Johnossi – Gone Forever

Juhu! Ganz unerwartet gibt es etwas neues von meinen musikalischen Lieblingsschweden:

https://www.youtube.com/watch?v=JjeD33bVHn4

Johnossi bringen am 22. März ihr neues Album Transitions raus nd vorab gibt’s schonmal die Single Gone Forever. Die hört sich neu und typisch zugleich an. Neu ist das Klavier, der Gesang und die Gitarre sind dagegen typisch Johnossi. Schön! Hoffentlich wird Transitions wieder etwas abwechslungsreicher als Mavericks.

This record means a lot to us. In many ways it feels like we managed to reboot ourselves and started to build from scratch again.

Dieser Satz in der Album-Ankündigung klingt zumindest vielversprechend.

Gorillaz iPad Album

Damon Albarn, der musikalische Kopf von den Gorillaz, hat während der zur Zeit noch laufenden Welttournee ein neues Album aufgenommen – nur mithilfe seines iPads. Interessant was dabei rauskommt. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen dass man damit was wirklich tolles hinbekommt. Aber wenn einem während so einer Tour entsprechend langweilig ist vielleicht doch. zumindest trau ichs dem Herrn Albarn zu. Besser als das letzte Studio Album der Gorillaz wirds bestimmt! 🙂

Schön auch, dass man das ganze Album an Weihnachten kostenlos runterladen kann. Am 24., also heute, soll es wohl abends den ersten Song aus dem Album im Gorillaz Adventskalender geben. Morgen, am ersten Weihnachtsfeiertag, kann man dann auf der Website das restliche Album herunterladen.

Icke & Er – L.I.B.E.

Ich hab mir ja vor ner Weile schonmal über Icke & Er gefreut. Leider haben sie sich 2008 auch schon wieder aus der Musikszene verabschiedet. Jedoch gibts seit diesem Jahr ein neues Album namens L.I.B.E. Das hört sich an wie man es von Icke & Er erwartet: Seltsam, aber gut. 🙂 Man kann sogar 4 Tracks von den 17 des kompletten Albums kostenlos runterladen. Außerdem kostet das ganze Album grade mal 6,99€ als Download. Auf der Website von Icke & Er ist es auch möglich das gesamte Album kostenlos anzuhören.

Toll bei Icke & Er finde ich dass sies schaffen  lustigen Schwachsinn mit einer echten Aussage zu verbinden, so dass man die Message trotzdem auf jeden Fall versteht. Sieht man auch wieder wunderbar an der ersten Single von L.I.B.E.:

httpv://www.youtube.com/watch?v=JgHLuHBtess

Wie hört ihr Musik?

Wenn ich ein Lied höre das ich noch nicht kenne und ichs toll finde, hör ichs mir mehrmals an. Finde ichs dann immernoch toll schau ich bei last.fm, YouTube, Amazon, iTunes, MySpace was es noch so von diesem Künstler gibt, denn wenn das eine Lied gut ist, ist ja vielleicht auch der Rest toll. Wenn das so ist kaufe ich mir ein Album. Meistens das auf der Song ist der mich auf die Band gebracht hat. Das Album höre ich dann über mehrere Tage wieder und wieder durch. So lange bis es mir auf die Nerven geht. Dann geht das ganze Spiel von vorne los, oder ich krame mal wieder was altes raus. Es passiert nämlich zu weilen, dass ich Musik die ich “früher” mal gut fand, lange nichtmehr gut finde und plötzlich stoße ich wieder darauf und höre sie dann auch wieder exzessiv. So ging es mir vor kurzem mit Muse und gerade eben mit Johnossi.

Übrigens geben sich die wirklich guten Sachen erst nach mehrmaligem Hören zu erkennen. So ging es mir zum Beispiel mit System Of A Down. Beim ersten mal hören fand ich das alles total wirr und durcheinander und überhaupt nicht stimmig. Doch, ich hab aus irgendeinem Grund weitergehört und inzwischen ist System Of A Down eine meiner Lieblingsbands, wie man unschwer an meiner last.fm-Statistik erkennen kann. 🙂 Ein gewisser Rodrigo González hat hat mal gesagt dass Musik eigentlich nichts taugt wenn sie einem von Anfang an total gefällt. Mir ging es so bei Culcha Candela. Die eingängigen Melodien und Beats fand ich zuerst total toll. Es gab eine Woche in der ich fast nur Culcha Candela gehört habe. Aber dann gingen sie mir auf die Nerven. Das hält jetzt seit zwei Jahren an.

Während so einer Künstler-Phase informiere ich mich meistens noch ganz genau über die Personen hinter dem Projekt. Ich schaue mir die Band-Websites an und lese Wikipedia-Artikel und finde heraus was es neues zur Person und Band gibt. So bekommt man ein ordentliches Hintergrundwissen und weiß dann zum Beispiel bei Farin Urlaub Konzerten ((Wobei ich zugeben muss, dass das bei Farin Urlaub vielleicht nochmal was anderes ist weil der eh einer meiner absoluten Lieblingskünstler ist und ich deswegen eh sehr genau verfolge was er so treibt.)) ,  dass die hässliche kleine Figur die auf einem der Monitore steht Krümel heißt. 🙂 Oder man versteht wenn Die Ärzte bei “Junge” ((Stuttgart 24.11.2007 ~min 0:40))anstatt dem richtigen Text folgendes singen: “Guck dir den Smudo an, der hat sogar ein Flugzeug.”

Ich versuch also mich so richtig mit so einem “Werk” eines Künstlers zu beschäftigen. Denn ich finde erst dann entwickelt sich so ein richtiges Gefühl zur Musik und man kann so richtig darin auf gehen und sie genießen. 🙂 Ich sehe aller meistens nicht nur die einzelnen Songs auf einem Album, sondern versuche ein Album als Gesamtwerk wahrzunehmen. Denn ich denke die Künstler haben sich was dabei gedacht grade diese Songs zusammen zu packen. Bei manchen gibt das Album ja auch erst einen Sinn wenn man die Songs in der richtigen Reihenfolge und als Ganzes hört. Darum höre ich eigentlich nur noch Alben am Stück durch. Zufallswiedergabe über alle Tracks der Bibliothek kommt nur vor wenn ich nicht weiß was ich hören soll, und dann bleibe ich meistens auch bei irgendwas hängen.

Allerdings solls ja auch Leute geben, die immer nur einzelne Songs die sie mal irgendwo gehört haben und toll finden hören. Die hören fast nie ein ganzes Album, sondern immer nur einzelne gute Lieder. Für mich fühlt sich das irgendwie so an wie wenn man nur an der Oberfläche kratzt. Ich finde es schade wenn man sich nicht richtig mit der Musik beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Manche Sachen ergeben erst Sinn wenn man sie im richtigen Zusammenhang wahrnimmt. So glaube ich dass man immer das ganze Album kennen sollte. Klar gibts Ausnahmen wo nur ein Lied vom Album toll ist und den Rest braucht man nicht kennen. Aber ich würde behaupten, dass das selten vorkommt. Was öfter vorkommt ist dass einzelne Songs überspringenswert sind.

Zusammengefasst gesagt, finde ich es schade wenn man Musik so oberflächlich “rezipiert” und nicht versucht sich mehr damit zu beschäftigen udn in die Tiefe eines “Werks” zu gehen, weil ich glaube dass man so auch (meistens) die Absicht des Künstlers übergeht. Irgendwie finde ich halt, dass man sich grundlos selbst um einen Mehrwert bringt, an den man doch gar nicht so schwer herankommt.

Ich würd mich freuen wenn der ein oder andere mal beschreibt wie er das macht und wieso und mir vielleicht erklärt wieso er mit seiner Weise (sofern sie anders ist als meine) total zufrieden ist. Ich möchte damit übrigens nicht sagen, dass ich der bessere Musikhörer bin, sondern ich frage mich wie man nicht auf andere Sachen des Künstlers gespannt sein kann. Ich möchte einfach verstehen wieso andere so Musik hören wie sie es eben tun. 🙂

Them Crooked Vultures

Them Crooked Vultures - Them Crooked VulturesAmazon

Dave Grohl (Foo Fighters, Schlagzeug), Josh Homme (Queens of the Stone Age, Gitarre und Gesang) und John Paul Jones (Led Zeppelin, Bass) sind zusammen “Them Crooked Vultures“, was etwa “Die Krummen Anzugträger” bedeutet. Eine Band der Superlative – theoretisch zumindest.

Dave Grohl hat mit Nirvana das Rock Genre aufgemischt und mit “Grunge” eine neue Stilrichtung gegründet. Auch die Foo Fighters, bei denen Grohl am Mikrophon steht und Gitarre spielt, konnten und können große Erfolge feiern.
Auf Josh Homme geht ebenfalls eine Stilrichtung des Rocks zurück – Stoner Rock, etabliert mit seiner ehemaligen Band Kyuss. Die Queens of the Stone Age haben diese Richtung konsequent ausgebaut.
John Paul Jones ist angeblich eine Rock-Legende. Ich selbst hab bewusst zwar noch nie was von Led Zeppelin ((Als “Musik-Kenner” bin ich jetzt vermutlich schonmal durchgefallen. :-D)) gehört aber sie werden immer mal wieder erwähnt.

Bei den “Them Crooked Vultures” kommt das alles zusammen. Beim ersten Genuss des gleichnamigen Debut-Albums hört sich alles auch etwas zusammengewürfelt an. So ähnlich ging es mit auch bei System of a Down. Da wars nur noch wilder. Aber schon beim zweiten Durchgang bekommt man ein Gefühl für Them Crooked Vultures. Es fügt sich alles zueinander. Musikalisch ähnelt es sehr den Queens of the Stone Age und in den melodischen Parts auch Wolfmother. For allem das Intro von “Elephants” hat es mir angetan. Dieses schön aufeinander aufgebaute Gitarrenriff ist einfach toll! Da will man nur noch tanzen!

Kann man kaufen! 🙂