Geocaching mit dem iPhone

Vor kurzem hab ich ja über mein neues Hobby Geocaching berichtet und dass ich jetzt auch nen iPhone mit GPS drin mein Eigen nenne. Im Folgenden will ich einige nützliche iPhone Apps vorstellen die einen beim Cachen unterstützen.

Fürs iPhone gibt es mehere Caching-Hilfen. Da wäre zum einen die offizielle App von www.geocaching.com bzw. Groundspeak (Geocaching). Mit ihr kann man Caches um den aktuellen Standort herum suchen. Dazu ermittelt die App per GPS die momentane Position. Die gefundenen Caches werden nach Entfernung sortiert angezeigt. Man kann dann auch eine Kartenansicht wählen auf der die Caches und der eigene Standpunkt markiert sind. Man kann sich gefundene Caches in einer Liste speichern um sie entweder offline betrachten zu können, oder – was interessanter ist – sie sich für einen späteren Besuch merken. Wenn man dann einen Cache auserwählt hat den man heben möchte kann man in die Navigationsansicht wechseln. Da wird einem auch wieder eine Karte angezeigt, die Entfernung zum Cache und die Luftlinie. Man kann sich sogar einen Kompass anzeigen lassen der einem die Richtung zum Cache anzeigt. Allerdings wird bei dieser Funktion nicht der eingebaute Kompass des iPhone 3GS genutzt, sondern die Richtung per GPS ermittelt. Der Richtung kann man darum auch wenn überhaupt eh nur vertrauen wenn man sich bewegt. Allerdings sind die Ergebnisse doch eher “ungenau”. Ich hoffe Groundspeak wird in einer der nächsten Versionen den Kompass des iPhone 3GS unterstützen.

GCBuddy - Caches GCBuddy - Karte GCBuddy - Abstand

Die App ist für einen iPhone-Cacher eine gute Grundausstattung. Sie bietet als einzige Geocaching-App Zugriff auf die Geocaching.com-Datenbank. Daher ist sie schon fast unverzichtbar. Jedoch ist sie manchmal etwas hakelig und bietet zum Beispiel keine Features für papierloses Caching bei Rätselcaches. Dafür gibt es zum Beispiel GCBuddy (Geocaching Buddy). Mit GCBuddy kann man Wegpunkte von Multicaches speichern. Diese können sich aus Variablen zusammensetzen die man im Laufe des Multicaches herausfindet und dann eintragen kann. Wenn alle benötigten Variablen bekannt sind spuckt GCBuddy einem die finalen Koordinaten aus. Leider besitzt GCBuddy keinen eingebauten Kompass. Aber man kann die Koordinaten in Google Maps kopieren. Damit kann man erstaunlich genau auf einen Punkt zu navigieren. Hätte ich nicht erwartet dass das so gut funktioniert.

Es gibt als Ergänzung zu GCBuddy noch eine extra Kompass-App namens Geopher Lite (Geopher Lite). Nicht getestet. Kostet allerdings 1,59€ und zeigt einfach nur die Richtung, die Koordinaten und den Abstand an. Außerdem kann die App auch noch nicht mit dem iPhone-Kompass umgehen. Also völlig nutzlos wenn man schon die Geocaching App besitzt. Denn da ist so ein Kompass ja eh schon eingebaut. Die App würde also nur den Vorteil bringen aus GCBuddy raus verlinkt zu sein.

Es gibt dann auch noch die bessere Version von Geocaching für 12€ – iGeoCacher (iGeoCacher). Nicht selbst getestet. Aber die App besitzt allerhand Feinheiten und einen Kompass der auch den Hardware-Kompass des iPhone 3GS nutzt. Jaweeh!

Eine gute Grundausstattung hat man also mit Geocaching. Allerdings kann man da nicht wirklich drauf aufbauen. Denn GCBuddy weiß von Geocaching nix und macht andere Dinge. Somit müsste man in beide Apps immer alles doppelt eintragen. Nervig. Die bessere, dafür auch 4€ teurere Lösung ist wohl GCBuddy und iGeoCacher zu kaufen. Damit hat man dann die Geocaching-Vollausstattung für den iPhone-Cacher!

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