My workshop is a mess

If someone tells you that you have enough bicycles and you don't need any more. Stop talking to them. You don't need that kind of negativity un your life.

Right now …

My workshop is a mess. Some days ago I was cleaning it up. „My workshop“ is a big exaggeration. There was a time when below those bike parts, cleaning equipment, clothes and tools was a sofa. Yes I mean that piece of furniture where normaly at least two people can sit on.
When I started to work on my bike myself I didn’t like the idea to stand for hours  in the cold and lonely basement so I kept all the parts in the flat. But the parts and tools became more and more until the sofa was no longer free to sit on.

Now I structured all the things laying on top of it. Old bike parts will be sold. Parts I will maybe use again are stored below the sofa together with all the tools which fit nicely in a surprisingly small cardboard box. There are two boxes still on the sofa. In one I store all the fluids, oils, greases and lubricants. The other contains tubeless sealant and some parts to apply it.

But in the future …

This is not optimal but I now I’m able to sit again in the office/workshop below my montainbike and do things or sleep. In case of the latter I dream of kind of a garage beneath the house I live in where I don’t park my car (because I won’t own one) but instead store my bikes and have a workshop with all the tools nicely ordered at the wall. There’s a big workbench like table with drawers for parts and other materials. The heart of the workshop is a very robust workstand where I can put my bikes on.

I wonder if the day will come I won’t wake up and realise it was just a dream.

Brake Uncertainty

Not long ago I maybe have discovered what caused my accident last may. Back then I rode with an almost new Shimano XTR Race M-9000 brake. I just made one tour with the new brake. The accident happened on a steep downhill section on a wide forest path. I constantly had to break a little. Suddenly I braked a bit harder end everything went south. Until now I thought the slippery chalk gravel caused my wheel to swing off. But after I read a review of the Shimano XTR at MTB-News I figured that maybe the brake itself was the problem. This version of the XTR brake (and also its XT version) can have a changing pressure point. Means that if you press the brake lever once, release it almost(!) completely and press the lever again, the pressure point moves more far away from the handle bar. So the point where the wheel locks happens earlier. I rode with this brake since August when I was allowed to bike again. I didn’t have any real problems. But I was extremely careful because I didn’t very confident on difficult sections after my spill. After I read the review I tried it and I could reproduce it immediately.

When I first bought the XTR I almost chose the Magura MT8 instead. Maybe I’ll have a look at some secondhand MT8s now…

Tempelhofer Feld

Zum ersten Mal hab ich hier in Berlin auch mein eigenes Fahrrad dabei. Gestern bin ich aufs Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof gefahren um ein paar Runden zu drehen.

Die kompletten Startbahnen und Zufahrtsstraßen der Flugzeuge sind mittlerweile als Park freigegeben. Die Wiesen dazwischen sind als Grillplätze, eingezäunte Hundelaufflächen oder Gemüsegärten gekennzeichnet. Dadurch, dass die Betonierten Flächen so extrem breit sind hat man immer sehr viel Platz, egal wie viele Menschen noch unterwegs sind. Ich habe dann verschiedene Runden gedreht. Wenn man den nördlichen Weg und die südliche Startbahn als Rundkurs nimmt kommt man auf ca. 4,5 km pro Runde. Eine Acht mit der nördlichen Starbahn als mittlerem Weg sind ca. 8,5 km. Vermutlich sind es ganz außen rum, auf dem schönen Radweg, locker 10 Kilometer. Insgesamt hab ich gestern dort gute 30 Kilometer zurückgelegt. Perfekt zum trainieren, zum Beispiel für Intervalltraining.

Beachvolleyballgold

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Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich Beachvolleyball so interessant finden würde. Volleyball als Spieler finde ich so ziemlich die beschissenste Ballsportart. Aber dieses Finale gerade war ja echt extrem spannend. Und den Spielern bei ihren unglaublichen Reaktionen zuzugucken macht schon extrem Spaß. Toll dass die Deutschen am Ende auch tatsächlich gewonnen haben. 🙂

Popcorn

Heute mal ein Popcorn-Video:

Topfboden mit einer Schicht Popcorn-Mais bedecken. Ordentlich Zucker dazu. Grade Sonnenblumenöl dazu, dass das ganze mehr Brei als flüssig ist. Dann Herd einschalten. Bei unserem Induktionsherd von Miele hat sich Stufe 7 von 9 bewährt. Also auf jeden Fall nicht voll aufdrehen. Dauert dann zwar länger (ca. fünf Minuten insgesamt), aber die Wahrscheinlichkeit, dass was anbrennt ist viel geringer.
Irgendwann fängts dann an zu ploppen. Wenn das Ploppen so gut wie aufgehört hat Topf vom Feuer nehmen und Popcorn in Schüssel(n) füllen. Falls man am Anfang ausversehen nen Tick zuviel Mais genommen hat ist es ratsam während der Plopperei den Topf immer mal wieder zu rütteln, damit alle Körner zu Popcorn werden und nichts anbrennt.

Rock im Park 2011

Dieses Jahr bin ich dann durch glückliche Umstände dann doch noch zu nem Festival gekommen. Rock im Park also.

Weil arbeitende Menschen unter uns waren kamen wir am Freitag erst so gegen 17 Uhr in Nürnberg an. Der Wohnmobil-Campingplatz war wie immer hoffnungslos überfüllt. So kam es, dass wir in der Kongresshalle unseren Stellplatz hatten. Dieses imposante Gebäude wurde von den Nazis erbaut, aber nicht fertiggestellt. Die Tribüne und das Dach fehlt, weswegen heute der Innenhof einen wunderbaren Parkplatz für Festivitäten wie Rock im Park hergibt. Ein Vorteil war, dass da relativ wenig los war, kein Durchgangsverkehr und nach der ersten Nacht hat auch keiner von den paar Deppen die auch da drin untergebracht waren die halbe Nacht Musik laufen lassen. 🙂

Blick aus meinem Schlafgemach

Musikalisch gings dann los mit The Kooks. Die rufen bei mir immer so eine England-Stimmung hervor. Aber so grundsätzlich waren die eher laaangweilig. Die Söhne Mannheims wollt ich mir ja eigentlich nicht antun. Aber zwischen In Flames und Disturbed war Zeit, also sind wir kurz rüber. Erst dacht ich wir wären falsch weil das erste Lied so rockig war. Die ersten Leider waren dann auch eher untypisch für die, würd ich sagen. Aber der große Rest war dann doch wie erwartet (befürchtet?). Das erste Highlight stand dann mit Coldplay an. Die find ich ich ja eigentlich schon ganz große Klasse. Aber zur Zeit kann ich mit denen einfach nichts anfangen. Ich finde die Musik nicht schlecht, sie weckt einfach keinerlei Gefühlsregung in mir. Das ist manchmal so. Wird sicher auch mal wieder anders. Trotzdem fand ich das ganze Konzert ziemlich überwältigend. Die haben echt aus den Vollen geschöpft was Show(-Technik) angeht: Laser, Video-Wände, Papierschnipsel, und zu guter letzt – *kaboom* – schöön akzentuiertes Feuerwerk. Die will ich eigentlich mal noch in nem einzelnen Konzert sehen. Am besten in England. Aus irgendeinem Grund denke ich dass das nen Unterschied macht und viel toller ist. 🙂 Dann ganz was anderes: Korn – die obligatorische Rock im Park Band. Die sind irgendwie gefühlt immer da und ich nehm sie immer irgendwie mit und find sie immer total gut, weil ich null Erwartungen habe. Ich glaube auf ein Korn Konzert sollte ich nciht gehen, da würde ich Erwatungen mitbringen, die dann sicherlich enttäuscht werden würden. 🙂 Abends dann noch als „late night special“ Rob „motherfucking“ Zombie. Ich kannte den erst seit kurzem, allerdings als Regisseur von so Meisterwerken wie „Haus der 1000 Leichen“, nicht als Musiker. Ich hatte mir einen typischen Ami-Rocker mittleren Alters vorgestellt. Eigentlich hat nur das mit dem Alter gestimmt. Das ganze hat mich eher an Marilyn Manson 2009 erinnert, nur viiieel besser. Der Musik-Stil kommt auch ungefähr hin. Von dem muss ich auf jeden Fall mal noch mehr hören. Ersten Eindruck war Eindeutig positiv.

Samstag startete der Tag mit Alter Bridge. Da kamen dann doch doch die öden Ami-Rocker. Die waren zwar sympathisch, aber musikalisch eher nich so meins. Dann mal wieder die Beatsteaks. Ganz nett. Aber joa. Die hauen mich ja schon seit längerem nimmer vom Hocker. ich weiß auch garnicht ob sie das jemals haben. zumindest finde ich das alte und mittelalte Zeugs auch nicht so toll. Royal Republic hab ich leider im Tausch gegen einen recht guten Platz bei System of a Down sausen lassen. Schade. Aber System of a Down war wie erwartet der beste Act vom festival. Hat sich also gelohnt. Alles. Die Musik ist ja eh schon super. Aber die Aneinanderreihung, war fast unverbesserlich. Nur B.Y.O.B. hätte ich mir etwas weiter hinten als auf Platz 2 gewünscht. Da war ich ja noch garnicht richtig ein-gegrooved. 🙂 Der Serj ist immernoch ein sympathisches Kerlchen. Bei System of a Down wars jetzt noch etwas krasser wie bei seinem Solo-Auftritt aufm Highfield 2008. So ein kleiner netter Kerl mach so böse klingende Musik und grinst nach jedem Lied wie ein kleiner Junge der ein Hanuta von der Oma bekommt. 🙂 Das find ich so toll. Der Daron wirkt irgendwie, wie erwartet, ziemlich verrückt. Ich stell mir den seeehr schwierig vor. 🙂 Aber Gitarre spielen kanner! Ja. Toll das. Am 15. dann gleich nochmal in Berlin in der Wuhlheide. Bin gespannt ob sie da dann etwas mehr mit dem Publikum reden. Das haben sie nämlich fast garnicht gemacht. Fand ich aber bei denen garnicht so Konzert-vermiesend wie ich das sonst finde. Bis Berlin muss ich dann noch paar texte auswendig lernen. Das Mitsingen hat mir nämlich etwas gefehlt. Ich kann zwar schon bissl was. Aber leider viel zu wenig. Direkt danach kam was deutsches: In Extremo. Die sind wzar nicht so ganz meine Musik, aber dafür ziemlich gut. Ganz zum Schluß hab ich mri dann nach And you will know us by the trail of dead gegeben. Endlich. Nachdem ich die bestimmt schon zwei mal auf Festivals verpasst hatte. De waren gut, fand ich. Starke Rock-Musik die aber nicht vom Rythmus, sondern von der Energie lebt. der Sänger ist auch total aufgegangen. Manchmal dacht ich jetzt heult er gleich vor Emotionen. Hatter nicht – aber seine Gitarre zweimal auf die Bühne geschmettert und ins Publikum geworfen. Hatte mich leider 5 Minuten davor auf die andere Seite der Halle gestellt. -.- Apropos Halle. Die war leider laut, sehr laut. Das war dann doch bissl viel nachts um eins nach mehreren Stunden Beschallung.

Sonntag war dann nichmehr so viel. Ich hatte mich da ja noch auf die White Lies und Wolfmother gefreut. Aber wie sich herausstellte hab ich die White Lies schonmal gesehen. Müsste aufm Highfield gewesen sein. Und wieder kam ich zum selben Schluß: Die find ich auf CD besser. Aber davor noch, als erste band des Tages quasi die zweite positive Überraschung des Festivals: The Pretty Reckless. Die sind nich nur zu mindestens 25% echt pretty, sondern machen auch ziemlich gute Musik. Einen Song kannte ich auch schon aus dem Soundtrack zu Kick Ass. Die Frontfrau Taylor Momsen hat eine tolle Stimme für ihre 18 Jährchen (ja, ich bin auch erschrocken). Die kennt man übrigens scheints aus Gossip Girl. Ich nicht, aber wenn die so gut schauspielert wie sie Musik macht, dann werd ich vielleicht jetzt Gossip Girl Fan. 🙂 Nach den White Lies gabs dann Wolfmother. Auf die bin ich durch Hangover aufmerksam geworden. Da gibt es eine Szene in nem Spielkasino wo deren tolles Lied „The Joker and the Thief“ einsetzt. Grandiose Szene. Der Rest der Musik ist auch nicht schlecht. Da kann man live eigentlich nicht viel falsch machen. Aaaaber Wolfmother wusste es wohl besser. Man kann. Die haben ihre ganzen schönen Lieder total verhunzt indem sie jedes durch belangloses Gitarren-Genuschel auf 10 Minuten Länge aufgeblasen haben. Das hat pro Lied schön den Flow komplett zerstört. Man konnte sich nicht in ein Lied reinfinden, gleich wieder Gitarren-Gedüdel. Chrmpf. Dämlich. Da hab ich mir dann sogar nach ner Weile lieber Mando Diao gegeben. ICH! Jaa… maan Wolfmother. Mando Diao fand ich wie erwartet größtenteils langweilig. Aber wenigstens hab ich mich nicht drüber aufregen müssen. Um den dritten Headliner – die Kings of Leon – haben wir uns schön herumgedrückt. Lieber noch Interpol auf der Alterna Stage angeschaut. Aber die waren leider auch nicht so gut wie ich sie vom Album her kenne. Und dann gings auch schon heim. War wohl auch eine gute Entscheidung, denn der Act nach Interpol musste wegen Platzregen und Sturmböhen bis zu 70 km/h abgesagt werden. Hammer nix verpasst. 🙂

So, jetzt noch was zur Organisation. End handelt sich ja um Rock im Park, und der Marek hats wohl nicht so mit Organisation, wie wir seit 2006 gelernt (und auch von anderen immer wieder gehört) haben. Wo fang ich an. Der Punkt von vorhin. Wie sind diesmal echt spät gekommen. Da kann man dem Veranstalter schonmal zugestehen, dass der Wohnmobil-Campingplatz voll ist. Aber bei den anderen beiden malen war das auch schon immer so. Nach einigen Jahren könnte man doch erwarten, dass man diesen Misstand behebt. Es wäre ja kein Problem gewesen zum Beispiel den Platz wo wir standen als weiten Stellplatz für Wohnmobile zu erklären. Da hätte sich sicher ne Möglichkeit gefunden. Dann hätten wir es auch nicht 1 km Fußmarsch zum nächsten WC gehabt. Da braucht man sich nicht wundern wenn in die Gegend gestrullert wird.
Simmer schon beim nächsten Punkt: WCs. Für die Herren der Schöpfung werden beim Southside immer Pissoirs aufgestellt. Das hat mehrere Vorteile: 1. Es ist nicht notwenig irgend eine Tür anzufassen die womöglich mit EHEC-Vogel-Schweine-Grippen-Influenza-BSE-Hasen-Schnupfen-Masern-Baktiviren kontaminiert ist. 2. Es geht schneller, die Dixies haben die Frauen quasi für sich.
Weiter mit dem Müll. Theoretisch ist jeder Festival-Besucher quasi verpflichtet zwei Müllsäcke vollzumachen. Wir waren zu dritt in einem VW-Bus. Wir haben nach 2,5 Tagen keine 6 (1) volle Müllsäcke. Nächstes mal bringt dann jeder ne volle Mülltonne für daheim mit. Ich kann mir ja vorstellen, dass man wenn man Zeltet ein wenig mehr Müll hat. Aber doch auch keine zwei Säcke voll. Immerhin haben sie die Müllsäcke wohl auch halb voll angenommen. Trotzdem irgendwie bescheuert. Bescheurt war auch, dass zwei von uns erst garkeine Müllpfandmärkchen bekommen haben. Wenn die das bei jedem dritten so machen haben sie gleich mal fast 20.000€ gespart.
Gespart wurde auch am Platz. Mir ist Rock im Park irgendwie immer zu eng. natürlich hat man in einem Park mitten in ner Stadt weniger Platz wie auf der Schwäbischen Alb auf nem riesigen Flugplatz. Aber wenn man dann die Hälfte der Fläche nicht nutzt oder sie für Luxus-Camper und Bungy verschwendet ist das schon dämlich. Die Hälfte des Zeppelinfelds wird für „Centerstage-Camping“ und Bungy springen verwendet. Der Rest ist für die Centerstage Zuschauer. Den Bungy-Kram kann man auch woanders unterbringen oder abschaffen und die Centerstage-Camper fühlen sich hinter der Mauer auch wohl. Da wäre doppelt so viel Platz zum Zuschauen. Dann wäre der Rasen auch nicht nach einem Tag am Arsch und würde spätestens am Dritten Tag auch nicht nach Neapel im Sommer nach 5 Wochen Müllmännerstreik stinken. Ähnliches Bild bei der Alternastage. Im hinteren Bereich der Fläche vor der Bühne befindet sich ein wunderschöner Fußballrasen. Der wurde am ersten Tag zwar in Anspruch genommen. Aber es ist unklar ob das freiwillig geschah. tags drauf war auf jeden Fall wieder der ganze Rasen abgesperrt. Dass der 1. FC Nürnberg sich den nicht kaputt machen lassen will ist verständlich. Aber der Marek kann es sich doch sicherlich bei nem Ticketpreis von über 150€ leisten, nen Fußballfeld mit so hübschen Plastikplatten abzudecken. Da hätte es angenehm viel Platz und der Rasen ist auch noch halbwegs ok danach.
Zwei kleine Verbesserungen konnte ich aber dann doch auch entdecken. An einigen Punkten waren Wasserstellen aufgestellt. Da konnte man kostenlos trinken oder sich den Kopf befeuchten. War sehr sinnvoll, denn zumindest am Samstag wars doch zuweilen recht heiß.
Die Wege waren fast nie verstopft. 2006 bei meinem ersten Rock im Park war das die Hölle. Mitten im Wald im dunkel und überall Menschen ohne Abständen dazwischen. Diesmal haben die Securities schon intelligent Wege auf- und zugemacht um die stupiden Massen zu leiten. 🙂

Als Fazit kann ich sagen, dass das auf jeden Fall nicht mein bestes Festival war, aber System of a Down war seht gut und ich hab zwei neue Bands gefunden. In Zukunft werde ichs dann hoffentlich schaffen mich auf das gemütliche Southside und das mindestens genau so gute Highfield zu beschränken bzw. mal was neues ausprobiert und überhaupt eigentlich viel mehr auf einzelne Konzerte gehen. 🙂 Aber das sag ich ja schon seit 2006 und irgendwie war das jetzt doch mein 10. mehrtägiges Festival. Wenn sich genügend gute Bands zusammenfinden ist so nen Festival halt schon verlockend. zumal wenns nicht Rock im Park, sondern eins von den oben genannte gemütlichen Festivals ist.

Zum Schluss noch special thanks an das Café Wanner. Dieses hübsche Café direkt am Dutzendteich lag auf unsrem Weg zu den Bühnen und war uns mehrmals ein angenehmer Platz zum Wasser lassen. Die Klos waren immer sauber, die Reinigungskräfte nett und es hat sich keiner Beschwert über die zusätzliche Klonutzung durch das Festival.

Laternen Joe in Fürstenfeldbruck

Gerade komme ich vom Laternen Joe Konzert in Fürstenfeldbruck wieder. Es war, vermutlich allein dank Zwickau, extrem einzigartig.

Aber von vorn. Gestern begann die „small world“ Tour von Laternen Joe, die Band die eine nicht unerhebliche Ähnlichkeit zu Die Ärzte haben. Einige Fans von Die Ärzte haben in Zwickau eine typische Ärzte-Show im Stil der Jäzz-Fest-Tour erwartet. Sprich: Die typischen Klassiker und 2 – 3 Stunden Laufzeit. Jedoch haben sich Laternen Joe wohl gedacht wir machen dass nicht wie Die Ärzte, wir sind schließlich Laternen Joe. Also gab es in Zwickau ein 95 minütiges knackiges Konzert mit einer erlesenen Setlist. Die oben erwähnten Ärzte-Fans fanden das aber ganz schön doof. Immerhin war das ja ganz schön teuer und es waren ja nicht mal die Klassiker wie Westerland und Zu Spät dabei, die sonst bei jedem Konzert gespielt werden. Da haben die doch gleich mal nen Sitzstreik gemacht. Aber dessen nicht genug. Als die drei Laternen nochmal auf der Bühne erschienen bekamen sie Pfiffe und Becher entgegen. Beim Besteigen des Busses würden sie (anscheinend) sogar aufs übelste beleidigt. Da ganze zog auch noch eine kleine Internetschlacht in diversen bekannten Foren nach sich. Das spannende daran war, dass Konzerte vergleichen wurden zwischen denen acht Jahre liegen und dass offensichtlich Leute mitdiskutiert haben die garnicht anwesend waren.

Vor dieser Ausgangssituation stand das Konzert in Fürstenfeldbruck. Es war also schon gestern abend klar, dass es irgendwie einzigartig werden musste. Ich fand es im Vorfeld spannend darüber zu spekulieren ob sie irgendwie Zwickau erwähnen würden, und ob sie irgendwas an ihrer Setlist ändern, oder die Tour wie geplant so durchziehen. Ich hatte aber vor allem die Befürchtung, dass sie ganz schön mies drauf sind. Hätte mich nicht gewundert. Von den eigenen Fans beschimpft zu werden ist bestimmt nicht schön. Aber da hab ich mich wohl (mal wieder) in den Äääähh… Laternen Joe getäuscht.

Zu Beginn gab es drei Songs von Laternen Joe die ohne groß Federlesen weggespielt wurden. Dann hat der große Blonde angekündigt: „Für dieses Konzert haben wir uns was ganz besonderes ausgedacht! Genießt es, ist ja eh gleich wieder vorbei!“ Julia Laterne kam ihm dann zu Hilfe und verkündete, dass sie jetzt ein Album von 1984 spielen werden, dass Laternen Joe wohl am stärksten beeinflusst hat. Jealousy:“Wir spielen die komplette Debil und zwar in der Originalreihenfolge.“ Joa, witzig. Aber haben sie dann tatsächlich gemacht. Ich bin zwar großer Fan, aber kann trotzdem nicht alle Titel aller Alben auswändig aufsagen. Darum war es von Song zu Song immer wieder überraschend was da so alles dabei ist. Zum Beispiel so Schmankerl wie Claudia, Micha und das Schlaflied. Extrem grotesk war es auch Jack Laterne am Bass die Sahnie-Schnulze Kamelralley trällern zu hören.

Ich verwende übrigens ganz geheimnistuerisch die „Decknamen“, weil die drei das auf dem Konzert auch ständig versucht haben. Farin zugleich am Anfang zum Beispiel, als es um die große Ankündigung ging:“Ihr denkt euch bestimmt wieder, aaach der Urlaub reißt wieder die Klappe auf…“ Bela:“Urlaub? Wer ist denn immer dieser Urlaub?“ Farin:“Na, öhm, Jealousy Laterne ist grad im urlaub … oderso.“ Also sie haben sich in derHitze des Gefechts eben immer wieder versprochen und sich mit den „richtigen“ Namen angeredet. Wundertoll, wie sie sich dann immer versucht haben zu korrigieren und manchmal selbst überrascht waren als es bei einer spontanen Ansprache geklappt hat.

Nochmal bezüglich Zwickau. Ich hätte gedacht, wenn Zwickau erwähnt wird, dann nur in leichten Anspielungen. Aber die und besonders Farin hat ganz schön auf die Kacke gehauen. 😀 Die drei waren wirklich wirklich gut drauf. Fast nach jedem gelungenen Gag hat sich Farin mit Petze-Stimme ans Mikro gestellt und gemeint „Wäh, der Urlaub, war gestern aber wieder scheiße druff. Hatta wieder miese Laune gehabt…“ Etc. pp. Herrlich. Das ging soweit dass er im Scherz behauptet hat er schreibt mindestens 50% der Hass-Einträge selber. Er hat aber auch trotzdem ganzen Spaß ernsthaftes zum Thema beigetragen. Farin meinte, dass man heute wenn amn von nem Konzert kommt erst mal bloggt und dann noch sich in Foren auslässt und bei Facebook und YouTube likes und dislikes vergibt. Die Daumen-hoch und -runter Geste wurde dann übrigens quasi zu einem Running-gag auf dem Konzert. 🙂 Naja, aber da hat er schon recht. Ich mache bei Konzerten gern mal ein (1!)  Bild von der Band. So als Erinnerung. Aber da muss ich mich schon dazu zwingen, weil jede Sekunde die ich mich auf das Foto machen konzentriere und mich dann ärgere, dass es evtl. doch nicht so toll geworden ist und noch eins mache ist eine verlorene Sekunde. Man hat dann zwar vielleicht ein Bild, aber vom Konzert weiß ich weniger, wie wenn ich das einfach nur genieße. Zu dem ganzen überflüssigen Content kommt dann noch diese like-Mentalität die bewirkt dass viele meinen zu allem ihre Meinung abgeben zu müssen. Selbst wenn, wie gestern teilweise, sie garnicht dabei waren. Einige sind ja aufgrund der Zwickau-Berichte tatsächlich nicht nach Fürstenfeldbruck, manche haben die Auflösung der band gefordert. Und all das wegen einem (1!!!) Konzert das (im Gegensatz zu den allermeisten anderen) nicht ganz optimal verlief. ich will nicht von gönnen sprechen, aber ich muss zugeben, dass ich durchaus amüsiert wäre wenn die doch-nicht-hingeher jetzt etwas gefrustet wären. 😉

Das Konzert ging übrigens ziemlich genau 120 min. Vielleicht ein wenig länger. Am Ende wurde trotzdem nicht Zu Spät (aber das kam ja in der Originalversion in Debil vor.) gespielt und auch das oft gehörte Westerland kam nicht zur Sprache. Jedoch wieder so Perlen wie Am Ende meines Körpas, Uns geht’s prima. Leider haben es Opfer und Hey Huh nicht von Zwickau nach Fürstenfeldbruck geschafft.

Nunja, ich bin müde und leicht abgekämpft, und habe sicher einige tolle Dinger vergessen, die mir vielleicht morgen (also nachdem ich geschlafen habe) wieder einfallen. Aber vor dem Schlafen muss ich mir noch die einschlägigen Foren durchlesen. Mal gucken ob wirklich wieder, wie von Farin prophezeit, mindestens 40 Leute ins Internet schreiben wie scheiße es doch war. habe extra noch nicht geschaut damit ich dies hier, möglichst unbefangen niederschrieben kann. Hach spannend. Die beste Band der Welt eben! 😀 Bis Ulm dann!

Protektoren

Bin gestern zum ersten Mal mit Protektoren durchs Gelände gehüpft. Gleich nach den ersten 30 Metern wurden sie nützlich. Ein Schuhbändel hat sich ums Pedal gewickelt, konnte nicht mehr absteigen -> bums! Ich kann bestätigen, bin den Protektoren fühlt man sich wirklich etwas sicherer. Man traut sich schwierige Stellen eher zu, was meistens dazu führt, dass man sie eh ohne Probleme schafft. Morgen gehts auch gleich wieder auf Tour. Total toll, dass das Wetter seit meiner so sommerlich ist. Sehr praktisch. 😀 Ich genieße es.

Jetzt fehlt mir zu meinem Glück eigentlich nur noch ein Fully. Möh! Im Herbst dann hoffentlich. Bis dahin werd ich meine frisch eingestellte Gabel meines Hardtails noch etwas quälen. Bisher spielt sie gut mit. 🙂

Mit dem Schienenbus durchs Eyachtal

Morgen und übermorgen fährt zwischen Eyach und Hechingen wieder der alte MAN Schienenbus der Hohenzollerischen Landesbahn. Jedes Jahr anlässlich des Christkindlesmarkts in Haigerloch findet auf dieser eigentlich für den Personenverkehr stillgelegten Strecke Museumsbetrieb statt. Schon die letzten zwei Jahre bin ich jeweils mit dem Schienenbus gefahren. Diese alten klapprigen Ggefährt sind einfach toll. Grade im Winter auf einer lauschigen Strecke wie dieser strahlen sie durch ihre Langsamkeit Gemütlichkeit und Ruhe aus.

Mehr Infos gibts hier.