iPhone 4S

Das iPhone 4S ist da. Ich bin vollauf zufrieden, denn fast all meine Wünsche sind erfüllt worden. Dank Siri bin ich sogar richtig aufgeregt. Ich glaube ich war seit dem Kauf meines 3GS nicht mehr so erfüllt von Vorfreude. 🙂

iPhone 4S

Siri hört sich wirklich gut und extrem nützlich an. Wie oft habe ich mir gewünscht eine E-Mail einfach diktieren zu können. Die Integration von WolframAlpha ist dann noch das Sahnehäubchen auf die Steuerungs-Tasks. Schön ist auch zu hören, dass Apple weitere Dienste zu Siri hinzufügen will. Das erste was mir da einfällt ist eine IMDb-Integration.

Neben Siri ist für mich die neue Kamera das Highlight. 1080p-Aufnahmen sind wirklich sehr nett. Dazu noch Bildstabilisator und Gesichtserkennung für Fotos. Endlich kann ich brauchbare Videos machen.

Leider hat Apple nicht, wie ich vermutet hatte, dem neuen 64GB iPhone den Preis des alten 32GB iPhones gegeben, sondern einfach ein drittes teures Modell hinzugefügt. Nunja, am Freitag wird trotzdem wie geplant das 32GB iPhone 4S bestellt.

iPhone 4S Preise

Komisch finde ich allerdings, dass so viele Menschen enttäuscht zu sein scheinen. Mal abgesehen davon, dass die Gerüchte eh eine ziemliche klare Sprache gesprochen hat, worauf habt ihr denn gewartet? Ich frage mich echt was man da außer dem Design groß anders machen könnte. Ein neues Design hätte zwar nett sein können, aber das iPhone 4 sieht ja wahrlich nicht schlecht aus und so im täglichen Gebrauch kommt es ja eindeutig auf die inneren Werte an. Aber sonst, fehlt dem iPhone ja nicht wirklich irgendwelche wichtige Hardware. So Sachen wie LTE und NFC sind ja auch bei den anderen paar Herstellern die das schon haben nur Spielereien. Also nur weil das neue Gerät aussieht wie das alte und auch ähnlich heißt ist man enttäuscht, obwohl innen drin die wichtigsten Sachen neu sind. Irgendwie lächerlich. Für mich sieht das iPhone 4S nach einer ziemlich runden Sache aus. Apple weiß halt wie man zu Hardware die passende Software schreibt. “It just works!”

Meine Tipps zum nächsten iPhone

Heute erschein das neue iPhone. Da das Gerät was morgen vorgestellt wird mein iPhone 3GS ablösen soll habe ich interessiert jedes Gerücht der letzten Monate in mich aufgenommen. Hier kommt mein “Abschlußbericht”.

Es wird kein iPhone 5 geben, sondern “nur” ein iPhone 4S. Es wird genau so aussehen wie das iPhone 4, nur mit dem Unterschied, dass ein größeres Display bis zum Rand verbaut wurde. Hardware-Neuerungen sind ansonsten: 8MP-Kamera, A5 Prozessor und 1GB Ram mit 16 bis 64GB Speicherplatz. Nur das mit dem größeren Display zweifle ich selbst noch etwas an, das entspricht mehr meinen Wünschen als der aktuellen Gerüchte-Lage. Aber so in dieser Ausstattung wäre das mein Wunschgerät. Da könnte ich das mittlere mit 32GB nehmen.

Ansonsten wird es heut Abend viel um iOS 5 und den “Assistant” (worauf ich mich echt freuen würde) gehen, natürlich auch um die iCloud und vermutlich auch um iPods. iOS 5 und die iCloud werden entweder sofort verfügbar sein, oder Ende der Woche. Das neue iPhone wird man vorbestellen können. Verkaufsstart ist dann kommenden Samstag oder Montag. Die Veranstaltung wird zwei Stunden dauern. Steve Jobs wird auch mal kurz Hallo sagen, aber nur ganz kurz.

So, damit hab ich mich jetzt auch doch noch dem Glaskugel-Lesen angeschlossen. Mit den iPhone-Tipps bin ich mir wie gesagt ziemlich sicher. Ehrlich gesagt fällt mir so langsam auch nichts mehr ein was man da noch anderes an toller Hardware einbauen könnte…

iOS Development Start

Seit ungefähr einem Monat hab ich endlich so richtig mit iOS-Entwicklung begonnen. Das schiebe ich ja schon seit drei Jahren vor mir her. Genau, so lang ist es schon her, dass überhaupt die Möglichkeit besteht Apps fürs iPhone zu entwickeln.

Ich habe so lange gebraucht, weil ich mich einfach nicht an dieses große Thema herangetraut habe. Irgendwann hatte ich mir ein Buch gekauft. “Objective-C und Cocoa Band 1” von Amin Negm-Awad. Das war aber eher nicht so toll. Man muss da erstmal ganz viel Theorie lesen, bevor man im Schneckentempo ein kleines Progrämmchen baut. Es ist ja einleuchtend, dass man sich beim Programmieren auch mit der Theorie befassen muss. Man sollte im Optimalfall die Theorie von wichtigen Konzepten verstanden haben bevor man loslegt. Aber man muss nicht jedes Konzept nicht bis ins kleinste Detail erklären und man kann Schrittweise vorgehen. Mir gehts so, dass ich am besten lerne wenn ich das eben gelernte gleich anwenden kann. Dann kann ich in Code denken und muss das nicht immer erst aus der Theorie her übersetzen wenn ichs noch kaum versteh. Wenn ich erstmal ganz viel Theorie lerne hab ich das was am Anfang kam schon lang wieder vergessen wenn es dann mal ans Praktische geht.

Aber zum Glück gibt es noch andere Bücher. Ende letzten Jahres hab ich mir dann eins von u.a. dem hochgelobten Aaron Hillegass zugelegt. “iPhone Programming – The Big Nerd Ranch Guide” hat nicht nur nen coolen Namen, sondern macht alles weiter oben “richtig”. Außerdem ist das auch im Gegensatz zu dem anderen auf iOS Programmierung ausgelegt. Das machts nochmal ein wenig leichter.

Zusammen mit dem Internet, Beispiel-Code von Apple und Apples Library zum Nachschlagen funktioniert dieses Buch für mich ziemlich gut. Aber der Schlüssel war eigentlich nur einfach mal anzufangen. Wenn man mal angefangen hat und ein kleines Programm hinbekommen hat, bekommt man schon ein Gefühl für Xcode, Objective-C usw. Es geht bei mir momentan immernoch ein wenig schleppend, aber ich lerne jeden Tag was neues und kann es dann auch anwenden.

Soviel mal zum Start. Demnächst mehr dazu was ich damit mache.

RFID-Leser fürs iPhone

Wegen meiner Studienarbeit habe ich vor kurzem einen RFID-Leser fürs iPhone gesucht. Also eben einen, den man unten an den Dock-Connector dran stöpselt. Ich dachte ja, dass es sowas auf jeden Fall gibt. Leider hat die eine Firma die so ein Gerät namens iCarte angekündigt hat seit der Ankündigung (November 2009) nichts mehr von sich hören lassen. Blöd. Allerdings haben die wohl vor ein paar Wochen eine Visa iPhone App herausgebracht, die mit der iCarte zusammenarbeiten soll. Aber zur iCarte selbst gibts trotzdem nix neues. Sehr seltsam. Wieso entwickelt ein Unternehmen eine App für ein Gerät dass es nicht gibt. Vielleicht tut sich da ja doch noch was…

Bei meiner Recherche habe ich auch eine relativ ausführliche Bauanleitung eines Studenten aus London gefunden. Aber um das daraus resultierende Gerät am iPhone betreiben zu können, muss man es natürlich Jailbreaken. Und das würde die Praxistauglichkeit schon sehr in Frage stellen.

Tjo, also wie kann ich mit dem iPhone RFID-Daten auslesen? Bleibt eigentlich nur einen externen RFID-Leser zu verwenden, der die Daten über Bluetooth oder WLAN dem iPhone zur Verfügung stellt. Ungefähr so wie in diesem Video. Wenn man von dem RFID-Leser direkt per Bluetooth ins iPhone gehen könnte wäre das natürlich am praktischsten. Aber ich habe keine Ahnung ob man inzwischen als Entwickler mit Bluetooth mehr machen kann also Ton ein- und ausgeben. Wenn das jemand weiß, darf er mich gern aufklären!

Man könnte natürlich theoretisch auch aufs iPhone 5 warten und hoffen dass da ein RFID-Leser drin ist! Aber fürs iPhone 4 gabs auch schon Gerüchte zu einem integrierten RFID-Leser, die sich nicht bewahrheitet haben. Allerdings gibt es ja mittlerweile weitere Anzeichen dafür, dass Apple eine Art Handy-Bezahlsystem entwickeln will – Stichwort: iWallet. Aber das können auch nur falsch interpretierte Gerüchte sein.

Ich nehme mal an, ich werde meine App vorerst mal über die Bluetooth- oder WLAN-Möglichkeit realisieren. Falls das iPhone 5 dann tatsächlich einen RFID-Leser hat auf den man als Entwickler auch ausreichend Zugriff hat, kann ich die App ja immernoch (vermutlich relativ) leicht umschreiben.

Kundencenter iPhone App der Telekom

Endlich hat es die Telekom geschafft eine iPhone App rauszubringen, mit der man sich seine Tarif- und Verbrauchsdaten anzeigen lassen kann. Die Kundencenter App ist jedoch sehr einfach gehalten. Sie besteht nur aus fünf Bereichen: Verbrauch, Tarif, Rechnungen, Meine Daten und Hilfe. Interessant ist da eigentlich nur der Bereich “Verbrauch”, der die bisher im laufenden Monat verbrauchten Daten anzeigt. Allerdings scheint es wohl ein Glücksspiel zu sein, ob einem der Internet- ODER der SMS-Verbrauch angezeigt wird. Leider lässt die App Einstellungsmöglichkeiten komplett vermissen.

Trotzdem für mich ganz praktisch, da ich einer der Glücklichen bin dem die Internetdaten anstatt der SMS angezeigt werden. So kann ich mich von der ewigen Zwischenlösung Used Budget verabschieden. Used Budget hat zwar allermeistens gut funktioniert. Aber immer wenn die Telekom was an der Kundencenterwebsite verstellt hat funktionierte die App ein paar Tage nicht weil sie der Entwickler natürlich erst der Website anpassen musste. Das sollte jetzt wegfallen.

iPhone-App: Sleep Cycle alarm clock

Seit ziemlich genau 28 Nächten nutze ich die iPhone-App Sleep Cycle alarm clock. Dabei handelt es sich um eine kleine aber feine Wecker-App. Man wird, je nach dem in welcher Schlafphase man sich gerade befindet, innerhalb eines einstellbaren Zeitraums geweckt. Das soll den Vorteil haben, dass man nicht aus dem Tiefschlaf gerissen wird, sondern sanft aus dem leichten Schlaf in den Wachzustand befördert wird.

Seit der letzte Woche erschienenen Version 3.0 gibt es auch einige Features die mir bislang gefehlt hatten. Zum Beispiel lässt es das Studentendasein bei mir ab und an zu, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann und somit auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt aufstehen muss. Außerdem möchte man ja vielleicht auch am Wochenende Statistiken seines Schlafes haben. Darum gibt es jetzt eine Funktion die einen nicht weckt, sondern einfach nur die Schlafphasen aufzeichnet.

Schlafphasengraph
Schlafphasengraph

Das hört sich erstmal absurd an. Wie soll man mit dem iPhone Schlafphasen erkennen können? Das funktioniert eigentlich relativ simpel: Das iPhone wertet die Daten des Bewegungssensors aus. Das setzt natürlich voraus, dass das iPhone während dem Schlafen auf der Matratze liegt. Außerdem muss das Gerät an den Strom angeschlossen sein, denn es muss ja andauernd Daten auswerten. Ohne Stromversorgung würde es lange Nächte vielleicht nicht durchhalten und man würde nicht geweckt werden.

Dieses Prinzip funktioniert ausreichend gut. Zwar wird die App wohl nicht an “richtige” Schlafphasenwecker heranreichen, die ab 200€ erhältlich sind, aber für 79 Cent kann man das schonmal machen. Ich bin bisher zumindest immer geweckt worden und das auch gefühlt sanfter als bisher.

Sleep Cycle alarm clock - Maciek Drejak Labs

http://www.mdlabs.se/sleepcycle/

Mac Developer Programm für $99

Soeben war der Apple Developer Bereich einige Stunden offline. Jetzt ist nichts mehr wie vorher, die WWDC wird überlaufen sein, genau so wie die Fileserver voll von illegalen Mac OS Developer Seeds sein werden. Das Mac Developer Program kostet nchct mehr mehrere hundert Dollar, sondern nur noch $99 – wie das iPhone Developer Program.

Das ist schon ein krasser Schritt. ich wollte immer in das Developer Program, war auch einige Zeit als Student dort registriert, aber die volle Mitgliedschaft konnte ich mir nie leisten. Jetzt wird es um ein Vielfaches mehr registrierte Entwickler geben. So spekuliert 9 to 5 mac nicht ganz weltfremd über eine Art App Store für den Mac.

Es wäre schon praktisch seine ganze Software über eine zentrale Stelle immer aktuell halten zu können. Die Viren-Thematik ist auf dem Mac zwar (immer) noch kein Thema, aber dadurch wäre man auch größtenteils davor gefeit. Jedoch wäre es um ein vielfaches schlimmer als auf dem iPhone wenn dieser Store die selben Probleme hätte wie auf dem iPhone. Es wäre fatal wenn man auf eine Aktualisierung Tage, Wochen oder gar Monate warten müsste weil sie im Überprüfungsprozess von Apple stecken bleibt. Beim iPhone geht es zum Großteil um relativ billige Apps. Man stelle sich vor was es für Adobe bedeuten würde wenn die Creative Suite 5 drei Monate nicht zugelassen würde. Das wäre vermutlich dann das letzte Programm was Adobe für den Mac entwickeln würde. Darum bedarf das Konzept des App Stores vor einer Adaption für den Mac noch einer stattlichen Überarbeitung.

Ich frage mich auch was Apple nun an der WWDC 2010 machen will? Weniger Leute zulassen? Dann sind noch mehr Entwickler die zuhause bleiben müssen sauer auf Apple, als es in den Jahren zuvor schon der Fall war. Eine größere Location mieten? Wohl eher … ich bin gespannt. Ich denke auf jeden Fall, dass diese Preissenkung alleine eine merkliche Bewegung in die Mac-Entwickler-Szene bringen wird.

Einen Wehmutstropfen gibt es aber: Es gibt keine Hardware-Rabatte mehr. Früher bekam man als Entwickler eine zweistellige Prozentzahl Rabatt auf Apple-Hardware. Das fällt jetzt wohl leider weg. Schade ist das, wird aber wohl durch den um ein vielfaches günstigeren Preis adäquat ausgeglichen.

Echofon

Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific Twitterrific und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version Tweetie 2. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.

Bei der iPhone-Version Echofon for Twitter ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.

Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version Echofon Pro for Twitter fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.