LaTeX am Mac

Wer LaTeX am Mac schreiben will hat es mittlerweile eigentlich recht einfach. Da gibt es zum einen die auf den Mac angepasste Distribution MacTex, die alles enthält was man so braucht. Als Editor steht auf dem Mac TeXShop zur Verfügung welcher Syntax-Highlighting unterstützt und aus dem heraus man das LaTeX dann auch bauen kann. Es ist auch möglich BibTeX direkt mit TeXShop einzubinden.

Für BibTeX gibts für den Mac auch ein kleines Verwaltungstool namens BibDesk.

Ich nutze diese Kombination seit mittlerweile Jahren erfolgreich und kann nicht klagen. Im Gegensatz zu so Vehikeln wie LaTeX in Smultron mit Skim Anbindung funktioniert das richtig toll!

Wer sich noch nicht mit LaTeX auskennt kann sich mal diesen Schnellkurs anschauen. Damit kam ich am Anfang ziemlich gut zurecht. Hilfreich kann auch die LaTeX-Befehlsreferenz sein. Wenn man dann schon ganz gut klar kommt ist das LaTeX-Kompendium nützlich zum Nachschlagen, falls man doch mal was nicht weiß. 🙂

Reeder für den Mac

Schon seit Jahren habe ich keinen Feedreader mehr benutzt. Immer nur das zwar nicht gerade hübsche aber funktionale Webinterface des Google Readers.

Doch seit einigen Tagen doch seit einigen Tagen ist ein Stück Software raus, dass mich vom Webinterface abgebracht hat. Reeder for Mac! Der ein oder andere wird den Namen vom iPhone und iPad her kennen. Da hat der RSS-Reader auch schon große Beliebtheit erlangt. Für den Mac ist er momentan noch in der Beta-Phase. Aber der Entwickler Silvio Rizzi veröffentlich beinahe alle zwei Tage eine neue Version. Wenn er in dem Tempo weiter macht gibt es zu Weihnachten die erste stabile Version.

Das Programm zeichnet sich durch gutes Aussehen, einfache Bedienung und Funktionalität aus. Man kann wie im Google Webinterface mit den Tasten J und K durch seine Feeds blättern. Mit A kann man alle als gelesen markieren und mit R auf neue Feeds prüfen.

Besonders schön sind die integrierten Services. So kann man den aktuellen Artikel schnell zu Instapaper, delicious oder Twitter schicken.

Natürlich ist es auch möglich den Artikel auf der zugehörigen Website in Reeder selbst anzuschauen. Praktisch dabei ist, dass die Website im Hintergrund vorgeladen wird, so dass man keine Wartezeit mehr hat wenn man zur Website wechselt.

Also ein schon in der beta-Phase erkennbar sehr durchdachtes Programm. Das belegen auch einige nette Details. Zum Beispiel ist Manuela von surfgarden aufgefallen, dass man sich die Anzahl der ungelesenen Artikel nicht nur als üblichen roten Badge am Icon, sondern auch schön dezent im Icon selbst anzeigen lassen kann. Wunderbar. Zum nächsten Gehalt Einkommen werde ich mir dann vermutlich auch Reeder for iPhone leisten! Tolle Entwickler sollen belohnt werden!

Mac Developer Programm für $99

Soeben war der Apple Developer Bereich einige Stunden offline. Jetzt ist nichts mehr wie vorher, die WWDC wird überlaufen sein, genau so wie die Fileserver voll von illegalen Mac OS Developer Seeds sein werden. Das Mac Developer Program kostet nchct mehr mehrere hundert Dollar, sondern nur noch $99 – wie das iPhone Developer Program.

Das ist schon ein krasser Schritt. ich wollte immer in das Developer Program, war auch einige Zeit als Student dort registriert, aber die volle Mitgliedschaft konnte ich mir nie leisten. Jetzt wird es um ein Vielfaches mehr registrierte Entwickler geben. So spekuliert 9 to 5 mac nicht ganz weltfremd über eine Art App Store für den Mac.

Es wäre schon praktisch seine ganze Software über eine zentrale Stelle immer aktuell halten zu können. Die Viren-Thematik ist auf dem Mac zwar (immer) noch kein Thema, aber dadurch wäre man auch größtenteils davor gefeit. Jedoch wäre es um ein vielfaches schlimmer als auf dem iPhone wenn dieser Store die selben Probleme hätte wie auf dem iPhone. Es wäre fatal wenn man auf eine Aktualisierung Tage, Wochen oder gar Monate warten müsste weil sie im Überprüfungsprozess von Apple stecken bleibt. Beim iPhone geht es zum Großteil um relativ billige Apps. Man stelle sich vor was es für Adobe bedeuten würde wenn die Creative Suite 5 drei Monate nicht zugelassen würde. Das wäre vermutlich dann das letzte Programm was Adobe für den Mac entwickeln würde. Darum bedarf das Konzept des App Stores vor einer Adaption für den Mac noch einer stattlichen Überarbeitung.

Ich frage mich auch was Apple nun an der WWDC 2010 machen will? Weniger Leute zulassen? Dann sind noch mehr Entwickler die zuhause bleiben müssen sauer auf Apple, als es in den Jahren zuvor schon der Fall war. Eine größere Location mieten? Wohl eher … ich bin gespannt. Ich denke auf jeden Fall, dass diese Preissenkung alleine eine merkliche Bewegung in die Mac-Entwickler-Szene bringen wird.

Einen Wehmutstropfen gibt es aber: Es gibt keine Hardware-Rabatte mehr. Früher bekam man als Entwickler eine zweistellige Prozentzahl Rabatt auf Apple-Hardware. Das fällt jetzt wohl leider weg. Schade ist das, wird aber wohl durch den um ein vielfaches günstigeren Preis adäquat ausgeglichen.

Wenn zwei sich Streiten hat der Dritte das Nachsehen

Momentan wartet die geballte Apple-Welt auf die neuen Apple MacBooks. Doch sie wollen einfach nicht eintreffen. Jetzt wurde bekannt dass es vermutlich daran liegt, dass Nividia für die aktuelle iX-Prozessorgeneration von Intel keine Chipsets herstellen darf. Somit kann es keine MacBooks mehr geben die einen on-board Grafikchip von Nvidia nutzen. Zumindest wenn die CPU ein iX sein soll. Die on-board Grafik kann nur noch von Intel selbst kommen. Jedoch sind die Intel on-board-Chips einerseits (leicht) langsamer als die 9400M – und die ist 1,5 Jahre alt – außerdem kann bei einem Intel-Chipset eine zusätzliche extra (dezidierte) Grafikkarte nicht zum Stromsparen abgeschaltet werden.

Daraus ergeben sich zwei Probleme für Apple:

  1. In den kleinen Notebooks würde man wenn man z.B. einen i3 verbauen wollte auf der Grafikleistung von vor 1,5 Jahren verharren. Oder man muss zusätzlich eine dezidierte Grafikkarte einbauen, was aber den Preis in die Höhe Treibt, mehr Platz und Kühlung benötigt und die Akkuleistung drückt.
  2. Bei den größeren Books könnte man die dezidierte Grafikkarte nicht wie bisher abschalten somit würde die Akkuleistung vermutlich auch spührbar fallen.

Andere Hersteller haben diese Probleme nicht so auffällig. Die haben meistens eine breitere Produktpalette als Apple und sind dadurch etwas flexibler.

Ich hoffe das war verständlich! Ich möchte nochmal festhalten, dass Apple sich nicht etwa doofer anstellt, als andere Notebookhersteller. Das was die können, könnte Apple auch herstellen. Aber die möchten halt ihre Speziallösungen beibehalten weil alles andere ein Rückschritt wäre den die allermeisten auch irgendwie bemerken würden.

Übrigens denke ich dass am Ende dieses Krampfes eine gute Lösung rauskommen wird. Jedoch braucht es jetzt seine Zeit bis diese Lösung reift. Selbst mit einem riesigen Kapital wie es Apple gerade hat kann man nicht einfach mal kurz nen neuen Chip aus dem Boden stampfen oder nen Quasi-Monopolisten besänftigen. Ich denke die kommende MacBook-generation wird vielleicht etwas komisch werden von der Ausstattung her. Aber bis zur nächsten hat Apple das irgendwie in den Griff bekommen!

More Games for Mac

Ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil eines Macs ist nicht Vorhandene Vielfalt an Computerspielen. Viele, viele Spiele laufen auf dem Mac nicht. Wenn überhaupt gab es Monate nach der Veröffentlichung für Windows und/oder diverse Konsolen eine Portierung für OS X die mehr schlecht als recht war. Die einzige Spieleschmiede die schon immer zeitgleich zum Windows Verkaufsstart eines Spiels auch eine Mac-Version herausgebracht hat ist und bleibt Blizzard. Aber vielleicht gibt es jetzt Licht am Ende des Tunnels…

In einer Version von Valves Spieledistributionsplatform Steam sind letzte Woche Mac OS X Bedienelemente gesichtet worden. Und heute sind diversen Mac-News-Portalen Teaser Bilder von Valve zugeschickt worden. Das bedeutet wohl, dass es Steam und zumindest einige Spiele von Valve wie Half-Life oder Counterstrike bald auch für den Mac geben wird. Noch spannender ist diese ganze Aktion, wenn man bedenkt, dass auf Steam nicht nur Spiele von Valve, sondern auch von immer mehr anderen Herstellern erhältlich sind. Zum Beispiel gibt es dort auch “GTA IV” und “Need for Speed: Shift” zu kaufen. Es besteht also die Hoffnung dass auch weitere Hersteller durch den somit bald vorhandenen Vertriebskanal auf die Idee kommen ihre Spiele künftig auch für den mac zu programmieren. Gerade bei Electronic Arts und Rockstar Games würde ich das sehr befürworten!

Abgesehen von dieser tollen Neuigkeit finde ich die Art wie die Teaser-Bilder auf Apple anspielen großartig. Erstens sind alle nicht wirklich eindeutig, zweitens habe alle abgerundete Ecken und zeigen durch Punkte darunter – wie beim Springboard des iPhones – an dass es noch mehr gibt. Außerdem spielen viele auf eine (ehemalige) Werbekampagne von Apple an.

"hello. Steam" via Rock, Paper, Shotgun

Die Zeichen stehen also gut für Mac-Gamer. Genau der richtige Zeitpunkt um sich einen leistungsfähigen Mac zuzulegen! 🙂

Pixelmator vs. Photoshop

Bis heute morgen mochte ich Pixelmator eigentlich sehr. Die Photoshop-Alternative für den Mac sieht gut aus, ist billig und lässt sich leicht bedienen. Aber bis gestern hab ich noch nie größere Sachen damit gemacht. Ich wollte mich an diesem Tutorial versuchen. Das Problem ist, dass Pixelmator einem den ganzen Arbeitsspeicher vollrotzt. Die Datei hat am Ende so ungefähr 20 Ebenen. Das ist nicht wirklich viel. Das Bild ist mit 3456 × 2298 Pixeln zwar relativ groß aber auch nicht übermäßig. Pixelmator verbraucht quasi pro Ebene 100 MB Ram. Also über 2 GB. Wenn man dann am Ende des Tutorials alle Ebenen dupliziert und zu einer Ebene vereint, dann muss man Glück haben wenn Pixelmator das hinbekommt. Mir ist es dabei mindestens drei mal abgestürzt. Abgesehen davon ist es unglaublich langsam bei so Sachen wie eine Fläche mit einer Farbe füllen.

Am Ende lief es darauf raus, dass ich das was ich hatte als *.psd abgespeichert habe (nach weiteren Abstürzen von Pixelmator) und das ganze in Photoshop zu Ende gebracht habe. Das gute alte Photoshop CS3 für den Mac hat für die klitze gleiche Arbeit nie mehr als 1000 MB verbraucht und war nie langsam. Es gab nie Wartezeiten. Auch nicht beim Ebenen duplizieren.

Fazit: Pixelmator ist nicht wirklich eine Photoshop-Alternative. Man kann damit schnell mal eine Skizze zeichnen, ein Bild verkleinern (geht aber auch mit Vorschau), was ausschneiden, solche Kleinigkeiten eben. Aber richtig ernsthafte auch nur halbwegs professionelle Projekte kann man damit nicht durchführen. Der Autor des Tutorials schreibt am Ende auch noch “The purpose of this tutorial was to demonstrate that you can do nearly anything in Pixelmator.” Toll. Man kann zwar viel damit machen, aber nur wenn man viieel Zeit und Geduld, oder einen extrem leistungsfähigen Rechner hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auf einem Mac Pro mit 16 GB Ram gut läuft. Vielleicht sogar schon mit 8 GB. Aber der Sinn eines 40€-Programms kann doch nicht sein sich nen 2500€-Computer anschaffen zu müssen damit man wirklich was damit anfangen kann.
Also auf die beiden Pixelmator-Brüder wartet noch ne ganze Menge Arbeit wenn sie Photoshop ernsthaft Konkurrenz machen wollen!


Neuer Mac-Feedreader: Gruml!

Wer für den Mac einen Feedreader sucht wird viele finden. Wenn er jedoch mit Google Reader synchronisieren soll, wird die Auswahl schon sehr klein. Da gibts nämlich genau drei die das können.

Der “älteste” ist Eventbox und tauchte letztes Jahr auf. Jedoch ist Eventbox eher auf Twitter und so Social Network Kram zugeschnitten und meiner Meinung nach für Feeds eher unbrauchbar.

Dann wäre da noch der in Ungnade gefallene NetNewsWire. Man kann wohl unverhohlen behaupten dass NetNewsWire lange Zeit der Feedreader auf dem Mac war. Leider konnte er nicht ganz mit der Zeit mithalten. Das Interface von Newsgator um seine Feeds unterwegs abzurufen war grottig, die iPhone-Applikation (NetNewsWire) wird eher Stiefmütterlich behandelt und Google Reader wurde immer populärer. Ich denke, als dann mit Byline (Byline) ein nahezu perfekter Google Reader Client fürs iPhone erschien war es um das alte NetNewsWire geschehen. Jetzt haben die Entwickler einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Sie bauen die ehemalige Konkurrenz ein die eigene Applikation ein. NNW macht jetzt einen auf Google Reader. Allerdings bauen sie quasi den neuen Dienst in das alte Userinterface ein. Das wirkt irgendwie so sehr überfrachtet. Darum ist NNW auch keine Empfehlung.

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Gruml in der Hauptansicht

Der Dritte im Bunde ist gaaanz neu. Grade mal ein paar Wochen alt macht sich Gruml mit seinem lustigen Namen schon ganz gut im Feedreaderuniversum. Er ist klein, schnell, einfach und unterstützt alle Google Reader Funktionen. Was mir besonders positiv auffällt ist, dass den Nutzern zugehört wird und große Anliegen auch sofort angegangen werden. Und mit sofort meine ich dass momentan alle paar Tage eine neue Version erscheint die wieder deutlich besser ist als die alte.  Ein “Killerfeature” sind zum Beispiel die Möglichkeit die Website zum jeweiligen Artikel wahlweise im Default-Browser oder als Tab in Gruml selbst zu öffnen. Man kann auch seine Feeds in Ordner sortieren. Auch die werden dann mit Google Reader synchronisiert.Wirklich praktisch, und wenn die Entwicklung mit dem Tempo weiter vorangeht bekommt der Entwickler dafür den nächste Apple Design Award auf der WWDC 2010! 🙂

Subversion Client für den Mac

Vor kurzem habe ich die tolle Funktion meines Hosters entdeckt so viele SVN-Repositories anzulegen wie ich möchte. Darum versioniere ich jetzt alle meine Projekte. Um das anständig machen zu können braucht es auch einen gescheiten SVN-Client. Ich habe hier mal einige getestet und meine Eindrücke niedergeschrieben.

Versions • 46,41€

Ich weiß garnicht mehr wie ich auf Versions aufmerksam wurde. Aber ich war sofort begeistert. Sehr aufgeräumtes Interface. Alles super Mac-like. Alle Funktionen sind verständlich erklärt. Irgendwie erinnert mich Versions an Coda. (Könnte ich mir auch mal wieder anschauen) Mag sein dass das am ebenfalls sehr grünen Logo liegt. Ich denke aber eher das liegt am ähnlichen Look And Feel. Coda lässt sich auch so wie Versions total “smooth” bedienen. Alles ist am richtigen Platz, man hat alle Funktionen die man braucht, es ist schön schlicht, übersichtlich und nicht überladen. Einfach ein richtig geiles Stück dieses Versions … Software mein ich!

Cornerstone • 69$

Teuer. Das ist das erste was mir dazu eingefallen ist. Mit 69$ (~53€) ist Cornerstone der teuerste SVN-Client meines Testfelds. Ich habe ihn trotzdem mal ausprobiert. Denn die anderen Testkandidaten waren wie gesagt eher suboptimal und Versions ging ja nicht mehr, weil Test-Zeitraum zuende.
Cornerstone sieht zwar fast so hübsch aus wie Versions aber irgendwie fand ich die Funktionen seltsam. Ich habe ein neues Repository in Cornerstone angegeben und einen lokalen Ordner importiert. Der wurde auch hochgeladen. Dann hab ich mit einem anderen Programm etwas auf dem Repository verändert – es stand also eien neue Version zur Verfügung. Cornerstone hat mich aber dann nicht updaten lassen. Der Trick war jetzt, dass man das Repository nochmal auschecken muss – nicht nur updaten. Dann legt Cornerstone eine Working Copy an. Cornerstone zeigt auch immer wenn man im Ordner auf dem Mac was ändert sofort die Änderungen an. Man muss dann nur noch committen und fertig.
Aus irgendeinem Grund wird mir bei der History-Ansicht nichts angezeigt. Cornerstone hat so eine spezielle History. Da kann man die einzelnen  Tage auswählen und dann … ja keine Ahnung, da steht ja immer nur “Cannot display the current selection”

ZigVersion • kostenlos/unkommerziell bzw. 99$/kommerziell

Hübsche kleine Mac Applikation. Wenn man nicht kommerziell damit arbeitet ist das sicher eine der besten Programme. Wenn man dann verdient kann man sich auch Coverstone oder Versions leisten denn 99$ sind echt ein ordentlicher Batzen Geld!

svnX • kostenlos

Hab ich früher schonmal benutzt. Kommt im Tiger-Design daher und fühlt sich auch demenstprechend an. Man kommt schon mit ihm klar, aber irgendwie machts keinen Spaß und ist umständlich. 

Eclipse • kostenlos

Umständlich. Man muss SVN erst in Eclipse “einbauen”. Wie das geht steht hier ziemlich genau: javathreads.de Projekte funktionieren nicht gleich nachdem man sie ausgecheckt hat. Außerdem lässt sich die History nicht gescheit größer ziehen. Man sieht entweder nur die History in ganz groß, oder nur zwei Zeilen der History. Blöd. Außerdem ist Eclipse ja eigentlich ein richtig großer Editor der hunderttausend Programmiersprachen unterstützt. Darum ist Eclipse als reiner SVN-Client etwas oversized.

SCPlugin • kostenlos

Soll funktionieren wie Tortoise für Windows. Tuts aber nicht. Die Status-Icons an den einzelnen Ordnern auf dem Mac verschwinden gern mal oder brauchen lange bis sie einen neuen Status angenommen haben. 

Terminal • kostenlos

Das ist Apples Kommandozeilen-Tool und ist bei jedem Mac dabei. Aber natürlich total sporadisch und ohne tolle Übersichten. Dafür gehts schnell und lenkt nicht mit irgendwas ab. Wie das geht steht hier: RubyRobot

RapidSVN • kostenlos

Man merkt sofort dass dieser Client in Java geschrieben ist. Er ist langsam und unterstützt manche System-weiten Shortcuts wie z.B. Copy&Paste nicht. Damit fliegt er für mich schon raus. Hinzukommt dass er ab und an seltsame Java-Fehler wirft und unübersichtlich ist.

Fazit

So nach diesem Test finde ich Versions genial aber zu teuer, Cornerstone ist auch ganz gut aber noch teurer und ZigVersion ist gut und vor allem billig. Also kostet für mich erstmal nix, weil ich ja (noch) nix kommerzielles damit mache. Aber ich denke ich werde mir eh Versions zulegen wenn ich es irgendwo billiger bekomme bzw. es mir leisten kann! 🙂
Wer noch weitere Clients für Mac OS X kennt  soll mir das bitte mitteilen. Wenn irgendwas an Versions ran kommt und billiger ist sei mir das willkommen! 🙂