Apple: Neue Notebooks

Vorhin hat Apple in Cupertino schöne neue Notebooks vorgestellt. Wirklich schöne. 🙂

Das Plastik-MacBook hat einen großen Bruder bekommen und das MacBook Pro einen kleinen. Das MacBook gibts jetzt auch in Alu. Dieses Gerät fügt sich preislich wie leistungsmäßig wunderbar in die Lücke zwischen MacBook und MacBook Pro. Es besitzt auch endlich eine Grafikkarte. Nämliche eine NVIDIA GeForce 9400M, nicht nur einen Intel-GMA Chipsatz wie bisher. Beim größten Alu-MacBook-Modell für 1499€ gibts sogar eine beleuchtete Tastatur mit dazu. Leider kommt das MacBook jetzt ganz ohne FireWire. Was soll denn das? Wozu hat Apple das denn entwickelt? Ich finde es schade eine bessere Technologie (als USB) nicht mehr zu verwenden, nur weil sie nicht soo verbreitet ist. Man hätte sicherlich noch einen FireWire 400 Port unterbringen können!
Etwas seltsam ist, dass es das alte MacBook immernoch gibt. Allerdings nur in weiß und nur mit SuperDrive aber ja. Wieso gibt es nicht noch eine kleiner Version in Alu für um die 1000€? Ich vermute dass Apple zur MacWorld im Januar oder später Anfang 2009 die Alu-MacBooks billiger macht und dann das Plastik-MacBook vollends ganz abschafft. Es passt ja jetzt so garnicht mehr in Apples LineUp. Außerdem wird es auf der Website eher stiefmütterlich behandelt.

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Auch das MacBook Pro wurde upgedated. Zumindest das 15″-Modell. Es sieht genau so aus wie das Alu-MacBook. Intern ist die große Besonderheit dass zusätzlich zum 9400M-Chip eine 9600M GT Grafikkarte enthalten ist. Diese lässt sich aber zum Stromsparen abschalten. Das finde ich eine wundertolle Lösung. So läuft die Grafikkarte nicht immer im Hintergrund mit und saugt Strom, obwohl sie kaum gebraucht wird. Man kann nun auch beim MacBook Pro recht einfach die Festplatte austauschen. “Unterboden” wegmachen, eine Schraube lösen, Festplatte austauschen. So gehört das und muss das sein! 🙂 Jetzt gibt es keine Teile mehr die man gerne austauschen möchte aber nicht kann, weil man nicht dran kommt. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass man nun auch das MacBook Pro nicht mehr mit mattem Display bekommt.

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Natürlich wurde das MacBook Air nicht vergessen und mit neuem Chipsatz und den Folgenden Features die alle Notebooks gemein haben auch auf das neue Level gebracht. Das heißt, dass man mit dem Air jetzt richtige Spiele spielen kann. In diesem Gerät finde ich das bemerkenswert.

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Gleichermaßen haben alle Notebooks ein neuartiges Trackpad den magnetischen Verschluss und werden auf eine neue Art Notebooks zu bauen hergestellt. Im Übrigen setzt Apple jetzt zum Übertragen von Bild nicht weiter auf DVI bzw. Mini DVI, sondern auf Mini DisplayPort. Das Design hat sich wie man sieht sehr dem MacBook Air angepasst. Schwarzer Rahmen ums Display, schwarze Tastatur, etwas abgerundeter und schlitzförmige Status-LED und Infrarot-Empfänger.

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Das neue Trackpad ist aus Glas und unterstützt noch mehr Multitouch-Gesten. Es ist keine Taste mehr vorhanden. Das komplette Trackpad selbst wird zur haptischen Taste. Ich bin gespannt wie sich das anfühlt. Man kann auch Sekundärklick-Bereiche einstellen.

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Die neue Herstellungsart wurde vermutlich vom im Vorfeld umhergeisternden Begriff “The Brick” beschrieben. Die Cases der Notebooks werden, wie schon beim MacBook Air, aus einem Brocken Alu heraus gelasert. So wird Gewicht und Alu gespart und die Geräte sind viel stabiler. Das leuchtet ein. Ich finde das ist eine geniale Idee um Notebooks wirklich stabil zu bauen.

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Es gibt jetzt von 950€ bis 2500€ neun Geräte. Das sind zwei mehr wie bisher. Es gibt keinen riesigen Leerraum mehr zwischen MacBook und MacBook Pro. Da ist jetzt ein guter Kompromiss aus beidem.

Auch wurde endlich nach Jahren des Wartens ein neues Apple Cinema Display vorgestellt. Allerdings bisher nur in einer Größe. 24″ misst es, wird durch LEDs beleuchtet, sieht quasi aus wie ein iMac und kostet stolze 899€. Das kommt mit durch die (noch) teure LED-Technik. Aber außerdem sind eine iSight, ein Mikro, Lautsprecher und ein USB-Hub integriert. Außerdem bietet das Display praktische Stecker für die Notebooks. Wie MagSafe, USB und natürlich DisplayPort für die Anzeige selbst. Noch etwas teuer aber ansonsten sehr nettes Gerät. Die alten Cinema Displays sind weiterhin verfügbar. Aber ich denke die werden spätestens dann abgeschafft und durch Äquivalente im neuen Design ersetzt wenn alle anderen Macs auch einen DisplayPort-Anschluss besitzen.

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Insgesamt kann man sagen, dass quasi alle Produkte auf diesem Event vorher schon genau so vorhergesagt wurden und teilweise auch Spypics ins Internet gelangt sind. Es sind trotzdem alles super Produkte die das Apple-Angebot weiter abrunden und sicherlich viele Käufer finden werden. Im Januar zur MacWorld gibts dann neue Desktop-Macs. 🙂

Bilder: von Apple

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