GPS-Biking: Erster Test

Hier meine per GPS ermittelte Strecke der heutigen Uni-Runde. Endlich komme ich zu der gelegenheit RunKeeper Pro auszuprobieren, nachdem ich es schon vor einem halben Jahr oderso (damals kostenlos) runtergeladen habe.

Funktioniert relativ gut. Das ist quasi das was RunKeeper out of the box ausspuckt. Ohne Eisntellungen. Manchmal setzte das Signal wohl noch kurz aus, hab ich festgestellt. Lässt sich aber verschmerzen.

Wenn man oben links auf den “view details”-Link klickt kann man sich das alles bei RunKeeper nochmal genauer ansehen. Inklusive Fullscreen. Besonders nett finde ich die Geschwindigkeits-Höhenmeter-Grafik. 🙂 Da braucht man fast keinen Tacho mehr.

Ich bin wunderbar glücklich damit. Ich freu mich schon drauf damit durch die Wälder auf unbekannten Pfaden zu fahren – ab jetzt kann ich sie quasi Kartographieren. Morgen werd ich wohl nur zur Arbeit radeln. Aber egal: Let’s track it! 🙂

Cube LTD CC

Endlich hab ich ein neues Fahrrad. Ich dachte ja, ich schau mich einfach mal bissl um und fahr paar Räder probe und nehm dann eins. Nur doof dass mein Favorisierter Hersteller so immense Lieferprobleme hat. So bin ich schließlich beim Cube LTD CC gelandet. Das CC steht bei Cube für Messeräder. Daher gibts das Rad auch nicht auf der Cube-Website zu finden. Von der Ausstattung her ists aber ähnlich wie die anderen LTD-Räder. Es hat komplette XT-Ausstattung, eine RockShox Reba SL mit allerdings nur 80 mm Federweg und die Hayes Stroker Trail bremsen.

Cube LTD CC XT 2009

Die Reba mit 80 mm gibts nicht so zu kaufen, die ist nur an diesem Rad verbaut. Keine Ahnung warum. Scheints kann die auch jeder Händler zu dem normalen 100 mm Modell umbauen indem er ein bestimmtes Bauteil einsetzt. Keine Ahnung wieso Cube im LTD CC eine künstlich verkürzte Version verbaut. Der Rahmen ist auch noch bissl anders wie bei den anderen LTD-Modellen. Wobei ich das nicht sonderlich merke.

In den ersten knapp zwei Wochen bin ich jetzt 174 km gefahren. Im Gegenteil zu früher auch viel über wirklich sehr holperige Waldwege. Gestern bin ich zum Beispiel einen Regenwasser Ablauf im Rammert runtergefahren. Das macht einen Spaß! 😀 Vorletzte Woche hab ich eine längere Tour mit moe durch den Schönbuch gemacht. Wir sind den HW5 ein Stück abgefahren. Das ist auch eine super Mountainbike-Strecke. Schön wurzelig und abwechslungsreich. Leider merke ich da auch dass meine Technik noch nicht die beste ist. Früher bin ich ja eigentlich hauptsächlich Straße gefahren und da dann möglichst schnell. Quasi Rennrad mit nem Mountainbike. Aber enge Kurven auf unsicherem Waldboden bereiten mir durchaus Schwierigkeiten. Großen Respekt hab ich auch vor Treppen, auch wenn sie relativ flach sind. Aber ich merk jetzt schon dass es besser wird. Der Sommer fängt ja zum Glück erst an!

Macken in der Kettenstrebe
Macken in der Kettenstrebe

Bei den Holper-Strecken im Schönbuch habe ich bemerkt, dass meine Kette bei stärkeren Unebenheiten immer gegen die Kettenstrebe schlägt. Das ist nicht gut, denn es macht Macken in den Rahmen. zwar ist das nicht so schlimm wie bei einem Stahlrahmen, da Alu nicht Rosten kann. Aber gut ist es sicherlich auch nicht. Ich dachte ja erst das liegt daran, dass meine Kette zu schwach gespannt ist. Aber die Mitglieder des Forums meiner Wahl meinen dass das normal ist beim Mountainbiken. Darum muss ich mir jetzt mal nen Kettenstrebenschutz zulegen. Da gibts auch ganz schicke aus Neopren mit Cube-Schriftzug drauf. Sowas brauch ich eigentlich nicht wirklich. Darum hab ich mir jetzt erstmal mit Klebeband nen Stück altes Leintuch hingeklebt. Das tut auch seinen Dienst. Mal sehen wie lang es hält und was mein Händler für nen Kettenstrebenschutz will.

Bei 400 km ist schon die Erstinspektion beim Händler fällig, die kostenlos mit beim Kauf dabei ist. Die 400 km werde ich wohl spätestens in drei Wochen erreichen. Vielleicht können die meine Schaltung noch etwas genauer einstellen, so dass sie nicht klackert wenn ich vorne aufm Mittleren Zahnrad bin. Die Bremsen könnten auch noch bissl stärken sein…
Allerdings hab ich zunehmend Rückenschmerzen. Ich kann aber noch nicht einordnen ob das von dem Rad oder von was anderem kommt. Vielleicht muss ich mir nen längeren Vorbau dranschrauben, damit die Lenkstange noch etwas weiter weg vom Oberkörper bin und ich so eine gestrecktere Sitzposition habe. Kommt drauf an wie sich das entwickelt. …ansonsten bin ich super zufrieden mit dem Rad. War wohl eine gute Wahl. Auch die Hochwertigkeit der XT-Austattung merkt man durchaus. Es läuft alles so schön flüssig und rund. Da machts wirklich Spaß einen steilen Buckel hochzuschnaufen, weil man sich wirklich auf den eigenen Körper konzentrieren kann und nicht Angst haben muss dass man ins leere Tritt wenn man schält.

Ein wieder aufgefrischtes Hobby spiegelt sich sicher dann auch in der Häufigkeit der Themen darüber an dieser Stelle wieder. 🙂

Ich brauch nen neues Fahrrad!

Mein altes treues Nakamura rostet, ist zu klein, Zahnräder sind abgefahren, Kette muss gewechselt werden, Schaltung lahmt, Tretlager knackst und gibt wohl bald den Geist auf.

-> lohnt nimmer wirklich das wieder richtig auf Vordermann zu bringen

Folglich hab ich mich mal im Internet erkundigt und bin bisher nach allerdings relativ kurzer Recherche bei drei Möglichkeiten gelandet:

1. Cube LTD Pro
Preis: 899€
Gewicht: ca. 12kg

Cube ist nen kleiner feiner MTB-Hersteller aus Bayern. hab ich schonmal gehört, kannte ich aber nicht wirklich. Aber wenn amn sich in Mountainbike-Foren so umschaut sind die im Mitteklasse-bereich recht gut und angesehen.

2. Radon ZR Team 7.0 2009
Preis: 999€
Gewicht: ca. 12kg

Radon ist nen kleiner Hersteller aus Bonn und wird wegen seiner Preis/Leistung momentan über alles gelobt.

3. selbst bauen
Das würd ich sehr gern machen, weil dann würd ich mich auch mal wirklich auskennen mit allem. Aber das brauch wohl ziemlich vierl Zeit. Muss mich ja erstmal einlesen um einschätzen zu können was gut oder schlecht ist. Und dann muss ich mich mit den ganzen Maßen auseinandersetzen. Sind ja nicht nur ne Hand voll nötiger Bauteile bei so nem Fahrrad wie bei nem PC.

Nachteil bei den ersten beiden Fahrrädern ist dass beide teilweise Komponenten verbaut haben die nicht so toll sind. Zum Beispiel sinds einmal doofe Bremsen oder ne schlechte Gabel. Wobei schlecht immer irgendwie relativ ist. Denn als Nicht-Vollprofi braucht man ja auch nicht grad das beste vom Besten, außerdem finden schwanken die Meinungen.

Tja, also ich werd am Dienstag mal zum Rad & Tat in Tübingen gehen und das Cube testen. Der hat auch noch Bergamont. Vielleicht gibts da auch was passendes. Momo hat ja so eins und das fand ich eigentlich recht gut. Aber in den MTB-Foren kommt Bergamont quasi nicht vor. Wenn ich das Cube total genial finde und der Rad & Tat nicht einen astronomischen Preis dafür will, würd ich das da auch dann wohl bald schon kaufen! 🙂

Wenn jemand nen guten Tipp oder Erfahrung hat: bitte melden!

Keine Ahnung ob das jetzt jemand interessiert hat, aber ich wollt mal wieder hier was schreiben! 😉