Musik kaufen

Vor kurzem habe ich mich (endlich) dazu durchgerungen ab sofort Musik nur noch in digitaler Form zu erwerben. Ich habe das lange ausgeschlossen, weil Musik in Form von CDs im Regal gerne auch physikalischen Raum in meiner Umgebung einnehmen darf. Es fühlt sich einfach irgendwie gut an an da “die Platte” in der Hand halten zu können.

Andererseits fühlt es sich auch sehr seltsam an die CD zu kaufen einmal in den Computer zu stecken und ansonsten versauert sie im CD-Regal. Vielleicht wird sie einmal im Jahr abgestaubt, oder umsortiert. Das Booklet guck ich mir auch nur einmal an und fertig. Songtexte findet man auch im Internet.

In Anbetracht der Tatsache, dass die CDs wohl eh alle unbrauchbar sind bis ich in Rente bin, bin ich inzwischen zu der festen Ansicht gekommen, dass es totaler Schwachsinn ist noch CDs zu kaufen. Dann noch lieber Vinyl-Platten. Die halten wenigstens.
Dazu kommt, dass es ja inzwischen eh fast jedes Album auch in einer LP-Version auf iTunes gibt, was ungefähr einer Deluxe CD entspricht. Somit verpasst man auch nichts wenn man online kauft.
Der dritte Punkt ist, dass online natürlich alles immernoch billiger ist als auf CD. Das macht zwar meistens nicht viel aus. Aber ist ein positiver Nebeneffekt.

Es tut zwar schon etwas weh sich von seinem CD-Regal quasi zu verabschieden, aber fühlt sich insgesamt irgendwie besser an. Eine blöde Lösung war eben auch mal physikalisch und mal online zu kaufen. Davon wird das CD-Regal auch nicht komplett.

Musik von Künstlern bei denen ich einen Alben-Sammel-Anspruch hege wie z.B. (Die Ärzte, Farin Urlaub (Racing Team), Sporties, Wir sind Helden, …) werde ich aber auch weiterhin sammeln. Vor allem bei so toll gestalteten Alben wie Jazz ist anders von Die Ärzte! Das liegt der Grund aber eher in der Sammelleidenschaft alles zu haben was es von dem Künstler gibt, als in der Musik. Im übrigen haben es Die Fantastischen Vier mit ihrem letzten Album geschafft aus dieser Gruppe sammelnswerter Künstler auszuscheiden…

Geocaching mit dem iPhone

Vor kurzem hab ich ja über mein neues Hobby Geocaching berichtet und dass ich jetzt auch nen iPhone mit GPS drin mein Eigen nenne. Im Folgenden will ich einige nützliche iPhone Apps vorstellen die einen beim Cachen unterstützen.

Fürs iPhone gibt es mehere Caching-Hilfen. Da wäre zum einen die offizielle App von www.geocaching.com bzw. Groundspeak (Geocaching). Mit ihr kann man Caches um den aktuellen Standort herum suchen. Dazu ermittelt die App per GPS die momentane Position. Die gefundenen Caches werden nach Entfernung sortiert angezeigt. Man kann dann auch eine Kartenansicht wählen auf der die Caches und der eigene Standpunkt markiert sind. Man kann sich gefundene Caches in einer Liste speichern um sie entweder offline betrachten zu können, oder – was interessanter ist – sie sich für einen späteren Besuch merken. Wenn man dann einen Cache auserwählt hat den man heben möchte kann man in die Navigationsansicht wechseln. Da wird einem auch wieder eine Karte angezeigt, die Entfernung zum Cache und die Luftlinie. Man kann sich sogar einen Kompass anzeigen lassen der einem die Richtung zum Cache anzeigt. Allerdings wird bei dieser Funktion nicht der eingebaute Kompass des iPhone 3GS genutzt, sondern die Richtung per GPS ermittelt. Der Richtung kann man darum auch wenn überhaupt eh nur vertrauen wenn man sich bewegt. Allerdings sind die Ergebnisse doch eher “ungenau”. Ich hoffe Groundspeak wird in einer der nächsten Versionen den Kompass des iPhone 3GS unterstützen.

GCBuddy - Caches GCBuddy - Karte GCBuddy - Abstand

Die App ist für einen iPhone-Cacher eine gute Grundausstattung. Sie bietet als einzige Geocaching-App Zugriff auf die Geocaching.com-Datenbank. Daher ist sie schon fast unverzichtbar. Jedoch ist sie manchmal etwas hakelig und bietet zum Beispiel keine Features für papierloses Caching bei Rätselcaches. Dafür gibt es zum Beispiel GCBuddy (Geocaching Buddy). Mit GCBuddy kann man Wegpunkte von Multicaches speichern. Diese können sich aus Variablen zusammensetzen die man im Laufe des Multicaches herausfindet und dann eintragen kann. Wenn alle benötigten Variablen bekannt sind spuckt GCBuddy einem die finalen Koordinaten aus. Leider besitzt GCBuddy keinen eingebauten Kompass. Aber man kann die Koordinaten in Google Maps kopieren. Damit kann man erstaunlich genau auf einen Punkt zu navigieren. Hätte ich nicht erwartet dass das so gut funktioniert.

Es gibt als Ergänzung zu GCBuddy noch eine extra Kompass-App namens Geopher Lite (Geopher Lite). Nicht getestet. Kostet allerdings 1,59€ und zeigt einfach nur die Richtung, die Koordinaten und den Abstand an. Außerdem kann die App auch noch nicht mit dem iPhone-Kompass umgehen. Also völlig nutzlos wenn man schon die Geocaching App besitzt. Denn da ist so ein Kompass ja eh schon eingebaut. Die App würde also nur den Vorteil bringen aus GCBuddy raus verlinkt zu sein.

Es gibt dann auch noch die bessere Version von Geocaching für 12€ – iGeoCacher (iGeoCacher). Nicht selbst getestet. Aber die App besitzt allerhand Feinheiten und einen Kompass der auch den Hardware-Kompass des iPhone 3GS nutzt. Jaweeh!

Eine gute Grundausstattung hat man also mit Geocaching. Allerdings kann man da nicht wirklich drauf aufbauen. Denn GCBuddy weiß von Geocaching nix und macht andere Dinge. Somit müsste man in beide Apps immer alles doppelt eintragen. Nervig. Die bessere, dafür auch 4€ teurere Lösung ist wohl GCBuddy und iGeoCacher zu kaufen. Damit hat man dann die Geocaching-Vollausstattung für den iPhone-Cacher!

Nambu

Ich nutze ja seit einiger Zeit auch Twitter. Als schneller Informationskanal oder wenn man mal schnell Hilfe sucht ist Twitter ganz nett. Allerdings gibt es da tatsächlich auch welche die schreiben “Ich schaue grade ARD”; 10 Minuten später:”Ich habe rübergezappt zu Traktorfahren mit Hans-Eugen…”. Die nerven natürlich. 😉

Naja auf jeden Fall schau ich mir das nicht auf twitter.com an sondern in einem Twitter-Client. Also einem Programm in dem man die Tweets sieht und über das man auch antworten kann und neue Tweets verfassen kann. Erst hatte ich ne ganze Weile Twitterrific. Das gibts auch als iPhone Applikation (Twitterrific). Alles kostenlos natürlich. Das Problem war nur, dass Twitterrific sich nicht gemerkt hat welche Tweets man schon gesehen hat. D.h. immer wenn man es neu gestartet hat wurden alle letzten Tweets als neu markiert obwohl man sie schon gelesen hatte. Auf dem iPhone bin ich dann bald zum ebenfalls kostenlosen Programm TwitterFon (TwitterFon) gewechselt. Das ist toll. Das kann ich auch merken “wo man war”. Leider gibts aber Twitterfon nicht für den Mac. Also hab ich gesucht nach ner Alternative für Twitterrific auf dem Mac. Gefunden hab ich Twucket. Allerdings ist das sehr spartanisch und sieht auch so aus. Leo vom fscklog hat dann vor kurzem über Nambu getwittert. Das hab ich ausprobiert und das ist toll! 🙂 Das kann sich nämlich auch merken was man schon gelesen hat. 🙂 Aussehen tuts auch ganz nett.

Nambu

Ein kleines Problem bleibt: Wenn ich mit Twitterfon auf dem iPhone Tweets lese weiß Nambu auf dem Mac nicht dass ich die schon gelesen habe und andersrum. Von Nambu gibt es auch eine iPhone-App (Nambu). Allerdings kostet die 1,59€ Und eigentlich will ich für son Quark wie Twitter es eigentlich ist nix ausgeben! Auch keine 1,59€. Darum warte ich weiter auf DIE Lösung. 🙂

Achja übrigens gibt es da auch noch Eventbox. Das fasst irgendwie Twitter, flickr, Feeds und noch irgendwas in ein Programm zusammen. Muss ich mir auch noch anschauen. Wobei es dann vielleicht wieder mit der Feed-Synchronisation zwischen iPhone und Mac blöd wird… naja. Außerdem hab ich grade beim Links zusammensuchen gesehen dass EventBox 15$ kostet. Hallo? #werdaszahltistdoof

RunKeeper Pro kostenlos

Hurrah, der Hoppe hat bei Twitter erzählt, dass es heute kurz RunKeeper Pro bei RunKeeper Pro kostenlos zu kaufen gibt!

RunKeeper Pro ist ein Programm fürs iPhone 3G mit dem man Geschwindigkeit, Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit einer Strecke per GPS tracken kann. Sie richtet sich an Läufer, Wanderer, Fahrradfahrer, die eine Statistik über ihre zurückgelegten Strecken haben wollen. Das tolle daran ist: RunKeeper Pro kann auch eine Karte der zurückgelegten Strecke ausgeben.

Genau deswegen will ich das Programm haben. Zwar hab ich noch kein iPhone 3G. Aber irgendwann hab ich auch eins das GPS kann. Und dann muss ich meine Fahrradfahr-Karten nimmer selber malen! Jiha! 🙂

Keynote Remote

Es gab ja nicht viel spannendes und oder wirklich interessantes auf der letzten MacWorld Keynote. Aber es gab ein kleines feines iPhone Programm das 0,79€ Keynote Remote (Affiliate) kostet. Es heißt Keynote Remote und kann, wie der Name schon eindeutig sagt, Keynote Präsentationen fernsteuern. Es ist seit einigen Stunden im AppStore erhältlich! Das habe ich grade mal ausprobiert. Flugs die 30-Tage Trial Version vom heute neu erschienenen iWork ’09 runterladen, denn nur mit dieser Version funktioniert Keynote Remote. Dann muss man in den Keynote Einstellungen unter “Fernbedienung” das iPhone mit Keynote verbinden. Ist das erledigt kann man in Keynote Remote auf “Präsentation vorführen” tappen und los geht’s. Jetzt sieht man auf dem Bildschirm des iPhones die aktuell angezeigte Folie und die darauffolgende Folie. Um zur nächste Folie zu gelangen wischt man einfach vor oder zurück. Vor aber auch während der Präsentation kann man einstellen ob man die Präsentation auf dem iPhone im Hoch- oder Querformat sehen möchte.

Keynote Remote Keynote Remote Keynote Remote Keynote Remote  

Im Hochformat sieht man allerdings nur eine Folie aber dafür auch eventuell vorhandene Moderationsnotizen die man im Querformat nicht sieht. Ich bevorzuge trotzdem das Querformat denn ich mache eh keine Moderationsnotizen bei meinen Präsentationen. Apple Supportdokument zu Keynote Remote: http://support.apple.com/kb/HT3325

Die Ärzte im iTunes Store

Uiiii grade hab ich bemerkt, dass man Die Ärzte jetzt auch bei itunes kaufen kann. Selbstverständlich ohne DRM. Das find ich toll.
Nicht dass ich mir da von denen was kaufen würde. Das mach ich schon immernoch wieder auf einem ins Regal stell baren Medium. Aber gute für die, die eben grundsätzlich gern bei iTunes kaufen und das bisher schmerzlich vermisst haben. 🙂

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