Blogschlemmer: Krustenbraten

Hier kommt mein Beitrag zum Projekt Blogschlemmer, welches ich gerade über Martin entdeckt habe. Das soll ein Kochbuch von Bloggern werden. Also da hats dann nur Rezepte von Bloggern drin. Mit etwas Glück wird das Buch dann sogar gebunden.

Zutaten sind übrigens für eine mittelgroße Familie… also 20 Personen. 🙂

Krustenbraten
5 kg Schweinefleisch
10 Zehen Knoblauch
500 g Zwiebeln
500 g Karotten
500 g Sellerie
600 ml Bier
Salz
Pfeffer
Kümmel, gemahlen
2 l Suppe

Backrohr auf 180 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze und Umluft). Schweinebraten auf der Schwartenseite mit kochendem Wasser übergießen, rautenförmig einschneiden, Zwiebel, Karotten, Sellerie in ca. 2,5 cm große Stücke schneiden. Knoblauch Zehen teilen. Mit Messerspitze Löcher in den Braten stechen und da die halbierten Knoblauchzehen reinstecken. Den restlichen Knoblauch mit dem Kümmel, dem Pfeffer und dem Salz vermengen und damit den Braten überall gut einreiben. (Achtung, genau jetzt stinkts wie Sau nach Knoblauch. Aber keine Angst der Geruch verfliegt überraschend schnell wieder. Nämlich spätestens dann wenn der Braten lecker fertig riecht.)

Im Bräter über zwei Herdplatten Öl auf höchster Stufe erhitzen und den Braten auf der Schwartenseite kräftig anbraten und herausnehmen. Das geschnittene Gemüse als Bett im Bräter verteilen und den Braten mit der Schwartenseite nach oben (!) draufsetzen. Der Braten gehört für etwa 2 Stunden ins Rohr. (je cm Durchmesser etwa 10 Minuten). Immer wieder mit Suppe übergießen. 1/2 Stunde vor Bratende mit Bier übergießen. Danach nicht mehr aufgießen. Die letzten 15 Min. umstellen auf Oberhitze und maximale Temperatur, um die Schwarte richtig knusprig zu machen. Den Braten aus dem Rohr nehmen und einige Minuten rasten lassen. Den Bratensaft und das Gemüse durch ein Sieb passieren, Gemüse gut ausdrücken. Die Sauce noch kurz kräftig einkochen lassen und eventuell mit Maizena binden. Den Braten von der Schwartenseite her in Tranchen schneiden und im Bräter servieren.

Knödel
20 trockene Semmeln
100 g Räucherspeck
40 g Margarine
ca. 1 l Milch
je 2 EL gewiegte Zwiebel und Petersilie
6 Eier
je 1 Prise Salz und Muskat

Die Semmeln in feine Scheiben schneiden, mit so viel warmer Milch übergießen, dass sie aufquellen können und 1/2 Stunde zugedeckt beiseite stellen. Dann kleinwürfelig geschnittenen Speck in der Margarine gelb rösten, Zwiebel und Petersilie kurz mitdämpfen, nach dem Abkühlen Eier und Gewürze zufügen und die Semmeln untermengen. Faustgroße Klöße formen, und leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen und sofort zu Tisch geben.

Spätzle
1,5 kg Mehl
20 Eier
Salz

Mehl, Eier und Salz in eine riesen Schüssel geben. Einmal umrühren. Teig fertig. Teig Portionsweise auf Brett glatt Klatschen und mit Spätzlesschaber in möglichst dünnen streifen in das kochende Wasser schaben.
Et voila!

Blaukraut (auch Rotkraut genannt)
1 – 2 Köpfe Kraut
0,5 – 1 kg Äpfel
1 Prise Zucker
1 rohe Kartoffel oder Mondamin
1 Prise Zimt
Butter oder Schweineschmalz
je 3 EL Essig

Die äußeren Krautblätter entfernen. Kopf vierteln, Strunk herausschneiden und Blätter sowie die geschälten, vom Kernhaus befreiten Äpfel hobeln. Schmalz erhitzen, Kraut und die Gewürze zugeben, Wasser zugießen und ca. 60 Minuten dünsten. Mit Essig, Salz und Zucker abschmecken. Das Kraut soll süßsauer schmecken. Nach Belieben kann es mit Mehl, Mondamin oder Kartoffeln gebunden werden.

Das ganze kann man auch auf einem Teller schön anrichten. Also zwei Stück Braten drauf zwei Knödel, bissl Spätzle und nen Schöpfer Blaukraut, etwas Soße drüber und it ein paar Petersilieblättern sieht das wunderbar aus.! 🙂

PS: Das Rezept kann Ironie enthalten.

4 thoughts to “Blogschlemmer: Krustenbraten”

  1. Hmmjo. Wobei wir auch bissl Soße wegleeren mussten weil auf das Blech nicht mehr gepasst hat. Das war bestimmt nen Liter Soße der dann mehr gewesen wäre. Das macht den Braten dann wahrscheinlich bei der Menge au net fett (Höhö!), aber joa… einfach mehr Zeug drüber kippen und den möglichst tiefes Blech verwenden. 🙂

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