My workshop is a mess

If someone tells you that you have enough bicycles and you don't need any more. Stop talking to them. You don't need that kind of negativity un your life.

Right now …

My workshop is a mess. Some days ago I was cleaning it up. „My workshop“ is a big exaggeration. There was a time when below those bike parts, cleaning equipment, clothes and tools was a sofa. Yes I mean that piece of furniture where normaly at least two people can sit on.
When I started to work on my bike myself I didn’t like the idea to stand for hours  in the cold and lonely basement so I kept all the parts in the flat. But the parts and tools became more and more until the sofa was no longer free to sit on.

Now I structured all the things laying on top of it. Old bike parts will be sold. Parts I will maybe use again are stored below the sofa together with all the tools which fit nicely in a surprisingly small cardboard box. There are two boxes still on the sofa. In one I store all the fluids, oils, greases and lubricants. The other contains tubeless sealant and some parts to apply it.

But in the future …

This is not optimal but I now I’m able to sit again in the office/workshop below my montainbike and do things or sleep. In case of the latter I dream of kind of a garage beneath the house I live in where I don’t park my car (because I won’t own one) but instead store my bikes and have a workshop with all the tools nicely ordered at the wall. There’s a big workbench like table with drawers for parts and other materials. The heart of the workshop is a very robust workstand where I can put my bikes on.

I wonder if the day will come I won’t wake up and realise it was just a dream.

Brake Uncertainty

Not long ago I maybe have discovered what caused my accident last may. Back then I rode with an almost new Shimano XTR Race M-9000 brake. I just made one tour with the new brake. The accident happened on a steep downhill section on a wide forest path. I constantly had to break a little. Suddenly I braked a bit harder end everything went south. Until now I thought the slippery chalk gravel caused my wheel to swing off. But after I read a review of the Shimano XTR at MTB-News I figured that maybe the brake itself was the problem. This version of the XTR brake (and also its XT version) can have a changing pressure point. Means that if you press the brake lever once, release it almost(!) completely and press the lever again, the pressure point moves more far away from the handle bar. So the point where the wheel locks happens earlier. I rode with this brake since August when I was allowed to bike again. I didn’t have any real problems. But I was extremely careful because I didn’t very confident on difficult sections after my spill. After I read the review I tried it and I could reproduce it immediately.

When I first bought the XTR I almost chose the Magura MT8 instead. Maybe I’ll have a look at some secondhand MT8s now…

Protektoren

Bin gestern zum ersten Mal mit Protektoren durchs Gelände gehüpft. Gleich nach den ersten 30 Metern wurden sie nützlich. Ein Schuhbändel hat sich ums Pedal gewickelt, konnte nicht mehr absteigen -> bums! Ich kann bestätigen, bin den Protektoren fühlt man sich wirklich etwas sicherer. Man traut sich schwierige Stellen eher zu, was meistens dazu führt, dass man sie eh ohne Probleme schafft. Morgen gehts auch gleich wieder auf Tour. Total toll, dass das Wetter seit meiner so sommerlich ist. Sehr praktisch. 😀 Ich genieße es.

Jetzt fehlt mir zu meinem Glück eigentlich nur noch ein Fully. Möh! Im Herbst dann hoffentlich. Bis dahin werd ich meine frisch eingestellte Gabel meines Hardtails noch etwas quälen. Bisher spielt sie gut mit. 🙂

Geiler kleiner Vorbau

Gestern hab ich meinem Fahrrad nen neuen Vorbau spendiert. Das ist der Teil der den Lenker Festhält. Wenn man nach der Formel zur Berechnung der Rahmengröße geht wäre eigentlich ein 18″ Fahrrad passend gewesen. Gekauft habe ich dann aber doch ein 20″, weil es sich bei der Probefahrt einfach deutlich besser als das 18er angefühlt hat. Tja, aber als ich es ne Weile hatte, hab ich immer so nach zwei Stunden Fahrt Rückenschmerzen verspürt. Ich habe dann etwas mit der Sattelhöhe experimentiert und auch mit der Sitzposition. Das einzige was ein wenig gebracht hat war wohl Rückenmuskulaturtraining. Aber auch nicht wirklich. Darum habe ich mir jetzt einen kürzeren Vorbau zugelegt – den aus der Truvativ Hussefelt Reihe. Ich glaube nämlich, dass mein Oberkörper etwas zu gestreckt auf dem Rad sitzt. Dadurch kann ich mich nicht so gut auf meinen Armen abstützen, weswegen wiederum die Rückenmuskulatur den Oberkörper halten muss. Mal sehen obs was bringt. Bei der ersten Probefahrt wars auf jeden Fall nicht schlecht. Der Vorbau hat 60 mm Länge, das heißt, ich kann auch noch die Version mit 40 mm nehmen, falls das nicht ausreicht.

Beim nächsten Fahrrad nehm ich denn auf jeden Fall eine Rahmengröße kleiner. Sattel hochstellen geht ja immer. Außerdem ist das bei Allmountain Fullies ja nochmal bissl anders, denn da wird der Rahmen durch den Dämpfer hinten ja auch immer etwas zusammengedrückt. Ich denke da fühlt sich das Sitzen auch durchaus anders an.

Übrigens finde ich es seltsam, dass Truvativ gern so deutsch klingende Namen für seine Produkte verwendet: Hammerschmidt, Holzfeller, Hussefelt. Ist das grad cool in Amiland?

Tschüss Cube, hallo Canyon

Gestern hat Canyon seine Website aktualisiert und die finalen Räder für 2011 präsentiert. Damit steht für mich quasi fest, dass ich bei meinem Umstieg vom Cross Country Hardtail auf ein All Mountain Fully nicht bei Cube bleiben werde, sondern zu Canyon wechseln werde. Das Strive wirde es zwar vermutlich nicht werden, dafür das Nerve AM. Und zwar das 7.0 Modell mit kompletter XT-Ausstattung, Avid Elixir 5 und Fox Talas. Auf letztere freue ich mich besonders. Bei dieser Gabel kann man den Federweg binnen Sekunden zwischen 110, 130 und 150 mm umstellen. Wie das funktioniert kann man sich zum Beispiel hier anschauen. Bestimmt extrem praktisch wenn man ein extrem steiles Stück erklimmen muss. Man kann einfach das Rad vorne um 4 cm absenken, dann kommt das Vorderrad nicht so leicht hoch. Wenn man dann oben ist kann man für die Trails bergab wieder die vollen 150 mm Federweg ausfahren.

Der Markenwechsel ist hauptsächlich dem unschlagbaren Preis/Leistungs-Verhältnis von Canyon geschuldet. Bei Canyon bekomme ich für 2000€ obige XT-Vollausstattung mit Avid Elixir 5 und Fox Talas. Bei Cube bekomme ich für 100€ mehr nur das AMS 130 Team mit einer gemischten Ausstattung aus SLX und XT.

Auch wenn im Wunschzentrum meines Gehirns die Entscheidung eigentlich eh schon fest steht, möchte ich das Rad mal probefahren. Das geht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur in Koblenz, direkt bei Canyon. Aber vielleicht schafft Canyon es ja noch die geplanten Stores in Konstanz und Weil am Rhein zu eröffnen.

All Mountain Bike

Wie schon erwähnt spiele ich mit dem Gedanken mein Hardtail durch ein „Einsteiger-Fully“ zu ersetzen. Damit meine ich ein vollgefedertes Mountainbike, welches sich aber auf normaler Straße fast anfühlt wie ein Hardtail, im Gelände aber durchaus federt. Sowas fällt im Fachjargon in die Kategorie „All Mountain“ oder „Cross Country“. Weil man mit sowas halt über jeden Berg quer durchs Land fahren kann. 🙂

Als zufriedener Cube-Kunde schaue ich da natürlich erstmal bei Cube nach. Da gibt es die AMS-Reihe. Seit 2011 gibt es die mit Federwegen von 110 bis 150 mm. Die einzigen die da preislich in Frage kommen sind das AMS 110 Pro und das AMS 130 Pro. Jedoch hat letzteres Hayes Bremsen. Da an meinem jetzigen Bike die Bremsen das einzig kritisierbare sind, kommen wir nicht nochmal Bremsen von Hayes ans Rad! Bleibt also das AMS 110 Pro. Das ist zwar nett, aber vielleicht will ich doch mal mehr als 110 mm Federweg?

Canyon Strive
Canyon Strive

Weiter gehts mit der nächste deutschen Fahrradfirma die mit C anfängt: Canyon. Die haben die Nerve-Reihe und seit 2011 auch das Strive. Das Strive ist eigentlich wohl etwas überdimensioniert für mich: 160 mm Federweg. Das wäre doppelt soviel als ich jetzt habe. Aber: Es ist unglaublich hübsch! So ein hübsches Fahrrad… Leider kostet das Strive mit der kleinsten Ausstattung vermutlich(!) schon 2000€. Dummerweise hat auch ausgerechnet diese Ausstattung ne hässliche Lackierung. Aber mal die offiziellen Preise abwarten. Das Strive würde ich eh erstmal probefahren wollen. Es soll ja angeblich ganz gut zum klettern taugen. Das möchte ich aber gern selbst beurteilen.

Wegen diesen „Widgrigkeiten“ ist mein Top-Favorit momentan das Canyon Nerve. Ob AM (140 mm) oder XC (120 mm) weiß ich noch nicht. Das Nerve AM hat wohl den Vorteil, dass man die Fox Talas Federgabel schnell mal von 110 mm auf 130 mm umschalten kann. Das wäre für meine zwecke vermutlich die optimale Ausstattung. Das Nerve AM 7.0 2010 kostete sogar nur 1999€. Ein guter Preis, wie ich finde. Mal sehen wie das äquivalente 2011er Modell genau ausgestattet sein wird, und ob der Preis der selbe bleibt.

Zuschlagen werde ich dann vermutlich erst in einem Jahr wenn es wieder die Sparbuchaktion (PDF mit den Preisen) von Canyon gibt, die auch momentan läuft. Falls ich bis dahin so heiß auf die 2012er Modelle bin, dass ich kein 2011er mehr kaufen will, wär das ja auch ok. Schon Geld gespart. 😉

Ich geh mich derweil mal über den Unterschied zwischen Fox Talas und Rock Shox Lyrik informieren …

Eurobike 2010

Am vergangenen Wochenende war ich auf der Eurobike – die größte Fahrradmesse der Welt.

Ich überlege ja gerade mein treues Cube LTD CC gegen ein All Mountain auszutauschen. Etwas mehr Federweg wäre gut und hinten überhaupt ne Federung wär auch nicht schlecht. Bisher hatte ich drei Modelle im Blick: Das Cube AMS, das Specialized Epic und das Canyon Nerve. Jedoch musste ich auf der Eurobike feststellen, dass es noch mindestens zehn Fahrräder in der selben Kategorie gibt, die ich mir auch mal anschauen sollte. Einerseits ist viel Auswahl ja gut, andererseits muss ich da viel vergleichen und die Feinheiten lernen. Aber das macht ja Spaß. Zu jetzigem Standpunkt würd ich mir wohl ein Nerve XC 8.0 oder Strive ES 8.0 zulegen. Immerhin konnte ich auf der Eurobike das Specialized Epic schonmal ausschließen. Das fängt nämlich erst bei 2500€ an. Zuviel für mich.

Schade fand ich, dass man kaum Bikes ausprobieren konnte. Nichtmal draufsetzen ging. Das einzige Fahrrad auf dem ich saß stand bei Shimano. Dort konnte man die neue XTR durchschalten. Ich hab übrigens keinen Unterschied zwischen SLX, XT und XTR wahrgenommen. 😉

Die ganzen Räder die man sonst nur im Internet sieht mal live zu sehen war trotzdem interessant. So 20 kg Downhill-Boliden wirken wie ein Monster-Truck. Im Übrigen hat mich die Eurobike zu einer Entscheidung gebracht was meinen Sattel betrifft. Mein alter Selle Italia SLR Gel Flow löst sich spätestens bis zum Sommer auf. Darum wurds jetzt ein SQlab 611 active. Sollte nächste Woche eintreffen. Mal sehen was der kann.

Nächstes Jahr sehr gern wieder … 🙂

Erste MTB-Marathons

Den Trainingsplan hab ich zwar nicht geschafft einzuhalten, trotzdem habe ich die beiden MTB-Marathons gut hinter mich gebracht. Beim Gonso-Albstadt-MTB-Classic habe ich mit 2:03.05,7 h auf 46 km den 263. Platz gemacht. Beim 86 km langen Albstadt-Bike-Marathon habe ich 4:48:44,4 h gebraucht und wurde 1213. Beides ganz akzeptabel.

Die Strecke des Gonso-Marathons bin ich am Tag davor noch einmal abgefahren, damit ich die Strecke kenne. Das war ganz gut. Trotzdem hat mich ganz am Ende die Kraft verlassen.

Beim Albstadt-Bike-Marathon hatte ich leider keine Zeit die Strecke abzufahren. Trotzdem habe ich im Nachhinein das Gefühl, dass es da besser lief. Und das obwohl ich dank ziemlich heftigen Wurzeln nach den ersten fünf Kilometern schon meine Trinkflasche verloren hatte. Ich war etwas hilflos, denn wie sollte ich bitte bei 36°C die kommenden 80 km überstehen? Es hat zwar drei Verpflegungsstellen auf der Strecke, aber dazwischen liegen jeweils 30 km. Zum Glück waren an der Strecke viele nette Zuschauer die Wasser verteilt haben. Eine ganz besonders nette Gruppe hat mir sogar kurzerhand eine frischgespülte Trinkflasche voll mit Wasser gescheckt(!)! Das find ich echt mal genial. Nicht dass so ne Trinkflasche unglaublich teuer wäre, mit 2€ ist man dabei, aber trotzdem, einfach mal so nem wildfremden die Flasche Wasser schenken – find ich super! Danach hab ich mich auch gleich beflügelt gefühlt und an einem Steilen anstieg einige stehen lassen. 😉

Die größten Probleme hatte ich bei den beiden Wettkämpfen damit einzuschätzen wieviel Kraft ich noch habe. Denn ich wollte ja nicht auf halber Strecke erster sein um dann einzubrechen. Eine weitere Herausforderung war, groben Schotter steil bergauf oder bergab zu fahren. Bergauf muss man aufpassen, dass man nicht umfällt und schon mehrere Meter vorher überlegen welchen Weg man einschlägt. Teilweise bestand die Strecke echt aus besseren Steinbrüchen mit nem halben Meter tiefen ausgewaschenen Löchern in der „Fahrbahn“. Bergab kommt man ins ganz ungewöhnliche Situationen wenn man sich plötzlich auf solchen Steinbrüchen mit 40 km/h ertappt und realisiert dass bremsen jetzt alles nur noch schlimmer machen würde. 🙂 Und wenn man dann noch von anderen mit 60 km/h überholt wird, fängt man schon an an der Realität zu zweifeln. Ich zumindest konnte mir nicht vorstellen da noch schneller runterzubrettern. Aber das zeigt ja, dass es noch Luft nach oben gibt.

Schön sind übrigens die Verpflegungsstände. An denen gibts leckere Riegel (so Fruchtzeug in Oblaten, nicht dieses komische Eiweiß-Power-Chemie-Zeug), drei Sorten Flüssigkeit und nette Menschen die einem die Sachen reichen. Praktisch ist auch dass es für jeden Wettkamp ein Finisher-Shirt gibt. Ich glaube ich werde mir nie wieder ein Fahrradtrikot zulegen. Wenn ich nen neues brauche, fahr ich einfach nen Marathon. 🙂

Nächstes Jahr werd ich auf jeden Fall wieder am Start sein. Dann vielleicht auch mit etwas mehr Vorbereitung als dieses Jahr. Das war ja das erste mal, dass ich dieses Jahr 86 km gefahren bin. 😉 Ende Sommer gibts noch ein 3-Etappenrennen von Bad Imnau bis Hechingen durch den ganzen Zollern-Alb-Kreis. Ich weiß noch nicht ob ich da mitmachen werde. Ich hab aber große Lust.

Trainingsplan

So sieht bisher mein Trainingsplan bis Anfang Juli aus. Diese Woche habe ich angefangen. Damit sollte ich theoretisch top fit für den Albstadt Bike-Marathon Mitte Juli werden. Am 12. Juni findet allerdings die 2,5 stündige Trainingsrunde mit 3 x 12 min K3 beim Gonso-Albstadt-MTB-Classic statt. So sammle ich gleich noch etwas Wettkampferfahrung. Ist ja mein erster. 🙂 Ich bin gespannt ob das so hinhaut mit dem Training, ob ich mich immer motivieren kann und wie das ist wenn ich an den Ruhetagen trotzdem fahre. Überhaupt bin ich gespannt ob und wie ich eine Veränderung feststelle. bisher habe ich zwar immer irgendwie gemerkt, dass ich im August flotter bin als noch im April, aber so genau darauf hingearbeitet und darauf geachtet habe ich noch nie.

Zur Zeit bin ich am überlegen, ob ich mir eine Pulsuhr zulegen soll. So könnte ich mein Training etwas besser überwachen. Ich neige nämlich leicht dazu dauernd Vollgas zu geben. Und das widerspricht dem Trainingseffekt ja. Mit einer Pulsuhr wäre ich davor gefeit. Bei Pulsuhren fällt einem natürlich erstmal Polar ein. Allerdings gibts von Polar für 30€ nur das Einstiegsgerät FS1. Das kann grade mal die Uhrzeit, die aktuelle und die durchschnittliche Herzfrequenz anzeigen. Von Sigma Sport gäbe es für das selbe Geld schon das Topmodell PC 15. Ich kenne Sigma bisher nur von Fahrrad Computern. Aber da sind sie echt gut, finde ich. Daher tendiere ich momentan extrem zur PC 15 von Sigma. Aber ich bin mir eh noch nicht komplett sicher ob so ne Pulsuhr wirklich sinnvoll für mich ist. Andererseits sind 30€ jetzt nicht sooo viel Geld, man könnte es ja einfach mal ausprobieren. Auf jeden Fall wären noch mehr auswertbare Daten für einen Liebhaber von Statistiken, wie mich, schon toll. 🙂 Trotzdem werd ich wohl die ersten Wochen ohne Pulsuhr trainieren.

Wer gute Literatur zu Fahrradtraining hat, darf mir gerne Links und Buch- und Zeitschriftenempfehlungen zukommen lassen. Ich hab keine Ahnung ob das so gut ist wie ich mir das ausgedacht habe. Bei der Erstellung meines Trainingsplans habe ich mich übrigens am Alpencross-Trainingsplan von MountainBike Magazin orientiert.

Eisschicht unter Schneedecke

Eine Woche nach dem rasanten Eintreffen meiner NC-17 Pedale von ChainReactionCycles in Nordirland, hab ichs endlich geschafft sie zu montieren. uns sind doch tatsächlich die Schraubenschlüssel abhanden gekommen. Nach zwei Tagen intensiver Suche gab ich mich geschlagen und kaufte im Baumarkt für 10€ neue. Damit hats dann gleich super geklappt.

Leider bin ich zur Zeit a) etwas angeschlagen und b) ist das Wetter eher suboptimal fürs Radfahren. Darum hab ichs nur zu einer knapp vier Kilometer langen nächtlichen Testfahrt bisher gebracht. Allerdings hat diese gleich meinen Sturz und ein verschrammtes Pedal zur Folge gehabt. Erfolg auf ganzer Linie quasi. Es lag ca. 5 cm Neuschnee. Den Schlittenbuckel bin ich noch gut hoch und runter gekommen. Allerdings verbarg sich auf der Rollschuhbahn unter der Schneedecke offensichtlich eine Eisschicht. Das hatte ich nicht bedacht und schwubbs lag ich. Allerdings gings dann noch weiter. Dank der Eisschicht rutschte ich samt Fahrrad noch gemütlich mindestens einen Meter. 🙂 Das Pedal hat jetzt wie gesagt eine nicht unerhebliche Schramme, aber das wird sicher nicht die einzige bleiben. Ich hoffe nur dass mir das nicht öfter passiert, weil sonst ist irgendwann vom Pedal nix mehr übrig.

An sich funktionieren die Pedale im Zusammenspiel mit den Schuhen von 5.10 echt gut. Die Pins krallen sich spürbar in den Schuhen fest und man hat einen guten Halt. So macht im holprigen Gelände fahren gleich viel mehr Spaß. Ich freue mich schon auf die Wurzeltrails im Schönbuch und auf der Schwäbischen Alb! Die sind allerdings nur ohne Schnee zu fahren. Daher hoffe ich dass sich das Wetter bald mal entscheidet ob es Schnee oder keinen Schnee haben möchte denn die Mischung und der daraus resultierende Schneematsch ist einfach beschissen zum Fahrradfahren.