King Kong

7/10

KingKong

Ich hab mir endlich mal King Kong ausgeliehen. Wär ja nicht so dass mich die Story jetzt groß interessiert hätte. Aber ich wollte einfach mal sehen was an dem Film so toll sein soll. Hat ja immerhin einige Oscars bekommen dieses Jahr.
Für die, die die Story wirklich nciht kennen hier mal gaaanz kurz:
Junge Schauspielerin sucht Engagement. Jack Black sucht dringendst eine Ersatzschauspielerin für seinen neuen Film den er auf einer Mythenumwobenen unbekannten Insel drehen will. Er kann sie binnen einiger Stunden überreden mitzufahren. Auf der Insel angekommen haben sie es erstmal mit zwielichtigen Ureinwohnern zu tun die scheints irgend etwas hinter einer riesen Mauer fürchten und huldigen. Um dieses Etwas zu besänftigen opfern sie die weiße Frau alias Jack Blacks Schauspielerin. Das Etwas ist natürlich kein geringerer als King Kong. Er nimmt das Geschenk freudig an und verschleppt die Dame in die Tiefe der Insel. Weil sich Frau Schauspielerin auf der langen reise unsterblich in den Drehbuchautor verliebt hat und dieser ebenso fühlt, möchte er alias Adrien Brody seine Geliebte unbedingt wieder finden. Er geht sie also mit der Besatzung suchen. Jetzt kommt so ziemlich der längste Teil des Films der aber immer gleich aufgebaut ist. Erst fliegen im Wald übergroße Libellen rum, dann ist eine Spinne zu sehen die so groß wie ein LKW-Rad ist. Usw. das steigert sich bis zum Brontosaurus, Tyrannosaurus-Rex und zu Kackerlaken die so groß wie ein holländisches Wohnmobil sind! Natürlich werden die Retter immer wieder von der Nachhut oder sich selbst gerettet. In der Zwischenzeit hat sich King Kong in sein eigentliches Opfer unsterblich verliebt. Die Schauspielerin merkt das auch und fängt an ihm zu vertrauen. Jack Black hat unterdessen seine Filmausrüstung verloren. Da er aber Gewinnbesessen wie nochwas ist, fasst er einen weiteren genialen Plan. Er will den 10m-Affen mit nach Amerika bringen. Zufällig ist an Bord des Kahns eine Armee-Ladung Schlafmittel. Mit dem wird King Kong so lange bombardiert bis er einschlummert. Zurück in New York wird Kong der staunenden Menge vorgeführt. Allerdings kann er sich von den fesseln losreissen und begibt sich auf die Suche nach seiner weißen Frau. Mit der klettert er aufs Empire State Building, läßt sich erschießen und das wars. Auf dem enthaupteten New Yorker Wahrzeichen sind dann Adrien Brody und seine Schauspielerin wieder ein Herz und eine Seele.

So… war nu doch nicht so kurz. 😉
Also in den Kategorien in denen der Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde hätte ich ihm glaube ich keinen vergeben. Der Film besteht zwar fast nur aus Computergrafik, aber die ist manchmal unsynchron und wirkt unecht. Einmal hab ich glaub sogar nen Bus ruckeln sehen. 🙂 Auf jeden Fall finde ich das Masse nicht gleich Klasse ist. Aber das haben die Oscar. Juroren wohl anders gesehen. Es ist zwar toll, dass der Film nur aus Specialeffekts aufgebaut wurde, und trotzdem wirkt wie ein Realfilm. Aber wenn die Umsetzung trotzdem an einigen Stellen nicht gut war ist das doch auch blöd. Naja, aber einen Meilenstein hat der Film trotzdem gesetzt. War ja auch nicht umsonst so teuer. 🙂 Ich erwarte gespannt die Filme die diese Art Filme zu machen weiterentwickelt haben.

3 thoughts to “King Kong”

  1. Also wenn man sich deine Rezension liest wundert man (zumindest ich) wie der Film auf 7 Punkte kommt. Eigentlich schreibst du nicht viel gutes…

  2. Hi Everett!

    Mja, der Film bekommt trotzdem 7 Punkte weil ich es dennoch faszinierend finde wie man einen Film nur aus Bluebox-Aufnahmen so relativ perfekt zusammenschustern kann. Zumal man die schauspielerischen Leistungen beachten muss, denn es ist nciht leicht sich vor einer blauen oder grünen Wand irgendwas vorzustellen und danach zu spielen!

    Viele Grüße, Juuro

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *