Rock im Park 2011

Dieses Jahr bin ich dann durch glückliche Umstände dann doch noch zu nem Festival gekommen. Rock im Park also.

Weil arbeitende Menschen unter uns waren kamen wir am Freitag erst so gegen 17 Uhr in Nürnberg an. Der Wohnmobil-Campingplatz war wie immer hoffnungslos überfüllt. So kam es, dass wir in der Kongresshalle unseren Stellplatz hatten. Dieses imposante Gebäude wurde von den Nazis erbaut, aber nicht fertiggestellt. Die Tribüne und das Dach fehlt, weswegen heute der Innenhof einen wunderbaren Parkplatz für Festivitäten wie Rock im Park hergibt. Ein Vorteil war, dass da relativ wenig los war, kein Durchgangsverkehr und nach der ersten Nacht hat auch keiner von den paar Deppen die auch da drin untergebracht waren die halbe Nacht Musik laufen lassen. 🙂

Blick aus meinem Schlafgemach

Musikalisch gings dann los mit The Kooks. Die rufen bei mir immer so eine England-Stimmung hervor. Aber so grundsätzlich waren die eher laaangweilig. Die Söhne Mannheims wollt ich mir ja eigentlich nicht antun. Aber zwischen In Flames und Disturbed war Zeit, also sind wir kurz rüber. Erst dacht ich wir wären falsch weil das erste Lied so rockig war. Die ersten Leider waren dann auch eher untypisch für die, würd ich sagen. Aber der große Rest war dann doch wie erwartet (befürchtet?). Das erste Highlight stand dann mit Coldplay an. Die find ich ich ja eigentlich schon ganz große Klasse. Aber zur Zeit kann ich mit denen einfach nichts anfangen. Ich finde die Musik nicht schlecht, sie weckt einfach keinerlei Gefühlsregung in mir. Das ist manchmal so. Wird sicher auch mal wieder anders. Trotzdem fand ich das ganze Konzert ziemlich überwältigend. Die haben echt aus den Vollen geschöpft was Show(-Technik) angeht: Laser, Video-Wände, Papierschnipsel, und zu guter letzt – *kaboom* – schöön akzentuiertes Feuerwerk. Die will ich eigentlich mal noch in nem einzelnen Konzert sehen. Am besten in England. Aus irgendeinem Grund denke ich dass das nen Unterschied macht und viel toller ist. 🙂 Dann ganz was anderes: Korn – die obligatorische Rock im Park Band. Die sind irgendwie gefühlt immer da und ich nehm sie immer irgendwie mit und find sie immer total gut, weil ich null Erwartungen habe. Ich glaube auf ein Korn Konzert sollte ich nciht gehen, da würde ich Erwatungen mitbringen, die dann sicherlich enttäuscht werden würden. 🙂 Abends dann noch als „late night special“ Rob „motherfucking“ Zombie. Ich kannte den erst seit kurzem, allerdings als Regisseur von so Meisterwerken wie „Haus der 1000 Leichen“, nicht als Musiker. Ich hatte mir einen typischen Ami-Rocker mittleren Alters vorgestellt. Eigentlich hat nur das mit dem Alter gestimmt. Das ganze hat mich eher an Marilyn Manson 2009 erinnert, nur viiieel besser. Der Musik-Stil kommt auch ungefähr hin. Von dem muss ich auf jeden Fall mal noch mehr hören. Ersten Eindruck war Eindeutig positiv.

Samstag startete der Tag mit Alter Bridge. Da kamen dann doch doch die öden Ami-Rocker. Die waren zwar sympathisch, aber musikalisch eher nich so meins. Dann mal wieder die Beatsteaks. Ganz nett. Aber joa. Die hauen mich ja schon seit längerem nimmer vom Hocker. ich weiß auch garnicht ob sie das jemals haben. zumindest finde ich das alte und mittelalte Zeugs auch nicht so toll. Royal Republic hab ich leider im Tausch gegen einen recht guten Platz bei System of a Down sausen lassen. Schade. Aber System of a Down war wie erwartet der beste Act vom festival. Hat sich also gelohnt. Alles. Die Musik ist ja eh schon super. Aber die Aneinanderreihung, war fast unverbesserlich. Nur B.Y.O.B. hätte ich mir etwas weiter hinten als auf Platz 2 gewünscht. Da war ich ja noch garnicht richtig ein-gegrooved. 🙂 Der Serj ist immernoch ein sympathisches Kerlchen. Bei System of a Down wars jetzt noch etwas krasser wie bei seinem Solo-Auftritt aufm Highfield 2008. So ein kleiner netter Kerl mach so böse klingende Musik und grinst nach jedem Lied wie ein kleiner Junge der ein Hanuta von der Oma bekommt. 🙂 Das find ich so toll. Der Daron wirkt irgendwie, wie erwartet, ziemlich verrückt. Ich stell mir den seeehr schwierig vor. 🙂 Aber Gitarre spielen kanner! Ja. Toll das. Am 15. dann gleich nochmal in Berlin in der Wuhlheide. Bin gespannt ob sie da dann etwas mehr mit dem Publikum reden. Das haben sie nämlich fast garnicht gemacht. Fand ich aber bei denen garnicht so Konzert-vermiesend wie ich das sonst finde. Bis Berlin muss ich dann noch paar texte auswendig lernen. Das Mitsingen hat mir nämlich etwas gefehlt. Ich kann zwar schon bissl was. Aber leider viel zu wenig. Direkt danach kam was deutsches: In Extremo. Die sind wzar nicht so ganz meine Musik, aber dafür ziemlich gut. Ganz zum Schluß hab ich mri dann nach And you will know us by the trail of dead gegeben. Endlich. Nachdem ich die bestimmt schon zwei mal auf Festivals verpasst hatte. De waren gut, fand ich. Starke Rock-Musik die aber nicht vom Rythmus, sondern von der Energie lebt. der Sänger ist auch total aufgegangen. Manchmal dacht ich jetzt heult er gleich vor Emotionen. Hatter nicht – aber seine Gitarre zweimal auf die Bühne geschmettert und ins Publikum geworfen. Hatte mich leider 5 Minuten davor auf die andere Seite der Halle gestellt. -.- Apropos Halle. Die war leider laut, sehr laut. Das war dann doch bissl viel nachts um eins nach mehreren Stunden Beschallung.

Sonntag war dann nichmehr so viel. Ich hatte mich da ja noch auf die White Lies und Wolfmother gefreut. Aber wie sich herausstellte hab ich die White Lies schonmal gesehen. Müsste aufm Highfield gewesen sein. Und wieder kam ich zum selben Schluß: Die find ich auf CD besser. Aber davor noch, als erste band des Tages quasi die zweite positive Überraschung des Festivals: The Pretty Reckless. Die sind nich nur zu mindestens 25% echt pretty, sondern machen auch ziemlich gute Musik. Einen Song kannte ich auch schon aus dem Soundtrack zu Kick Ass. Die Frontfrau Taylor Momsen hat eine tolle Stimme für ihre 18 Jährchen (ja, ich bin auch erschrocken). Die kennt man übrigens scheints aus Gossip Girl. Ich nicht, aber wenn die so gut schauspielert wie sie Musik macht, dann werd ich vielleicht jetzt Gossip Girl Fan. 🙂 Nach den White Lies gabs dann Wolfmother. Auf die bin ich durch Hangover aufmerksam geworden. Da gibt es eine Szene in nem Spielkasino wo deren tolles Lied „The Joker and the Thief“ einsetzt. Grandiose Szene. Der Rest der Musik ist auch nicht schlecht. Da kann man live eigentlich nicht viel falsch machen. Aaaaber Wolfmother wusste es wohl besser. Man kann. Die haben ihre ganzen schönen Lieder total verhunzt indem sie jedes durch belangloses Gitarren-Genuschel auf 10 Minuten Länge aufgeblasen haben. Das hat pro Lied schön den Flow komplett zerstört. Man konnte sich nicht in ein Lied reinfinden, gleich wieder Gitarren-Gedüdel. Chrmpf. Dämlich. Da hab ich mir dann sogar nach ner Weile lieber Mando Diao gegeben. ICH! Jaa… maan Wolfmother. Mando Diao fand ich wie erwartet größtenteils langweilig. Aber wenigstens hab ich mich nicht drüber aufregen müssen. Um den dritten Headliner – die Kings of Leon – haben wir uns schön herumgedrückt. Lieber noch Interpol auf der Alterna Stage angeschaut. Aber die waren leider auch nicht so gut wie ich sie vom Album her kenne. Und dann gings auch schon heim. War wohl auch eine gute Entscheidung, denn der Act nach Interpol musste wegen Platzregen und Sturmböhen bis zu 70 km/h abgesagt werden. Hammer nix verpasst. 🙂

So, jetzt noch was zur Organisation. End handelt sich ja um Rock im Park, und der Marek hats wohl nicht so mit Organisation, wie wir seit 2006 gelernt (und auch von anderen immer wieder gehört) haben. Wo fang ich an. Der Punkt von vorhin. Wie sind diesmal echt spät gekommen. Da kann man dem Veranstalter schonmal zugestehen, dass der Wohnmobil-Campingplatz voll ist. Aber bei den anderen beiden malen war das auch schon immer so. Nach einigen Jahren könnte man doch erwarten, dass man diesen Misstand behebt. Es wäre ja kein Problem gewesen zum Beispiel den Platz wo wir standen als weiten Stellplatz für Wohnmobile zu erklären. Da hätte sich sicher ne Möglichkeit gefunden. Dann hätten wir es auch nicht 1 km Fußmarsch zum nächsten WC gehabt. Da braucht man sich nicht wundern wenn in die Gegend gestrullert wird.
Simmer schon beim nächsten Punkt: WCs. Für die Herren der Schöpfung werden beim Southside immer Pissoirs aufgestellt. Das hat mehrere Vorteile: 1. Es ist nicht notwenig irgend eine Tür anzufassen die womöglich mit EHEC-Vogel-Schweine-Grippen-Influenza-BSE-Hasen-Schnupfen-Masern-Baktiviren kontaminiert ist. 2. Es geht schneller, die Dixies haben die Frauen quasi für sich.
Weiter mit dem Müll. Theoretisch ist jeder Festival-Besucher quasi verpflichtet zwei Müllsäcke vollzumachen. Wir waren zu dritt in einem VW-Bus. Wir haben nach 2,5 Tagen keine 6 (1) volle Müllsäcke. Nächstes mal bringt dann jeder ne volle Mülltonne für daheim mit. Ich kann mir ja vorstellen, dass man wenn man Zeltet ein wenig mehr Müll hat. Aber doch auch keine zwei Säcke voll. Immerhin haben sie die Müllsäcke wohl auch halb voll angenommen. Trotzdem irgendwie bescheuert. Bescheurt war auch, dass zwei von uns erst garkeine Müllpfandmärkchen bekommen haben. Wenn die das bei jedem dritten so machen haben sie gleich mal fast 20.000€ gespart.
Gespart wurde auch am Platz. Mir ist Rock im Park irgendwie immer zu eng. natürlich hat man in einem Park mitten in ner Stadt weniger Platz wie auf der Schwäbischen Alb auf nem riesigen Flugplatz. Aber wenn man dann die Hälfte der Fläche nicht nutzt oder sie für Luxus-Camper und Bungy verschwendet ist das schon dämlich. Die Hälfte des Zeppelinfelds wird für „Centerstage-Camping“ und Bungy springen verwendet. Der Rest ist für die Centerstage Zuschauer. Den Bungy-Kram kann man auch woanders unterbringen oder abschaffen und die Centerstage-Camper fühlen sich hinter der Mauer auch wohl. Da wäre doppelt so viel Platz zum Zuschauen. Dann wäre der Rasen auch nicht nach einem Tag am Arsch und würde spätestens am Dritten Tag auch nicht nach Neapel im Sommer nach 5 Wochen Müllmännerstreik stinken. Ähnliches Bild bei der Alternastage. Im hinteren Bereich der Fläche vor der Bühne befindet sich ein wunderschöner Fußballrasen. Der wurde am ersten Tag zwar in Anspruch genommen. Aber es ist unklar ob das freiwillig geschah. tags drauf war auf jeden Fall wieder der ganze Rasen abgesperrt. Dass der 1. FC Nürnberg sich den nicht kaputt machen lassen will ist verständlich. Aber der Marek kann es sich doch sicherlich bei nem Ticketpreis von über 150€ leisten, nen Fußballfeld mit so hübschen Plastikplatten abzudecken. Da hätte es angenehm viel Platz und der Rasen ist auch noch halbwegs ok danach.
Zwei kleine Verbesserungen konnte ich aber dann doch auch entdecken. An einigen Punkten waren Wasserstellen aufgestellt. Da konnte man kostenlos trinken oder sich den Kopf befeuchten. War sehr sinnvoll, denn zumindest am Samstag wars doch zuweilen recht heiß.
Die Wege waren fast nie verstopft. 2006 bei meinem ersten Rock im Park war das die Hölle. Mitten im Wald im dunkel und überall Menschen ohne Abständen dazwischen. Diesmal haben die Securities schon intelligent Wege auf- und zugemacht um die stupiden Massen zu leiten. 🙂

Als Fazit kann ich sagen, dass das auf jeden Fall nicht mein bestes Festival war, aber System of a Down war seht gut und ich hab zwei neue Bands gefunden. In Zukunft werde ichs dann hoffentlich schaffen mich auf das gemütliche Southside und das mindestens genau so gute Highfield zu beschränken bzw. mal was neues ausprobiert und überhaupt eigentlich viel mehr auf einzelne Konzerte gehen. 🙂 Aber das sag ich ja schon seit 2006 und irgendwie war das jetzt doch mein 10. mehrtägiges Festival. Wenn sich genügend gute Bands zusammenfinden ist so nen Festival halt schon verlockend. zumal wenns nicht Rock im Park, sondern eins von den oben genannte gemütlichen Festivals ist.

Zum Schluss noch special thanks an das Café Wanner. Dieses hübsche Café direkt am Dutzendteich lag auf unsrem Weg zu den Bühnen und war uns mehrmals ein angenehmer Platz zum Wasser lassen. Die Klos waren immer sauber, die Reinigungskräfte nett und es hat sich keiner Beschwert über die zusätzliche Klonutzung durch das Festival.

Rock im Park 2007

Tja, eigentlich wollte ich nach dem letzten Jahr mir das nicht nochmal antun. Aber die tollen Bands und die luxuriöse Tatsache dass ich inzwischen Miteigentümer eines Campingbusses bin hat mich dann doch überzeugt.

Insgesamt waren wir so an die 20 Leute. Im Bus haben natürlich nur vier davon geschlafen. Wir vier und noch drei andere sind schon am Donnerstag gen Nürnberg mit Busle + PKW losgebraust um einen Zeltplatz für die Nachhut klarzumachen. Als wir zu zweit mit dem Busle ankamen und eigentlich auf den Wohnmobilparkplatz wollten hieß es dass der restlos voll sei und alle anderen Parkplätze ebenso. Toll. Auf gut Glück sind wir dann zu dem Parkplatz gefahren wo wir letztes Jahr geparkt haben. Dort hat man uns dann zu einem weiteren Parkplatz geschickt wo scheints noch was frei sein sollte. Und tatsächlich. 30 Meter neben der Hauptstraße war ein breiter Grünstreifen auf den wir uns stellen konnten. Dieser Platz stellte sich recht schnell als großes Glück heraus. Unsere anderen im PKW waren schon einige Stunden vor uns da und haben eine Stunde lang einen Zeltplatz für 5 Zelte gesucht. Als sie dann noch einen kleinen Platz gefunden hatten mussten sie nochmals eine Stunde mit den umliegenden Zeltbesitzern reden um die dazu zu bewegen etwas zusammen zu rücken. Wir konnten die Zelter unverständlicherweise nicht zum Wildcampen um unser Busle herum verleiten. Wobei sich da sicher kein Mensch drum geschert hätte, denn sie wären längst nicht die einzigen gewesen. Naja, dafür hatten wir mit einem kleinen Wäldchen nebenan in dem wir bequem unsere Notdurft verrichten konnten, einen ruhigen gemütlichen Ort zum Verweilen. Und mit meiner eigens für Rock im Park angeschafften Solardusche mit Wasser von der 100 m entfernten Tankstelle konnte man sogar duschen wann man wollte. Ich fands perfekt.

Aber kommen wir endlich mal zur Musik… weniger perfekt fand ich nämlich dass man das komplette Gelände durchqueren musste um zu der Center- und Alternastage zu gelangen. Mit zunehmendem Alter des Festivals wurde es immer ekliger zwischen den Dixies, Müllhalden, Menschen und Zelten durchzulatschen.
Aber ja angesichts des oben genannten Luxuses konnte man darüber getrost hinweg sehen.

Jetzt aber wirklich zur Musik. Der erste Tag, also Freitag, bestand für mich aus Velvet Revolver, Korn, Die Ärzte und Wir sind Helden. Die ersten beiden kann man vergessen. Dafür waren die Ärzte um so toller. Hat echt mal wieder einen heiden Spaß gemacht. Wie schon beim Fanta4-Konzert angemerkt haben es auch hier die alten Herren einfach drauf! Zum Beispiel hat Farin Schlagzeug gespielt und Bela ein unglaubliches Gitarrensolo hingelegt. Leider haben sie sich etwas mit der Zeit verkalkuliert, weswegen sie „Zu Spät“ nicht spielen konnten.
Nach den Ärzten gab es ein riesen Gehetze, denn bei der Centerstage war für heute Schluß, also hetzten alle zur Alternastage wo Wir sind Helden angefangen hatten als die Ärzte aufhörten. Natürlich kam ich viiieel zu spät, aber das was ich noch gehört hab (ca. 5 – 10 Lieder) war genial. Auch die neuen Lieder sind live mal wieder toll. Ich würd so gerne am 21.07. zum Wir sind Helden Konzert nach Esslingen auf die Burg, aber da ist zum gleichen Zeitpunkt „Das Fest“ in Karlsruhe. :-/
Am Samstag starteten wir mit TheHivesTheHivesTheHives, dann haben wir uns von Billy Talent vollplärren lassen (die sind live sooo schlecht 🙁 ). Auf der Alternastage war dann mit Jan Delay HipHop bzw. eher Funk angesagt. Das war wie erwartet sehr geil, aber leider zu kurz. Wobei das wieder gut war, denn deswegen hab ich tatsächlich noch was von Muse mitbekommen. Und das war eigentlich auch ziemlich okay. Nach Muse kamen dann mit 20 Minuten Verspätung Linkin Park. Die waren echt sehr geil. Nur fast etwas langweilig. Okay, ich hab eh nicht verstanden was die geredet haben. Aber sie haben die Lieder fast alle so gespielt wie auf den Alben. Geil wars trotzdem, denn die Musik von Linkin Park ist einfach perfekt! Nach Linkin Park war dann bei mir eigentlich die Luft raus. Aber wir sind dann doch noch zur Alternastage wo grade die White Stripes Krach machten. Die ersten Lieder empfand ich auch echt nur als Krach. Aber je länger sie spielten desto besser wurden sie! Um 0:50 Uhr kam dann auch noch Evanescence. Da waren wir dann sogar im Inneren Ring direkt vor der Bühne. Aber die fand ich irgendwie nicht so toll. Hört sich alles verdammt ähnlich an und der Bass war auch noch viel zu stark! Gerade unserem Bass-Freak war das Bass zu stark. Er ist deswegen gegangen.
Der letzte Tag begann mit den Kaiser Chiefs. Die hatten wir ja letztes Jahr hier kennen gelernt. Aber dieses Mal konnten die mich nicht so begeistern. Lag aber vielleicht auch daran dass ich mir meine Kräfte für die Beatsteaks aufheben wollte. Nachdem Mando Diao ausgesessen waren kamen sie dann auch. Und sie rockten. Spitze sind die! Harr. Zum Glück kommen die auch bei „Das Fest“. Die haben echt Stimmung in den Laden gebracht! Die Smashing Pumpkins haben wir uns dann auch noch paar Lieder lang angehört. Die kannte von uns ja bisher keiner. Joa.. eigentlich waren die garnicht so schlecht. aber recht eintönig. Placebo, mit denen sie ab und an verglichen wurden, ist deutlich besser.

Mein Fazit will ich mal so ausdrücken (in absteigender Reihenfolge):
Die Ärzte
Linkin Park
Beatsteaks
Jan Delay
Damit hat sich der betrag von 116€ wohl schon gelohnt.
Zusätzlich sei noch zu erwähnen, dass es wegen dem ganzen Regen und der schlecht organisierten Überfüllung dieses Jahr wohl besonders eklig war. Wir konnten uns das zum Glück von außen ansehen. Was bin ich froh über unsere saubere Wildsau! 🙂

Übrigens bleibe ich bei meiner Meinung: Einzelne Konzerte sind viel geiler als Konzerte auf Festivals! Da hat die Band Zeit so viel Scheiß zu machen wie sie will und so viele Zugaben zu spielen wies ihr Spaß macht. Ein Festival lohnt sich nur wenn wirklich gute Bands kommen und wenn der Preis angemessen ist. Auf jeden Fall kann ich auf die viel gepriesene Festival- Stimmung und -Party überwiegend verzichten.