iPad – Die Sinnfrage und der Hype

Ich selbst hab dafür immer noch keinen Verwendungszweck. Außer dass es Spaß macht damit zu hantieren. Aber das rechtfertigt den Anschaffungspreis nicht. Jedoch für jemanden der außer Surfen, Google Maps, Fotos anschauen und E-Mails schreiben keine Anforderungen hat ist das Ding optimal. Vor allem wenn derjenige noch nie einen normalen Computer bedient hat.

Darum: Es kann durchaus einen Sinn haben. 🙂

Allerdings finde ich den Hype auch total ungerechtfertigt. Wenn der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags in den Amerikanischen Medien von sich gibt, dass man als Printmedien-Mensch jeden Tag  Steve Jobs für die Erfindung dieses Geräts danken soll, dann setzt das einer unglaublichen Blase die Krone auf. Das iPad ist nicht die Rettung der Printindustrie. Das ist doch lächerlich. Das iPad und seine jetzt vermutlich bald aus dem Boden spriessenden Marktbegleiter verschaffen den Printmedien höchstens noch etwas mehr Zeit sich neu auszurichten. Meine laienhafte Prognose besagt, dass sich in der langfristigen Zukunft nur noch Hochglanzmagazine und Bücher halten werden können. Tageszeitungen werden aussterben bzw. ein Nischenprodukt für Traditionalisten werden.

In diversen Berufen mag das iPad aber durchaus seine Berechtigung haben. Ich denke da an Ärzte bei der Visite, individueller Medienkonsum im Flugzeug, Speisekarten inklusive Bestellung und meinetwegen auch interaktives, spielerisches Lernen.

Ich denke ja dass Menschen die etwas mehr mit ihrem Computer machen als oben beschrieben, irgendwann merken dass man damit halt doch nicht sooo viel anfangen kann und alles andere praktischer wird sobalds über Kleinkram hinaus geht.

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