Geocaching

Seit ich ein Gerät mit GPS habe, hat sich für mich auch ein neues Hobby eröffnet. Geocaching.

Beim Geocaching sucht man versteckte Dinge anhand ihrer Koordinaten. Die Koordinaten der sogenannten Caches bekommt man auf www.geocaching.com. Das ist die erste und größte Cach-Datenbank die es gibt. Man kann bequem auf einer Karte seinen Umkreis anvisieren und bekommt dann die Verstecke in der Umgebung inklusive Koordinaten angezeigt. Mit einem GPS-fähigen Gerät wie zum Beispiel dem iPhone kann man dann zu dem angebenen Ort navigieren und den Cache finden.

Nano-Cache
Nano-Cache

Ein solcher Cache besteht immer mindestens aus einem Logbuch in welches sich der Finder einträgt. Wobei „Buch“ teilweise stark übertrieben ist. Zum Biespiel gibt es nano-Caches wie links im Bild, die erstens schwer zu finden sind und zweitens ein extrem kleines Logzettelbuch haben. Größere Caches haben dafür nicht nur ein Logbuch dass den namen auch verdient hat, sondern auch noch weitere Gegenstände anbei. Das kann so ziemlich alles sein was man sich vorstellen kann. Von diesen Gegenständen darf man sich als Cache-Finder einen rausnehmen, aber nur wenn man auch wieder etwas hinein gibt.

Cow on tour
Cow on tour

Es gibt auch gegenstände die von Cachern von cache zu cache getragen werden. Diese nennt man Travelbugs. Also quasi Kafer die von Cache zu Cache wandern und dabei teilweise um die ganze Welt reisen. Zum Biespiel habe ich vor kurzem einen Travelbug gefunden der schon in Trinidad & Tobago war. Travelbugs erkennt man an einer Marke die aussieht wie eine Army-Plakette. Sie identifiziert den Travelbug eindeutig. Diese marken werden von www.geocaching.com ausgegeben. Man kann auch ganz normale Gegenstände an einen Travelbug binden. Der Bug aus Trinidad & Tobago ist zum Beispiel eine Plüsch-Kuh. 🙂

Viele Caches liegen nicht einfach am Ort der angegebenen Koordinaten, sondern verbergen sich hinter teilweise sehr komplizierten Rätseln. Ein einfaches „Rätsel“ wäre zum Beispiel wenn am Startpunkt die Cache-Koordinaten an einer Hauswand stehen. Komplizierter wirds dann wenn man die Buchstaben des Straßennamens auf dem Schild am Ausgangspunkt zählen muss und sich dann aus Addition mit der Quersummer der Anzahl der Schachtdeckel am zweiten Ort die eigentlichen Koordinaten des Caches ergeben. Allerdings macht das die Sache auch weitaus spannender.

Das tolle am Geocaching ist ja, dass Kellerkinder und Nerds auch mal in die Natur kommen. 🙂 Wenn amn eh schon relaiv viel in der Natur ist, dann führt einen das Geocaching an Orte die man sonst wohl eher selten aufsuchen würde. So habe ich bei den grademal guten zehn Caches die ich bsiher gefunden habe so allerlei Orte in der direkten Umgebung kennengelernt von denen ich noch nie gehört habe. Momentan läßt die Begeisterung zwar schonwieder etwas nach, aber ich muss dann halt mal einen richtigen Rätselcache machen und auch mal selbst einen Cache verstecken. Meine beiden Travelbugs muss ich auch noch loswerden. Aber das mach ich glaub in Usedom in zwei Wochen. Damit sie auch eine halbwegs lange Strecke zurückgelegt haben. 🙂

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