10 Ideen für iOS 7

In einem guten Monat werden wir auf der WWDC die neue Version von Apple iOS vorgestellt bekommen. Ich selbst bin , abgesehen von einigen Kleinigkeiten, sehr zufrieden mit iOS wie es inzwischen ist. Darum habe ich mich mal umgeschaut was andere sich für iOS so wünschen.

1. Neues Design
Ein neues Design ist zwar nicht wirklich ein neues Feature, aber wohl der meist beschriebene Aspekt des nächsten iOS in letzter Zeit. Seit Jony Ive nicht nur Senior Vice President für Industrial Design, sondern auch Human Interface Chef für die Software ist, sind sich alle einig, dass er das Design früher oder später mächtig ändern wird. Jony Ive ist bekannt für schlichte Designs. Alle unnötigen Elemente werden weggelassen. Der vorherige iOS Chef Scott Forstall liebte scheints sehr den Ansatz Software von echten Objekten abzuleiten. So sind Apps wie Game Center, Notizen, Kalender usw. entstanden. Das soll nun alles umgekrempelt werden. So grundsätzlich finde ich es angebracht das 6 Jahre alte Design mal etwas aufzufrischen. Viele der iOS Apps die ihr eigenes Design mitbringen gehen inzwischen einen moderneren Weg, der aber trotzdem nicht aus dem Rahmen fällt. Aber abgesehen vom Aussehen hoffe ich, dass damit auch einige Benutzungsverbesserungen Einzug erhalten. Zum Beispiel finde ich das lange tappen auf den zurück-Button in Tweetbot super. Man kommt dann nicht nur einen Schritt zurück sondern alle, landet also wieder am Anfang.

Viele Benutzer wünschen sich einen schnellen zugriff auf Einstellungen wie Bluetooth, WLAN, Flugzeugmodus und UMTS. ich weiß zwar nicht wieso man diese Sachen andauernd umstellen sollte, aber anscheinend ist das ein großer Wunsch.

In vielen Design-Konzepten für iOS 7 finden sich veränderte Funktionen der typischen Listen-Elemente. Bislang kann man bei normalen Listen in iOS mit einem Finger-Swipe höchstens das Element löschen. Doppel- oder Dreifach-Taps gibt es nicht. Man könnte mit diesen zusätzlichen Gesten weitere Funktionen schneller erreichbar machen. Da ist wieder Tweetbot ein gutes Beispiel. Wischen nach rechts über einen Tweet zeigt die Unterhaltung an, wischen nach links zeigt den Tweet einzeln an. Ein einzelner Tap zeigt Funktionen an um etwas mit dem tweet zu machen. Ein doppelter Tap zeigt wiederum den einzelnen Tweet an und mit einem dreifachen Tap gelangt man zum Antwort-Bildschirm. So irgendwie, in der Art könnte Apple das auch in seinen Standard-Apps machen. Allen voran Mail.app.

Tweetbot for iOS

Das Design und Interface ist auf jeden Fall ein großes Thema. Es sollte auf jeden Fall alles etwas dynamischer werden. Vorhandene Möglichkeiten sollten besser ins System einbindbar sein. Inzwischen gibt es da viele Lösungsansätze anderer App-Entwickler. Die Schwierigkeit liegt darin die richtigen Ideen ins Hauptsystem zu übernehmen und sie den Entwicklern wiederum zur Verfügung zu stellen.

2. „Mission Control“
Bei Mac OS X gibt es Mission Control, oder Exposé, so hieß es bis OS 10.6 Snow Leopard. Alle offenen Programme werden nebeneinander auf dem Bildschirm angezeigt. Apple hatte sowas schonmal in einer Vorabversion von iOS 4 drin. In die finale Version hat es diese Funktion bisher nicht geschafft. Bei iOS ist es nicht so ganz einfach für das System zu bestimmen wann eine App läuft oder nicht. Es laufen ja immer nur Hintergrundprozesse, die von einer App angestoßen wurden. Apps die keine Hintergrundprozesse benötigen werden beendet bzw. angehalten sobald sie geschlossen werden. Läuft so eine App noch, oder wurde sie beendet? Außerdem ist es vermutlich eh nicht sonderlich aufschlussreich viele kleine Screens auf einmal zu sehen, da die dann ja doch sehr klein sind.

3. Sicherheit (Fingerprint-Sensor)
Seit ich in Berlin wohne habe ich eine Code-Sperre eingestellt. Nach 5 Minuten nicht benutzen muss ich einen vierstelligen Code eingeben um an mein iPhone ran zu kommen. Das ist nicht nur nervig, sondern auch nicht sonderlich sicher. Fürs den Nachfolger des iPhone 5 ist ein Fingerabdrucksensor im Home-Button im Gespräch. Damit könnte man dieses Problem wunderbar elegant hinter sich lassen. Man würde nichts davon mitbekommen und es wäre doch sicherer. Auch würde diese dämliche android’sche Gesicht-Erkennungs-Sperre, die Fotos nicht von echten Gesichtern unterschieden kann, vermieden.

4. „Widgets“
Bei Android gibt es sowas wie Widgets. Also Bausteine, welche Informationen enthalten, die man sich in den Homescreen klatschen kann. Also zum Beispiel das Wetter, Aktienkurse, die ersten drei neuen E-Mails… Ich sehe durchaus eine Möglichkeit sowas einzubauen. Diese Blöcke könnten eben immer ein vielfaches von App-Icons groß sein. Das „Problem“ ist, dass das semantisch nicht zueinander passt und die potentielle Unübersichtlichkeit fördert. Bisher besteht der Homescreen nur aus Programmstartern, Informationen sind (abgesehen von den Badges, und die sind jeweils App-bezogen) keine dabei. Ich glaube das würde ich verwirrend finden. Darum denke ich, dass Apple das so nicht umsetzen wird. Wenn, dann könnte es extra Widget-Seiten geben. Also Seiten zwischen den Homescreens, die nur für Widgets gedacht sind. Allerdings muss man dann noch mehr wild wzsichen den Screens hin- und herscrollen wie bisher schon.

5. Siri
Siri ist jetzt schon 1,5 Jahre alt und immernoch Beta. Seither hat sich nicht wirklich viel getan. Siri kann kaum mehr als am Anfang. Im Vergleich zu Googles Sprachsuche ist es zudem recht langsam. Ich denke Siri könnte mit einer mächtigen API ein sehr starkes Argument für das Apple System im Vergleich zu Android und anderen sein. Zum Beispiel Navigations-Apps könnten damit sehr aufgewertet werden. Apple müsste dabei gewährleisten, dass die Server die zusätzliche Last zuverlässig meistern. Außerdem muss bei bestimmten Aufrufen klar sein welche App gemeint ist. Das heißt jede einzelne Siri-fähige App braucht ein für sie einmaliges „Siri-Stichwort“.

Mit der Einführung von Siri hat Apple leider die bisher vorhandene rudimentäre Offline-Sprachsteuerung über Bord geworfen. Wenn man mal kein Internet hat, oder Siri aus sonstigen Gründen nicht tut, funktioniert die Sprachsteuerung kein Bisschen. Wieso sollte ich ohne Internet nicht einen Anruf tätigen können? Eigentlich würde es reichen wenn sie einfach einen Fallback einbauen und dann die alte Sprachsteuerung einschalten.

6. Auto-Integration
Vor kurzem machte ein weiteres Gerücht die Runde, dass Apple sich mehr in Richtung Auto-Integration entwickeln möchte. Der bisherige Ansatz mit „Eyes Free“ ist ja nur eine Siri-Integration. Zum Beispiel könnte bei eingestecktem iPhone die Auto-Navigation durch die Apple-Navigation ersetzt werden. Früher oder später könnte so theoretisch das ganze „Infotainment“-System eines Auto aus dem Handy kommen. Das wäre ein weiteres großes interessantes Feld für Entwickler. Für Apple böte es die Möglichkeit seine Kunden weiter zu binden und seinen Kartendienst durch die vielen (genaueren) Daten weiter zu verbessern.

7. Standard-Apps
Am normalen Computer kann man für häufige Aufgabe Standard-Programme festlegen. Also für E-Mail, Browsen, Kalender, Musik usw. Am iPhone sind das bisher alles Programme die Apple auch liefert. Bisher werden Links automatisch in Safari geöffnet und Termine in Apple Kalender. Ich benutze inzwischen Fantastical als Kalendar-App. Es ist nervig in einer E-Mail den Termin nicht gleich in Fantastical öffnen zu können sondern erst noch rumkopieren zu müssen. Es wäre teilweise wirklich sinnvoll wenn man Standard-Apps einrichten könnte. Andererseits halte ich das nicht für sonderlich wahrscheinlich.

8.  „Fuchtel“-Gesten
Das Samsung Galaxy S4 bietet die Möglichkeit Anrufe mit  einem Winken anzunehmen. Das finde ich sehr praktisch. So sollte man auch Lieder weiter schalten und Nachrichten vorlesen lassen können. Am Besten sollte man damit Siri aktivieren können. So hätte man zugriff auf so ziemlich alle Funktionen des Handys. Ich stehe oft beim Kochen mit nassen Händen und würde gern das nächste Lied hören. Das Problem was ich dabei sehe, ist die Zuverlässigkeit mit der ein Winken als eines erkannt wird das das Handy meint. Also nicht dass dauernd das Handy sich meldet nur weil es auf dem Tisch liegt und mehrere Personen drumherum sind.

9. Wallet
Mit iOS 6 hat Apple Passbook eingeführt. Darin können Gutscheine und Bonussysteme von diversen Unternehmen elektronisch gespeichert werden. Das ist der erste Schritt zum digitalen Geldbeutel. Google ist da mit Google Wallet schon einen Schritt weiter. Damit kann man theoretisch im Geschäft seine Rechnung mit dem Handy bezahlen. Zur Identifikation wird NFC verwendet. Angeblich soll ins nächste iPhone auch ein NFC-Chip wandern. Ich persönlich fände diese Zahlungsart sehr praktisch – aber nur wenn es auch die meisten Läden nutzen. Dazu müsste Apple einen eigenen Bezahl-Dienst auf die Beine stellen, über den dann das ganze Geld fließt. Das ist wiederum schwierig an die einzelnen Läden zu vermitteln. Zumal es schon jetzt mehrere konkurrierende Anbieter gibt. Vielleicht setzt sich ja früher oder später ein standardisiertes Verfahren durch mit dem es Möglich wäre, dass ein Laden mehrere Bezahl-Anbieter verwendet. So wie es jetzt möglich ist mit EC-Karten unterschiedlicher Banken bezahlen zu können.

10. Mehrnutzer-Modus
Selbst besitze ich zwar noch kein iPad, aber ich plane mir ein iPad mini zuzulegen, sobald es mit Retina-Display verfügbar ist. Da das dann als Wohnzimmer-Computer gedacht ist, wäre es extrem praktisch, wenn meine Freundin und ich eigene Accounts darauf haben könnten. Durch den neues Fingerabdruck-Sensor könnte das Umschalten zwischen den Accounts auch sehr einfach realisiert werden.

Da war jetzt kein wirkliches Hammer-Feature dabei. Aber ich denke das braucht es garnicht. iOS ist ja wie es jetzt ist schon ziemlich gut. Nur sollte das Betriebssystem mal einer Frischzellenkur unterzogen werden. Alles sollte wieder etwas vereinheitlicht werden und vielleicht nochmal neu überdacht werden. Vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll wenn Apple seinem iOS mal so etwas wie ein Snow Leopard spendiert. Also keine neuen Features, sondern nur bestehendes verbessern damit alles wieder rund läuft und bereit ist für neue Features. Aber ich denke das wird nicht passieren. Denn zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung ist iOS mehr und mehr Android hinterher. Auch wenn das realistisch betrachtet oft Funktionen sind, die zwar nett aussehen, aber im Alltag kaum nützlich sind. Aber ich denke Apple kann auch beides hinbekommen. System überholen und ein paar neue Features die die Presse am Jubeln halten.

Tweetsyncerei

Als Echofon Echofon for Twitter - naan studio, Inc. Echofon Pro for Twitter - naan studio, Inc. damals mit der Möglichkeit daher kam die gelesenen Tweets plattformübergreifend zu synchronisieren, dachte ich, dass Twitter selbst so eine Funktion sicher bald selbst nachliefert. Das ist inzwischen schon Jahre her. Seit dem haben wir diverse Twitter Layouts und Apps kommen und gehen sehen, aber dieses Feature hat Twitter immernoch nicht umgesetzt. Ich habe den offiziellen Twitter-Apps lange die Stange gehalten, weil ich die meist recht komfortabel fand und ich nicht glauben konnte, dass diese Möglichkeit noch lange auf sich warten lassen würde. Mitte letzten Jahres erschien dann Tweet Marker — ein Webservice der es möglich macht den zuletzt gelesenen Tweet zu syncen. Entwickler können Tweet Marker einfach in ihre Apps einbauen. Sogar das scheint Twitter selbst nicht aus der Ruhe zu bringen. Zusammen mit dem kleinen Hype um Tweetbot 2.0 habe ich dann doch die Twitter-Apps in die Tonne getreten und mir auf dem Mac Twitterrific zugelegt.

 

Vor Tweetbot Tweetbot — Der Twitter Client mit Charme für das iPhone - Tapbots bin ich ja lange Zeit zurückgeschreckt, denn ich hatte bereits Calcbot ausprobiert und fand das weniger toll. Allgemein finde ich es störend wenn Apps nicht das iOS-Design übernehmen, sondern ein leicht abgewandeltes Design verwenden. Das ist bei allen Tapbot-Apps der Fall. Das ständige Lob von allen Seiten hat mich dann aber doch dazu gebracht Tweetbot zu kaufen. Und ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Tweetbot ist ein feines Stück Software mit vielfältigen Funktionen. Am Anfang fast etwas überladen, denn die offiziellen Twitter-Apps sind schon sehr aufgeräumt. Tweetbot hat gefühlt alle Funktionen die man in eine App basteln kann. Manche muss man auch erst aktivieren. Aber wenn dann mal alles läuft und man sich daran gewöhnt hat wie es läuft, läuft es super. Besonders dufte find ich die Swipe-Gesten um Konversationen und Antworten zu verfolgen. Die readability-Integration ist auch nett. Jetzt muss ich nichtmehr alle Tweets staren um den Link im Tweet zu Readability zu schicken.

So toll Tweetbot ist, so mies ist Twitterrific Twitterrific for Twitter - The Iconfactory Twitterrific for Twitter - The Iconfactory. Man kann damit Twittern und lesen und es geht, aber es ist echt hässlich und unkomfortabel. Zum Beispeil kann man nicht mal ein Bild in Twitterrific ziehen um es in den verfassten Tweet einzubinden. Man muss aus Twitterrific heraus einen „Bild-auswählen“-Dialog durchklicken. Sehr nervig. Echt schade, dass es kein anderer Twitter-Client für den Mac bisher geschafft hat Tweet Marker einzubauen.

Ich hoffe ja, dass die Tapbot-Menschen an einem Tweetbot for Mac oderso arbeiten. Das wäre toll. Natürlich darf Twitter auch gern selbst endlich sowas wie Tweetmarker einbauen. Wenn sie dann auch die Swipe-Gesten von tweetie wieder in ihre iOS-App einbauen, wechsel ich auch wieder zurück!

Siri – Was fehlt

Seit über zwei Monaten benutze ich nun schon das iPhone 4S – und somit auch Siri. Das was es kann, kann es gut. Wenn niemand dazwischen redet klappt es allermeistens ohne Probleme. Ich benutze es hauptsächlich um Wecker und Erinnerungen zu erstellen, manchmal um kurze Mails und Tweets zu schreiben und um Telefonate zu starten. Aber natürlich kommen einem gleich ein Dutzend weitere Anwendungsfälle in den Sinn.

Einige weitere Funktionen sind in englischer Sprache bereits verfügbar. Zum Beispiel Integration in die Karten-App und Zugriff auf Daten von Yelp und Wolfram Alpha. Besonders die „Fakten-Abfrage“ durch Wolfram Alpha habe ich schon oft vermisst. Mit diesem Funktionen kann man in der ersten Jahreshälfte 2012 auch auf Deutsch rechnen.

Aber was könnte man noch mit Siri machen? Ich verstehe ja nicht, dass Apple nicht auch gleich die Möglichkeit mit Siri zu twittern eingebaut hat, obwohl Twitter ja jetzt in iOS fest verankert ist.

Das was am meisten fehlt ist eindeutig die Entwickler-Integration. Ich fände es genial wenn ich Runkeeper per Siri zum GPS-Daten tracken starten, in der IMDb-App einen Schauspieler suchen oder Zugverbindungen mit der DB-App suchen könnte. Da tut sich ein schier endloses Feld an neuen Möglichkeiten auf. Das hat Apple mit Sicherheit auch bemerkt und wird sicher im Moment an einer Möglichkeit arbeiten Siri für Entwickler zugänglich zu machen. Vermutlich ist das garnicht mal so einfach zu lösen, wenn man es schön und einfach haben will. Man stelle sich nur mal vor, man hat mehrere Fahrplan-Apps oder mehrere GPS-Apps. Muss man dann erst den Namen der App sagen und dann erst „Wie komme ich um 15 Uhr nach Berlin Simpsonweg“? Man könnte jeder App eine eindeutige Anrede zuordnen. Das könnte aber auch schnell zu Verwirrung führen. Bei vielen ähnlichen Apps müssten manche auf entweder ziemlich seltsame oder total unpassende Anreden ausweichen. Aber genug des Brainstormings. Es sollte klar sein, dass das mal wieder eine anspruchsvolle Aufgabe für Apple sein wird. Aber ich denke sie werden bis spätestens iOS 6 eine Lösung dafür gefunden haben.

S/MIME Verschlüsselung mit Apple Mail und iOS

Vor einigen Jahren hab ich mal davon gehört, dass man Mails ja auch verschlüsselt verschicken kann. Das ging damals am Mac mit Apple Mail nur mit GPGMail, war aber wahnsinnig kompliziert. Auf jeden Fall hab ichs, nachdem ich eine Tage für dieses Vorhaben aufgewandt habe, nicht zum laufen bekommen ohne dass immer mal wieder mein gehacktes Mail zerschossen wurde. Darum hab ich das mit dem Mails verschlüsseln und signieren erstmal aufgegeben.

Als jetzt für Lion eine neue GPGMail-Version verfügbar war hab ich mir das auch mal wieder angeschaut. Das ging deutlich einfacher. Hat recht schnell halbwegs funktioniert. Allerdings musste ich feststellen, dass ich ja logischerweise verschlüsselte Mails nichtmehr am iPhone lesen kann. Denn MobileMail kann kein OpenGPG und lässt es sich auch nicht beibringen. Es gibt im App Store einige (hässliche) Mail-Clients die OpenGPG beherrschen, zum Beispiel Secure-Mail Secure-Mail - Felix Schulze. Aber ich bin nicht gewillt auf ein anderes Programm zu wechseln, welches zumal nicht im System verankert ist.

Bei der Recherche zu OpenGPG, iOS und Apple Mail bin ich auch auf S/MIME gestoßen. Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber iOS unterstützt das wohl seit Version 5. Bei S/MIME handelt es sich um Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions und ist auch ein Verschlüsselungsstandard für E-Mails. Dieser wird im Gegensatz zu OpenGPG auch von vielen Mail-Programmen von haus aus unterstützt, so auch Apple Mail und iOS.

Apple Mail:

  1. Zertifikat für die gewünschte E-Mail-Adresse besorgen. Solche Zertifikate kann man z.B. bei VeriSign für einen jährlichen Beitrag kaufen. Es gibt aber auch kostenlose Zertifikate, die sind aber nur ein Jahr gültig. Ich habe meins von TrustCenter
  2. Zertifikat herunterladen und per Doppelklick dem Schlüsselbund hinzufügen.
  3. Ab sofort sollten in Mail beim Verfassen neuer Mails Icons zum signieren und verschlüsseln auftauchen.

iOS:

  1. Zertifikat aus Schlüsselbund als *.p12-Datei exportieren. 
  2. Zertifikat auf iOS-Gerät bringen. Per Mail schicken ist einfach aber unsicher, da diese Mail abgefangen werden kann. Ist ja noch nicht verschlüsselt. Der sicherste Weg ist da vermutlich über die iPhone Configuration Utility.
  3. Datei auf iOS-Gerät öffnen und auf installieren tappen. Unter iOS wird das Zertifikat als Profil installiert. (Einsehbar unter Einstellungen -> Allgemein -> Profile)
  4. In den Einstellungen des entsprechenden Mail-Accounts unter Account -> Erweitert -> S/MIME: S/MIME einschalten.
  5. Bei Signieren und Verschlüsseln das eben importierte Zertifikat auswählen.

Allgemein gilt, dass man verschlüsselte Mails erst entschlüsseln kann wenn man den public key des Senders hat. Den bekommt man indem der Sender einem erstmal eine signierte Mail schickt. Beim Mac wird das Zertifikat des Senders dann automatisch in den Schlüsselbund übernommen. Bei iOS muss man bei der eingetroffenen Mail auf das Häkchen neben dem Absender tappen. Dann kann man das Zertifikat installieren. Wenn das erledigt ist werden neue Mails verschlüsselt versandt, sofern man den public key des Empfängers im System hat. Wenn nicht werden sie nur signiert verschickt. Wenn man auf signierte Mails antwortet werden sie grundsätzlich verschlüsselt. beides gilt für Mail und für iOS. Unter iOS muss man da aber etwas aufpassen, denn man kann beim schreibend er Mail nicht einstellen ob man verschlüsselt oder nicht versenden will. Das geht nur in den Account-Einstellungen. Man sollte sich also sicher sein ob der jeweilige Empfänger die Mail auch wirklich entschlüsseln kann.

Lesezeichen-Workflow

Schon seit Anfang des Jahres nutze ich ifttt um meine Lesezeichen alle bei Instapaper zu sammeln. Das funktioniert seither super und immer problemlos. Allerdings kam mein Konzept ins Wanken wenn ich Links hatte die ich nicht mit einmal Lesen erledigen konnte. Manchmal möchte man zum Beispiel Tutorials aufheben, weil man sie ja mal brauchen könnte. Für sowas nutze ich Zootool. Aber um eine Seite von Instapaper zu Zootool zu bekommen musste ich sie immer öffnen und dann das Zootool-Bookmarklet drücken. Dabei wird der Link leider einfach nur gespeichert. Es werden keine tags vergeben und man hat auch nicht die Möglichkeit dazu. Ich dachte mir damals schon, dass es dazu doch auch einen ifttt-Trigger geben sollte, der auf Instapaper-likes reagiert. Gibts aber immernoch nicht. Aber seit ein paar tagen gibt es eine Lösung für mein Problem: Readability ist kostenlos. Naja, zumindest gibt es eine kostenlose Version die mir genügt. Und für Readability-Favourites gibt es auch einen ifttt-Trigger.

Mein Lesezeichen-Workflow funktioniert jetzt also perfekt und sieht so aus:
Ich finde beim Surfen, bei Twitter (ifttt-Recipe) oder im Google-Reader (ifttt-Recipe) etwas was ich später lesen möchte, dann drücke ich die Readability-Safari-Extension oder im jeweiligen Dienst das Sternchen. Minuten später hat ifttt den Link bei Readability gespeichert. Wenn dort dann später mir das alles in Ruhe anschaue und ich finde was, was ich aufheben möchte, aber aus meinen „News“ raus haben will, dann drücke ich bei Readability auch das Sternchen und ifttt schmeißt das zu Zootool (ifttt-Recipe) wo sich mein Zoo weiter schön füllt.

Einen kleinen Nachteil gibt es aber doch. Readability ist irgendwie nicht so schön aufgeräumt wie Instapaper. Das war zwar nicht gerade hübsch, aber auch nicht hässlich und dafür übersichtlich. Das kann ich allerdings ertragen, dafür dass mir im Gegenzug keine Links mehr abhanden kommen. Ich hoffe die neue Readability-iOS-App gelingt denen genau so gut wie die mobile Website für iOS bisher schon ist.

iPhone 4S

Das iPhone 4S ist da. Ich bin vollauf zufrieden, denn fast all meine Wünsche sind erfüllt worden. Dank Siri bin ich sogar richtig aufgeregt. Ich glaube ich war seit dem Kauf meines 3GS nicht mehr so erfüllt von Vorfreude. 🙂

iPhone 4S

Siri hört sich wirklich gut und extrem nützlich an. Wie oft habe ich mir gewünscht eine E-Mail einfach diktieren zu können. Die Integration von WolframAlpha ist dann noch das Sahnehäubchen auf die Steuerungs-Tasks. Schön ist auch zu hören, dass Apple weitere Dienste zu Siri hinzufügen will. Das erste was mir da einfällt ist eine IMDb-Integration.

Neben Siri ist für mich die neue Kamera das Highlight. 1080p-Aufnahmen sind wirklich sehr nett. Dazu noch Bildstabilisator und Gesichtserkennung für Fotos. Endlich kann ich brauchbare Videos machen.

Leider hat Apple nicht, wie ich vermutet hatte, dem neuen 64GB iPhone den Preis des alten 32GB iPhones gegeben, sondern einfach ein drittes teures Modell hinzugefügt. Nunja, am Freitag wird trotzdem wie geplant das 32GB iPhone 4S bestellt.

iPhone 4S Preise

Komisch finde ich allerdings, dass so viele Menschen enttäuscht zu sein scheinen. Mal abgesehen davon, dass die Gerüchte eh eine ziemliche klare Sprache gesprochen hat, worauf habt ihr denn gewartet? Ich frage mich echt was man da außer dem Design groß anders machen könnte. Ein neues Design hätte zwar nett sein können, aber das iPhone 4 sieht ja wahrlich nicht schlecht aus und so im täglichen Gebrauch kommt es ja eindeutig auf die inneren Werte an. Aber sonst, fehlt dem iPhone ja nicht wirklich irgendwelche wichtige Hardware. So Sachen wie LTE und NFC sind ja auch bei den anderen paar Herstellern die das schon haben nur Spielereien. Also nur weil das neue Gerät aussieht wie das alte und auch ähnlich heißt ist man enttäuscht, obwohl innen drin die wichtigsten Sachen neu sind. Irgendwie lächerlich. Für mich sieht das iPhone 4S nach einer ziemlich runden Sache aus. Apple weiß halt wie man zu Hardware die passende Software schreibt. „It just works!“

Was ist die iCloud?

Heute hat Apple nicht nur bekannt gegeben, dass dir übliche Keynote zum Start der WWDC Steve Jobs halten wird, sondern auch dass ein neuer Service namens iCloud präsentiert wird. In der Pressemeldung ist von „cloud services offering“ die Rede. Aber was kann man sich darunter vorstellen?

Schon im Dezember 2009 hat Apple den Musikdienst Lala aufgekauft. Lala bot seinen Mitgliedern die Möglichkeit die eigene Musiksammlung auf die Lala-Server hochzuladen um sie über das mobile Internet überall abspielen zu können. Seither hat sich mit iTunes diesbezüglich nichts getan. Es verlor etwas an Farbe und die CD im Icon und Lala stellte seinen Dienst ein. Derweil zog Apple ein riesiges Datencenter in North Carolina hoch, welches seit Ende letzten Jahres fertig sein dürfte. Auf jeden Fall steht es jetzt bereit um genutzt zu werden.

Ende März diesen Jahres stellte Amazon sein Cloud Drive und Cloud Player vor. Dort hat man 5 GB kostenlosen Wolken-Speicherplatz. Da kann man seine eigene Musik hochladen. Alles was man bei Amazon online kauft nimmt keinen Platz weg. Wenn man trotzdem mehr als 5 GB braucht kostet das. Erst vor knapp drei Wochen zog Google nach mit Music Beta. Dort kann man 20.000 Songs hochladen und diese im Browser oder über eine Android App abspielen.

Diese Vorgeschichte zum Thema „Musik in der Cloud“ kann man als Zusage nehmen, dass Apples iCloud auch dies irgendwie anbieten wird. Nur wie? Den Ansatz von Amazon finde ich ganz gut. Das was man schon besitzt kostet, alles was man zusätzlich über den angeschlossenen Shop kauft verbraucht keinen Platz. Ich denke sowas ähnliches wird auch Apple anbieten. Aber vielleicht ohne kostenloses Modell. Allerdings bin ich mir sicher, dass der Service von Anfang an gut in iTunes und iOS eingebunden sein wird. Das hören über den Browser wird wegfallen, denke ich.

Was aber wird iCloud noch beinhalten? Es gibt da noch eine Baustelle von Apple die man mal angehen könnte. Zum Einen wäre da iWork.com. Das wurde zusammen mit dem letzten großen iWork-Update Anfang 2009 als beta vorgestellt. Seither hat sich weder an iWork.com noch an den Desktop-Apps was getan. Nur die iOS Geräte wurden mit Pages, Keynote und Numbers versorgt. Zuletzt heute mit iWork fürs iPhone. Ich denke Apple wird iWork.com überarbeiten und zu einem Teil der iCloud machen. Vielleicht wird es sogar möglich sein die Dateien direkt online im browser zu bearbeiten – ähnlich wie bei Google Docs. Aber das halte ich für unwahrscheinlich. Apple setzt da eher auf Apps auf den jeweiligen Geräten.

Apropos Apps… ich weiß nicht ob ich hoffen soll, dass iCloud auch so ähnlich wie Dropbox funktioniert. Es wäre schon schön wenn man als iOS- bzw. Mac-Developer schön mit den eingebauten APIs seine Daten und Einstellungen über iCloud synchronisieren könnte. Andererseits würde das, wenn es gut funktioniert, das sympathische Dropbox überflüssig machen.

Das wirds wohl gewesen sein an neuen Features. Ich denke die iCloud wird zum speichern von Daten da sein, wobei der Fokus sicher auf der Musik liegen wird. Das heißt WebApps werden weiterhin MobileMe unsterstellt sein. Aber was passiert zum Beispiel mit der iDisk? Eigentlich ist diese wie dafür geschaffen mit iWork.com zur iCloud zu verschmelzen. Hat ja auch schon ne Wolke im Icon. 🙂

Ich denke übrigens nicht, dass die bisherigen MobileMe-WebApps eine größere Überarbeitung erfahren werden. Die sind ja bisher schon ganz ok, außerdem sind die meisten ja in den letzten Monaten immer mal wieder aufgefrischt worden. Sie werden höchstens irgendwie anders im neuen iCloud/MobileMe-Konzept eingebaut.

Es gibt auch Gerüchte die meinen, dass ein Teil von MobileMe kostenfrei wird und ein anderer Teil weiterhin als MobileMe Pro oder so ähnlich weiterhin was kosten wird. Das fänd ich aber zusammen mit dem vermutlich ebenfalls kostenpflichtigen iCloud eine viel zu unübersichtliche Mischung. Apple wird sich da was halbwegs einheitliches einfallen lassen und das ganze unter ein bis zwei Hüten vereinen.

Soviel mal zu meinen Einschätzungen. Was wirklich passiert wird wohl am Montag auf www.apple.com und www.icloud.com zu lesen sein.

HTC 7 Mozart – Klicki ohne Bunti

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber besser spät als nie.

Dank der Deutschen Telekom durfte ich ein HTC Mozart testen. Ich möchte das Gerät hier mal umfassend beschreiben und bewerten. Angefangen bei der Hardware ansich.

Das Gerät sieht aus wie ein typisches HTC. Eine graue Schale, Vorderseite fast komplett aus Glas und ein paar Chrom-„Leisten“. Drin stecken eine 1 Ghz CPU, 576 MB Ram, ein 480 x 800 Pixel großes Touchdisplay. Also sehr ähnlich wie das iPhone 4. Das setzt sich auch bei den Sensoren und Funktechnologien weiter fort. Interessant fand ich, dass es neben einer Art Home-Button und einer Zurück-Taste auch einen Hardware-Button für Suche gibt. Den kann man als Entwickler zur Suche in der jeweiligen App nutzen. Wenn man zum Beispiel eine Telefonbuch-App hat, kann man durch Klick auf die Suchen-taste im Telefonbuch suchen. Wenn die geöffnete App aber den Suchen-Button nicht unterstützt, fliegt man aus der App raus und landet bei Google. Das fand ich schon etwas seltsam. Ich bin der Meinung einen Suchen-Knopf in Hardware braucht es nicht. iIn Vielen Apps ist das einfach unnötig. Man braucht ja dann eh ein Suchfeld in Software. Dann kann man auch irgendwo in seiner App ein kleines Suchen-Logo unterbringen. So verwirrt das mehr als es nützt.

Windows Phone 7 ist Microsofts Antwort auf iOS und Android. 2010 aufgetaucht, nachdem Microsoft seit Erscheinung des iPhones im Smartphone-Markt nicht mehr Fuß fassen konnte. Windows Phone 7 ist von Grund auf neu geschrieben. Es wurde besonders auf Touchscreens optimiert. Die Zielgruppe liegt nicht mehr nur bei Business-Kunden sondern auch Normalsterbliche sollen damit gut klar kommen.

Das Betriebssystem sieht auf jeden Fall erstmal sehr anders aus alles alles andere. Man findet keine typischen Icons vor, sondern zweifarbige Kacheln. Jede Kachel repräsentiert eine App. Wenn man drauf klickt startet die jeweilige App. Auf den Startbildschirm passen jeweils zwei Apps nebeneinander. Somit sieht man auch auf den ersten Blick nicht sehr viele. Die kacheln reihen sich so nach unten auf. Das heißt man scrollt nach unten wenn man mehr Kacheln sehen möchte. Nicht alle Apps die man installiert hat lassen sich hier finden. Es gibt oben rechts einen Pfeil nach rechts. Der führt einen zu einer Liste aller installierten Apps. Da sieht man wesentlich mehr auf einmal und hier kann man auch wählen ob die jeweilige App auf dem Start-Screen als Kachel zu sehen sein soll. Die Kacheln enthalten meistens den Namen des Programms und das zugehörige Icon in weiß. Manche Kacheln enthalten aber auch Bilder. Zum Beispiel natürlich die App mit der man seine Fotos anschauen kann. Außerdem kann die Kachel auch Informationen zur App liefern. Zum Beispiel zeigen die E-Mail und SMS-Apps an wieviele nachrichten man erhalten hat.

Die Farbe der Kacheln richtet sich nach dem eingestellten Theme. Das Theme besteht jeweils aus zwei Farben. Da gibt es ein paar Vorlagen die man auswählen kann. Weitere Einstellungen außer der Farbe sind nicht möglich. Das bedeutet auch, dass in den Apps selbst nur zwei Farben vorherrschen. Meistens sind das schwarz und weiß. Und manchmal noch die „besondere“ Farbe die, die selbe ist wie die KAcheln. Das bedeutet, dass in der E-Mail-App alles gleich aussieht. Nur Links sind dann in einer dritten Farbe. Die meisten Apps besitzen auch keine definierte Struktur. Es gibt keine trennenden Linien oder Verläufe zwischen unterschiedlichen Bedienelementen. Eine Unterscheidung findet nur durch Schriftgröße statt. Für die Benutzerführung funktioniert das überraschend gut. Ich hätte gedacht dass man so ab und an verwirrt ist wo man jetzt was drückt und nicht weiß was zum Inhalt und was zur Bedienung gehört. Aber für das Auge ist das furchtbar. Man hat sich soo schnell satt gesehen an der Zweifarbigkeit. Das hat bei mir nach einigen Tagen (nicht sonderlich intensiver Benutzung) zu echter Abscheu geführt. Man ist furchtbar gelangweilt von seinem Gerät. Ich verstehe das echt nicht. Nur zwei Farben zu benutzen… der Arbeitsalltag der meisten Manager usw. wird ja schon langweilig genug sein. Da wollen die doch nicht auch noch von ihrem gerät gelangweilt werden.

Natürlich gibt es auch für Windows Phone 7 eine Art App Store. Da gibt’s (gabs) allerdings noch nicht so viele Apps zu entdecken. Ich habe glaub nur Twitter und Navigon Select ausprobiert. Etwas verwirrend ist auch, dass man am Anfang einige Kacheln auf dem Bildschirm hat die keine Apps sind, sondern nur Links in den App Store. Diese Apps muss man dann erst runterladen. Noch verwirrender ist, dass sowohl die telekom, als auch HTC diverse eigene Apps vorinstalliert hat. irgendwelchen Medienkram, mit dem man ganz toll Bilder und Videos verwalten können soll usw. Davon führen manche allerdings auch wieder zu App Stores. Mehrzahl weil es von HTC dann nochmal so nen extra-Ding gibt, wo es HTC-Apps gibt.

Die allgemeine Benutzung ist vergleichbar mit dem iPhone und Android-Geräten. Mir ist nichts aufgefallen, was besonders schlecht oder besonders gut im Vergleich zu bestehenden Lösungen ist.

Für mich als Mac-User war die Datenübertragung ein Problem. Damals gab es nur eine Beta des Windows Phone 7 Connector for Mac. Da konnte man nichtmal Videos oder Bilder vom Handy runterziehen. Nur Musik draufspielen Ging. Aber seit ein paar Wochen gibt es die Finale Version ja sogar im Mac App Store Windows Phone 7 Connector - Microsoft Corporation. Gut so!

Als Fazit kann ich sagen, dass das noch keine gute Antwort auf Androide, geschweige denn das iPhone ist. Klicki ohne Bunti funktioniert halt nicht. Mit dieser Benutzeroberfläche kommt man nicht weit. Komplexere Anwendungen können nicht nur mit zwei Farben realisiert werden. Und wenn man in dieses Schema mehr Farben reinzwängt sieht’s auch wieder unkonsistent aus. Da muss mehr Struktur her. Es fehlen auch noch einige Funktionen, wie Multitasking und Copy & Paste. Aber das wird sicher schnell nachkommen. Ich hoffe Microsoft bekommt da was an den Start. Denn Konkurrenz ist immer gut für die Geräte. Wenn Microsoft es schafft in irgendwas besser zu sein als Apple oder Google müssen die anderen nachziehen. Außerdem wäre es doch schade um Nokia. Ich denke nämlich wenn Nokia es jetzt nicht mit den Microsoft-Telefonen schafft, gehen sie zu Grunde. Das ist weder ihnen noch ihren Marktbegleitern zu wünschen. Suit up, Microsoft!