Frei-Käsebrote-Fest anstatt verschollener Gremlins

Geiler scheiß, oder? Da gibt es wieder Käsebrote in der Slowakei! Wer hätte das gedacht, nachdem der Maharadscha gestern noch verschollene Gremlins jagte. Das Volk war sich sicher, dass das nicht lange gut gehen kann, da die Orangenfarmer im Süden des Landes schon länger auf eine Entschädigung hofften. Dem Maharadscha war dies aber völlig egal – er liebt verschollene Gremlins. Daraufhin wurden die Orangen ob dieser Schmach sauer und ganz gelb, man nannte sie fortan Zitronen. Ihre neuen Freunde die Ameisen freuten sich über die Abwechslung der neuen Gelbheit und gründeten den “Verein zur Gründung eines neuen Staats zur Förderung der Zitronen”. Eigentlich wollten sie den neuen Staat “Bananenrepublik” nennen, denn die besten Freunde der Zitronen sind ja bekanntermaßen die Bananen. Aber, wie sich herausstellte, streiten sich um diese wundervolle Bezeichnung seit Jahrzehnten duzende Staaten im monatlichen Wechsel. Darum mussten die Ameisen den angestrebten Staat leider doch “Zitronenrepublik” nennen.

Aber zurück zum Thema. Die Ameisen lieben neben ihren neuen Freunden – den Zitronen – auch Käse mit Brot drunter. Darum machten sie dem Maharadscha ein unglaubliches Geschenk. Der Maharadscha ist, wie man weiß, der einzige, der bevollmächtigt ist Frei-Käsebrote in der Slowakei zu verteilen! Bei dem Geschenk handelte es sich um eine von Marienkäfern handgewebte Replika des ersten Abendmahls der verschollenen Gremlins um 1217 (nach Gremolanischer Zeitrechnung)! Ist das zu fassen?! Als der Maharadscha, sich im Slowakischen Dschungel befindet, davon Notiz nahm, brach er seine Jagd nach verschollenen Gremlins umgehend ab und reiste zurück in seinen Palast in der Hauptstadt. Bereits Tags drauf wurde das zwei-drei-viertel-wöchige Frei-Käsebrote-Fest in Anwesenheit des gesamten Hofstaats und seiner Verwandten feierlich eröffnet. Das war ein Spektakel. Vierunddreißig Eberschwänze, zwölfundsiebzig Frauenmantelkrautmäntel tragende Gänseblümchenverkäufer und sogar zwei staatlich geprüfte Schupfnudelpfannengerichtkenner waren angereist um ihre Kunststücke dem Volk und dem Maharadscha zur Untehaltung vorzutragen. Als erstes wurde durch eine Schraubkonstruktion eine riesige Pferdeschaukel zwischen den beiden 513 und 517 Meter hohen Türmen des Mahardscha-Palasts befestigt. Leider konnten in der Schaukel nur die Pferde und ihre Großneffen, die Zebras, damit Schaukeln. Jedoch gab es für alle anderen ja immernoch die staatlich geprüfte Schupfnudelpfannengerichtkenner. Die philosophierten in ausschweifenden Vorträgen über die positive Wirkung von Schupfnudelpfannengerichten auf die Nieren- und Blasenfunktion des Maharadschas. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der maharadschanischen Urinsteinproduktion. Diese Vorträge waren sehr gut besucht. Jedoch lag das vermutlich daran, dass die Gänseblümchenverkäufer hinter der Bühne heimlich, aber mit staatlicher Erlaubnis (der Mahardscha kennt schließlich die staatlich geprüften Schupfnudelpfannengerichtkenner – und sein Volk!), die leckersten Profiteroles seit der Entdeckung des vegetarischen Ziegenkäses verkauften. Außerdem trugen die Eberschwänze einige beschwingte Interpretationen von James Hetfield und Daron Malakian vor. Diese beiden waren übrigens nach eigenen Angaben auch zu Gast, wurden aber nicht gesehen.

Wie man sich sicherlich schon selbst denken kann war das Eröffnungsfest des Frei-Käsebrots-Fests ein voller Erfolg und eine nette Angelegenheit!

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