OmU

Bevor ich nach Berlin gezogen bin habe ich mich oft geärgert, dass es bei uns keine unumständliche Möglichkeit gibt einen Film auf Englisch im Kino anzuschauen. In Berlin jedoch laufen alle Filme auch als OmU – also Original mit Untertiteln. Leider sind die Untertitel aber deutsch. Das verleitet mich während dem Film dazu nicht aufmerksam zuzuhören und der Handlung zu folgen, sondern die Untertitel zu lesen. Meine Augen werden förmlich angezogen von den deutschen Worten. Ich bin es eben gewohnt alles zu lesen was mir vors Auge kommt. Wenn ich dann mal versuche nicht zu lesen, strengt das an. Meistens gehe ich dann nach wenigen Sekunden wieder unbewusst zum Lesen über. So bewege ich mich in einem ständigen nervigen Kreislauf: Lesen – angestrengt nicht lesen – zuhören – lesen. So machen Filme erst recht keinen Spaß. Ich habe jetzt zwei Filme (Argo und Django Unchained) als OmU gesehen und werde es freiwillig wohl nicht so schnell wieder tun.

Leider zeigt die mir bereits ans Herz gewachsene Yorck Kinogruppe Originalversionen immer nur mit Untertiteln. Aber zum Glück gibt es noch das Cinestar in Berlin. Ich war noch nicht dort, aber die Website und die Lage lassen auf den Charme eines typischen Blockbuster-Kinos schließen. Die Yorck Kinos sind alle sehr liebevoll eingerichtet und (wieder)aufgebaut. Die Kinosääle sind unglaublich hübsch und versprühen richtig tolles Kinoflair.

Somit werde ich wohl in Zukunft englische Filme im Cinestar und alle anderen in einem der Yorck Kinos anschauen.

Tempelhofer Feld

Zum ersten Mal hab ich hier in Berlin auch mein eigenes Fahrrad dabei. Gestern bin ich aufs Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof gefahren um ein paar Runden zu drehen.

Die kompletten Startbahnen und Zufahrtsstraßen der Flugzeuge sind mittlerweile als Park freigegeben. Die Wiesen dazwischen sind als Grillplätze, eingezäunte Hundelaufflächen oder Gemüsegärten gekennzeichnet. Dadurch, dass die Betonierten Flächen so extrem breit sind hat man immer sehr viel Platz, egal wie viele Menschen noch unterwegs sind. Ich habe dann verschiedene Runden gedreht. Wenn man den nördlichen Weg und die südliche Startbahn als Rundkurs nimmt kommt man auf ca. 4,5 km pro Runde. Eine Acht mit der nördlichen Starbahn als mittlerem Weg sind ca. 8,5 km. Vermutlich sind es ganz außen rum, auf dem schönen Radweg, locker 10 Kilometer. Insgesamt hab ich gestern dort gute 30 Kilometer zurückgelegt. Perfekt zum trainieren, zum Beispiel für Intervalltraining.

Mustafa’s Gemüse Kebap

Am Samstag habe ich noch live vor Ort begeistert über meinen besten Döner aller Zeiten getwittert. Kaum bin ich wieder daheim finde ich einen wundervollen Werbeclip dieser kleinen feinen Dönerbude vom Mehringdamm in Kreuzberg.

Dönerbude mit Werbefilmchen. Schon einfach so ne lustige Idee. Aber wenn man sich noch an diesen Clip erinnern kann ist’s richtig lustig:

Das macht die Jungs mit dem leckeren Essen noch sympathischer. Claus Hipp hat übrigens mit einem Brief reagiert und sich zu einem Besuch angekündigt! 🙂

via steve-r.de

Street Art Berlin (“don’t forget…”)

In Berlin haben sich einige Künstler eine geniale Aktion einfallen lassen. Plakate die ganz offensichtlich eine immense Photoshop-Retusche erfahren haben wurden mit Photoshop-Bedienelementen versehen. Da sieht man zum Beispiel in der History dass ganz oft der Kopierstempel verwendet wurde. Auch die Namen der Ebenen sollte man beachten! 🙂 Leider ist die ganze Sache illegal. Aber trotzdem ne tolle Möglichkeit die Leute darauf hinzuweisen dass nicht alle “so toll” aussehen wie sie auf solchen Plakaten abgebildet sind.

Mehr Bilder gibts bei flickr und bei Gizmodo.