96 Hours

[xrr rating=8/10]

96 Hours
via http://www.outnow.ch

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Althergebrachte Action, ohne Firlefanz einfach graderaus, gut aber nicht wirklich toll. Diese Erwartung hatte ich vor dem Film. Ich dachte nicht das er dann doch so spannend sei!

Die Geschichte ist schnell erzählt. Bryan Mills (Liam Neeson) ist ehemaliger “Verhinderer” im Auftrag der USA der seinen Job aufgegeben hat um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) näher zu sein nachdem schon seine Ehe zu Bruch ging. Eines Tages möchte seine Tochter nach Paris reisen. Da sie noch nicht volljährig ist braucht sie die Einwilligung des Vaters. Er hat Bedenken unterschreibt aber die Einverständniserklärung dann doch widerwillig. Kim wird in Paris kurz nach ihrer Ankunft von Menschenhändlern zusammen mit ihrer Freundin (Katie Cassidy) verschleppt. Zu den Zeitpunkt telefoniert sie gerade mit ihrem Vater. Er fliegt daraufhin sofort nach Paris um seine Tochter zu suchen, zu befreien und ihre Entführer zu bestrafen. Statistiken zufolge hat er nur 96 Stunden Zeit um seine Tochter zu finden..

Der ganze Film dreht sich fast ausschließlich um Liam Neeson. Er weiß genau was er will: Seine Tochter. Dieses Ziel hat er im Kopf und sonst nichts. Er geht über jegliche Leichen wenn es sein muss und verfolgt sein Ziel verbissen und mit aller macht die er hat. Wenn er dann mal irgendwelche Schuldige gefunden hat fackelt er nicht lange. Er bringt sie um. Mit etwas Glück kitzelt er davor noch eine Information aus ihnen heraus. Bei diesen ganzen Morden fühlt man sich als Zuschauer erstaunlich wohl. Vor allem nachdem man gesehen hat was mit den Entführten Mädchen passiert. Sie werden unter Drogen gesetzt und in Containern als Sexobjekte vermietet. Eklig. Abstoßend. Darum fühlt man sich richtig wohl dabei wenn Liam Neeson die Peiniger Reihenweise erledigt sogar als er einen er Entführer seiner Tochter foltert stört das nicht weiter. Da erwacht in jedem ein kleiner Racheengel.
Der Film ist schön kompromisslos. Michael Bay (Transformers) macht das in seinen Filmen bezüglich der Action auch so. Einfach voll auf die Kacke hauen. Wenn da wummernde beeindruckende Hubschrauber vor einer Explosion sind dann zeigt man die auch voll. Mehrere Sekunden lang. So ists in diesem Film mit der Story. Da wird nicht lang überlegt. Wenn wer im Weg oder schuldig ist wird er umgebracht. Problem gelöst. Das find ich super. Im Film. Über kleinere weniger realistische Szenen schaut man daher auch wohlwollend hinweg.

Also wer bewährte Actionfilme ohne Specialeffects mag sollte sich “96 Hours” anschauen!

Übrigens hab ich mich nach dem Film gefragt ob es sowas wirklich gibt. In Paris? Macht da wer was dagegen? Mal sehen was man da herausfinden kann…

Transformers

[xrr rating=9/10]

Wir waren heute spontan im Kino. Es kam kein Sneak als stand der Entschluss schnell fest: Transformers im ungeliebte Kino 2 der Blauen Brücke in Tübingen.
Und wir sahen dass es geil war! 😀

Sam Witwicky (Shia LaBeouf) kauft sich ein Auto. Sein erstes Auto. Schon beim Kauf verhielt es sich etwas seltsam. Aber trotzdem, oder gerade deshalb, schloss Sam es gleich ins Herz. In den folgenden Tagen passieren komische Dinge mit Sams Auto. Es fährt einfach von alleine weg und scheint überhaupt ein Eigenleben zu haben. Es stellt sich heraus dass es wirklich einen Eigenen Kopf hat. Es ist nämlich ein hochentwickelter transformierbarer Roboter aus dem All. Es führt einige Freunde die als Kometen auf die Erde kommen zu sich und Sam. Zusammen erklären sie Sam, dass einige andere Roboter die Erde zerstören und die Menschheit auslöschen wollen. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist eine Brille die Sams Großvater gehörte. Mit der kann man irgendwie einen riesigen Energiegeladenen Würfel ausfindig machen der als gefährliche Waffe eingesetzt werden kann. Mit diesem Ding kann man nämlich alle Maschinen der Erde Leben einhauchen und befehligen. Wenn er in die falschen Hände fällt wäre die Erde dem Tot geweiht!

Das schöne James Bond Zitat “Jung und ihre Spielzeuge…” trifft hier mal voll zu! 😀 Es kommen nen Haufen schnelle Verfolgungsjagden mit heißen Autos vor! Zum Beispiel ein sehr hübscher Ford Mustang als Polizei-Roboter.
Außerdem ist der Sound sehr geil! Durchweg gute Musikuntermalung.
Aber das allerbeste an diesem Film ist die tolle Inszenierung. Micheal Bay haut einfach gnadenlos auf die Kacke. 🙂 Bei manchen Filmen denkt man sich manchmal “Ach wieso hat der das jetzt nicht so gemacht, das würd doch viel cooler rüberkommen so!?” Hier ists eben grad andersrum. Ich hab mir immer gedacht “Jaaaaa genau so ist das geil!” 😀 Das fängt schon am Anfang an als diese Flugzeug-Hubschrauber-Zwitter durch die Wüste fliegen. Das ist einfach genial aufgenommen. Richtig schön sind auch die Straßenschlachten der Roboter. Es wird viel mit Slow Motion gearbeitet. Aber das bewirkt eigentlich nur immer dass alles noch dramatischer beim Zuschauer ankommt. Man ist einfach überwältigt von dem Schauspiel!
Begleitet wird das ganze auch noch von einer kleinen Liebesgeschichte zwischen Sam und seiner Angebeteten Mikaela Banes, gespielt von der äußerst hübschen Megan Fox.
Ich bin begeistert! Action-Kino ohne Kompromisse!
Also ein genialer Film für Jungs die Autos und Action toll finden und keine prinzipielle Abneigung gegen Mainstream haben! 🙂