Viel Erfolg, Herr Wulff

Tja, der Christian Wulff ist jetzt Bundespräsident. Ich war ja für den Gauck. Ich traue dem Wulff nicht zu, dass er auch mal einer Koalition mit CDU-Beteiligung Kontra gibt. Meine schlimmste Befürchtung ist, dass er nur an der Opposition rumnörgelt, sofern die CDU nicht die Opposition ist.

Ich glaube der Gauck wäre besser gewesen für den Job. Er hätte mit Sicherheit jeder Regierung gesagt was ihn stört, egal wer gerade an der Macht ist.

Nunja, mal sehen wie sich Wulff macht.

4 thoughts to “Viel Erfolg, Herr Wulff”

  1. Geht mir genauso.
    Meiner Meinung nach sollte ein Bundespräsident grundsätzlich parteilos sein. Verliert er nicht irgendwie seinen Sinn, wenn er aus den Reihen der Regierung gestellt wird?

    Interessant aber auch mal wieder die Linken. Sie werden mir immer noch unsympathischer.

  2. Naja, der Bundespräsident soll ja Deutschland repräsentieren und Gesetze unterschreiben. Und solang er noch selbst denken kann ist es schon ok wenn er auch ner Partei angehört. Denn politisch interessiert sollte er ja schon auch sein. Und meistens gehören qualifizierte politisch Interessierte halt einer Partei an. Von daher find ich das schon ok.

    Wie meinst du das mit den Linken? Ich finde letztes Mal mit Peter Sodan haben sie sich mehr geschadet. Wobei sie da auch mehr Zeit hatten. 😉

  3. Ich bin der Meinung, dass eine Opposition genauso zusammenhalten sollte wie eine Regierung. Und dann ist es dumm, zu sagen „die wollten aber nicht mit uns reden, also enthalten wir uns jetzt“ – denn letztlich hat das jetzt der Regierung genützt. Manchmal muss man eben auch jemanden wählen, den man nicht voll unterstützt, um eine schlechtere Alternative zu verhindern. Dem Volk geht es ja bei jeder Wahl so!

    Und die Linken haben sich wohl auch selbst geschadet, zumindest aber ihrem Ansehen bei den anderen Parteien. So wird es schwierig für sie, irgendwann an einer Bundesregierung beteiligt zu sein – aber da kommen mir auch immer wieder Zweifel, ob sie das überhaupt will.

  4. Mja, da hast du recht. Jedoch, können in einer Opposition ja auch komplett unterschiedliche Meinungen vertreten sein, darum klappt das mit dem Zusammenhalt eh meistens nicht. Allerdings sollte man sich vielleicht wirklich für das kleinere Übel einsetzen wenn man die Chance dazu hat. Andererseits verstehe ich aber auch den Ansatz dass man sich für sein Ziel stark macht, egal was die anderen sagen.

    Naja, aber schätze ich die Wichtigkeit des Bundespräsidenten eh nicht als sooo hoch ein. Zumindest denke ich, dass die Auswirkungen eines Bundespräsidenten Wulff oder Gauck sich nicht so großartig in wichtigen Dingen unterscheiden.

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