Marie Antoinette

7/10

Die junge Österreichische Prinzessin Maria Antonia Johanna (Kirsten Dunst) wird mit dem Französischen Dauphin Louis-Auguste (Jason Schwartzman) verheiratet. Zu Anfang hat sie Probleme sich in die strenge Etikette in Versailles einzufinden. Doch nach und nach kommt sie auch damit zurecht und bringt etwas Schwung in den Hofalltag. Nach dem Tod von Ludwig XV. besteigt das junge Paar den französischen Thron. Marie Antoinette ist mehr und mehr geplagt von Langeweile. Denn ihr Gemahl geht lieber zur Jagd als sich um sie zu kümmern. Außerdem lastet ein ziemlicher Druck auf ihr. Sie muss nämlich einen Thronfolger gebären. Aber bisher fehlt dazu das nötige Engagement Ludwig des XVI. Schließlich klappt es aber doch. Marie Antoinette bringt Marie-Thérèse-Charlotte zur Welt. Einige Zeit später wird auch der heiß ersehnte Thronfolger Louis-Joseph-Xavier-François geboren. Durch die Abgeschlossenheit von der Öffentlichkeit bekommt Marie Antoinette fast nichts von der Bevölkerung mit. So auch erst recht spät von der anstehenden Revolution. Der ganze Hofstaat flieht, doch sie bleibt an der Seite ihres Mannes.

Sofia Coppola hat in diesem Film so ziemlich alle politischen Ereignisse ausgelassen und sich voll auf die Sorgen und Nöte der Marie Antoinette konzentriert. Der Film lebt von den ruhigen Momenten in denen man sich selbst Gedanken über so eine Situation machen kann in der Marie Antoinette da als fast noch Mädchen gesteckt hat. Durch die moderne Musik in diesen Szenen läßt sich das ganze noch besser auf die heutige Zeit “überdenken”. Trotzdem fand ich den Film nicht ganz so gut wie ich erwartet habe. Manchmal war er doch etwas ermüdend. Ich finde die Zeit zwischen der ersten Nachfrage wann es denn das erste Kind geben wird und bis es dann soweit ist ist zu lange. Klar muss der Druck erst aufgebaut werden. Aber irgendwann hat man dann auch mal verstanden dass Marie Antoinette jetzt einen ziemlichen Druck hat.
An Lost in Translation kommt der Film auch nicht ran. Das ist allerdings auch ziemlich schwer will ich meinen.
Daher sollte man sich den ruhig mal ansehen! 🙂

Achja, das geilste an der DVD ist das Extra namens Crib with Louis XVI. oder Schloßführung mit Ludwig dem XVI. Da führt Jason Schwartzman alias Ludwig XVI. durch Versailles. Wie er das macht ist sehr köstlich. Geniale Verarschung dieser voyeuristischen MTV-Serie. Falls das mal jemand bei YouTube oder sonst wo findet sollers mir bitte mitteilen!

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