Bis er bei einem “Freigang” in die Stadt einen wunderbaren Duft riecht. nämlich den eines jungen hübschen Mädchens. Bei dem Versuch der Quelle des Dufts auf den Grund zu gehen bringt er sie – die Quelle, also das Mädchen – ausversehen um. Ab da weiß er, dass er den tollsten Duft zusammen brauen muss den die Welt je gerochen hat. Deswegen geht er bei dem alten Parfumeur Baldini in die Lehre und braut für ihn massenhaft Parfums. Dadurch blüht dessen Laden endlich wieder auf. Irgendwann kann Baldini aber Jean-Baptiste nichts mehr beibringen. Um mehr zu lernen macht er sich auf nach Grasse. Das war damals Die Stadt des Parfums. Dort lernt er alle möglichen Düfte festzuhalten und zu konservieren. Heimlich fängt er hier an zu morden und sammelt die Düfte von 12 jungen Frauen. Der dreizehnte Duft muss ein ganz besonderer sein. Grenouille hat sich für diesen Duft eine besonders hübsche junge Dame auserwählt. Allerdings erahnt deren Vater was mit seiner Tochter passieren soll. Er flieht mit seiner Tochter in eine abgelegene Gegend. Allerdings kann Grenouille ihnen wegen seiner ausgesprochen guten Nase folgen und kommt somit auch an die letzte Note die für sein Super-Parfum notwendig ist. Er schafft es gerade noch das Parfum zusammenzumischen bevor er verhaftet wird. Verurteilt zu einigen Schlägen mit einer Eisenstange und Kreuzigung wird er dem Volk vorgeführt. Als er zum Hinrichtungstermin erscheint packt er seine Waffe aus. Sein Parfum. Plötzlich liegen ihm alle zu Füßen. Sie denken er sei ein Engel. Selbst der Vater seines letzten Opfers schafft es nicht gegen ihn durchzugreifen. Durch sein Parfum ist er in der Lage allen anwesenden Liebe zu schenken. Sogar der Bischof ist ganz ungehalten.
Nach diesem Vorfall ist Grenouille selbst ziemlich deprimiert. Er hat es zwar geschafft ein geniales Parfum zu erschaffen, allerdings bringt es ihm erst nichts, weil er nicht in der Lage ist zu lieben oder geliebt werden zu können. Deshalb geht er zurück zum Ort seiner Geburt, geführt von seiner Nase, und überschüttet sich mit den Resten seines Parfums und lässt sich regelrecht vernaschen.

Ich fand den Film ziemlich genial. Eigentlich hätte ich das Buch dazu in der Schule lesen sollen. Allerdings habe ich das damals nicht gemacht (ich hab fast nie Bücher in der Schule gelesen), sondern immer nur Handlungsbrocken in den Deutschstunden mitbekommen. Trotzdem blickt man sehr gut durch bei dem Film. Er ist sehr spannend erzählt weil ab und an hier und da mal etwa Action und Spannung untergebracht wird. Abzug gibts, weil einige Längen drin sind in denen Grenouille schnuppernd durch die Gegend läuft. Am Anfang ist das noch ziemlich interessant gelöst, aber mit der Zeit hat man das Gefühl gingen den Machern die Ideen aus wie man das im Kino am besten umsetzen kann. Und man kann Gerüche auf Bildern einfach nicht so gut festhalten wie sie wirklich sind. Deswegen hätte man manche Szenen etwas kürzen können. Insgesamt war es ein seeehr gelungener Film!

9 thoughts on “Das Parfum

  1. Ichg fand den Film sclecht und desto mehr ich aus dem Buch erfahre, umso schlechter finde ich ihn.

    Lalelina ließt es gerade und ich werde es auch noch lesen!

  2. Dass dreimal die Hälfte im Film weggelassen wurde.
    Dass er anders dargestellt wird als im Buch.

    Ich les das Buch und schau den FIlm nochmal!

  3. Also ich les ja gerade das Buch und schau mir erst danach den Film an. Alles was ich bisher über den Film erfahren habe wwird in dem Buch seeehr oft ganz anders erzählt. Aber mehr davon wenn ich dann auch den Film gesehen habe und mir mein eigenes Bild von der Sache machen kann 😉

  4. Kloar, sie haben paart Sachen gekürzt. Zum Beispiel ist Grenouille im buch laube ich sechs Jahre lang in dieser Höhle, und nich nur paar Tage. Und im Buch gibts glaub ich 24 junge Frauen und nicht nur 13. Ich finde das ist ok.
    Aber ich finde man sollte sich auch mal überlegen wie der Film ganz ohne Buch dastehen würde! Meiner Meinung ist er so betrachtet sogar einer der besten Filme des Jahres! Man muss auch sehen wie schwer der Stoff ist. das Buch galt über Jahre als unverfilmbar!

  5. Naja… wenn du meinst! Das einzige was man besser hätte machen können ist Grenouille manchmal nciht so lange schnuppern lassen. Ansonsten passt alles. Man kann zwar im Kino auch keine Gerüche direkt darstellen, aber im Buch kann man das ja auch nicht. Man will den Zuschauer/Leser nur dazu bringen sich die entsprechenden Gerüche vorzustellen. Und das klappt doch sehr gut, gleich von Anfang an auf dem Fischmarkt!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *