iPhone 3GS

Vor knapp zwei Wochen habe ich meinem iPhone der ersten Generation einen kleinen Bruder Geschenkt – das iPhone 3GS. Ich hatte mir ja fast noch überlegt, noch ein Jahr zu warten. Aber neee, ich wollte endlich GPS haben um Strecken tracken zu können. Vor allem da ich ja jetzt verstärkt cooler Mountainbiker bin ist das nun umso nützlicher.

Im Vergleich zum meinem alten “Silberrücken” geht das iPhone 3GS echt ab wie Zäpfle. 🙂 Vor allem innerhalb der Programme gibt es keinerlei Wartezeiten mehr beim Navigieren. besonders positiv bemerkbar macht sich das zum Beispiel bei der Mail.app. Wenn man mehrere Mailaccounts hat muss man halt manchmal von Postfach zu Postfach springen. Das geht jetzt sehr angenehm. Auch beim Laden von Programmen ist ein immenser Unterschied spürbar. Need for Speed läd zum Beispiel gefühlt doppelt so schnell.

Die neuen Funktionen sind ja eigentlich garnicht so viele. Voice Control ist in Verbindung mit einem Headset auf dem Fahrrad super praktisch, außer es windet zu sehr. 😉 Die Videofunktion macht spaß und die Qualität ist besser als ich gedacht hätte, was nicht heißt dass sie umwerfend ist. Der Kompass erwies sich schon mehrmals als praktisch vor allem beim Geocachen. Vor allem ist er einem GPS-Kompass weit überlegen. Und somit wären wir auch schon beim von mir am meisten geliebten neuen Feature. Das GPS. Und zwar wie gesagt nicht wegen der Navigationsmöglichkeit (wobei das natürlich auch nett ist, aber halt auch nur eine kleine Weiterentwicklung zu bisher), sondern um Fahrradstrecken mitzutracken. Wenn ich dann endlich mal richtig Zeit hab zum Fahrradfahren und neue Strecken finden, wird man hier noch so einige schöne Mountainbike-Strecken zu Gesicht bekommen. 🙂 Achja, der Lautsprecher verdient jetzt auch seine Bezeichnung und das Mikrofon ist schon echt richtig gut. Morgen werd ich damit wohl in der Uni aufnehmen, damit ich auch alles mitbekomme. 🙂

Ob ich mir eine der Navigationssoftwares (Navigon: MobileNavigator Europe Mobile Maps: Mobile Maps Europe - Turn-by-Turn Voice Guided GPS Navigation) fürs Auto zulege muss ich dann mal vielleicht überlegen wenn TomTom endlich hinterm Berg (hmmm, bei denen gibts doch garkeine Berge :roll:) vorgekommen ist. Aber eigentlich ist mir das für 80€ nicht wert. Da komm ich mit Google Maps schon auch an. Hat ja bisher auch schon geklappt.

Ein kleines Problemkind ist der Akku. Vor allem wenn man das GPS intensiv nutzt. Nach vier Stunden andauernder GPS-Nutzung ist der Akku leer, würd ich sagen. Sonst hält der Akku ungefähr genau so lang wie bisher. Zwei Tage bei normaler, also geringer, Nutzung ist realistisch. Wenn man quasi garnix macht könnte es vermutlich auch wieder vier Tage durchhalten. Ich muss mir doch noch nen Dynamo ans Fahrrad bauen um das iPhone mit Strom zu versorgen. Oder ich überzieh es mit Solarzellen… hmm. 😉

Das Design ist ja genau das selbe wie beim iPhone 3G. Aber für mich persönlich ist es neu. Was mich stört ist die glatte Rückseite. Die fühlt sich immer total verschmiert an. Ist sie auch. Mit matter Rückseite gabs dieses Problemchen nicht. Ansonsten fühlt sich das 3GS nochmal wertiger an als mein Silberrücken. Der Klopftest wurde mit Bravour bestanden. 🙂

Übrigens bin ich ja somit auch eigentlich von EDGE auf UMTS umgestiegen. Aber nachdem ich da bei ersten Tests keine großen Unterschiede feststellen konnte und gelesen habe dass UMTS mehr Akku ziehen soll, hab ichs ausgeschaltet. Bisher vermiss ich keine Geschwindigkeit. 🙂 Scheints surf ich wohl doch nicht soo viel unterwegs.

Nebenbei bemerkt wird mein iPhone “Silberrücken” Generation 1 nicht verkauft. Es würde zwar vermutlich noch gute 100€ bringen, trotz Dellen und Kratzer. Aber ich nehms als Backuphandy und Entwicklungsgerät.

Fazit: Solider Aufstieg vom Ur-iPhone. Hat sich für mich voll gelohnt. Wenn man schon ein 3G hat muss man es sich ganz genau überlegen ob man die Videofunktion und das Mehr an Geschwindigkeit braucht. Wenn ich schon ein 3G gehabt hätte, hätte ich wohl nciht zugeschlagen.

0 thoughts on “iPhone 3GS

  1. Also wie du ohne 3G zurechtkommst, ist mir schleierhaft. Ich habe es inzwischen schon aufgegeben, überhaupt surfen zu wollen, wenn nur EDGE verfügbar ist, weil ich nicht sekundenlang auf den leeren Bildschirm starren will…
    Das GPS reagiert etwas träge, finde ich, und benötigt ewig, bis eine korrekte Position ermittelt ist (zumindest wenn man nicht direkt unter freiem Himmel ist).

  2. Hm, ich hatte halt über ein Jahr nur EDGE. Von daher bin ich daran gewöhnt. Ich Teste das dann nächsten Monat nochmal. Diesen komm ich wohl zum ersten Mal an die 200MB…

    Also unter freiem Himmel ist das GPS schnell. Innerhalb von Gebäuden nicht. Aber wann braucht man in nem Gebäude drin schonmal GPS.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *