Reeder für den Mac

Schon seit Jahren habe ich keinen Feedreader mehr benutzt. Immer nur das zwar nicht gerade hübsche aber funktionale Webinterface des Google Readers.

Doch seit einigen Tagen doch seit einigen Tagen ist ein Stück Software raus, dass mich vom Webinterface abgebracht hat. Reeder for Mac! Der ein oder andere wird den Namen vom iPhone und iPad her kennen. Da hat der RSS-Reader auch schon große Beliebtheit erlangt. Für den Mac ist er momentan noch in der Beta-Phase. Aber der Entwickler Silvio Rizzi veröffentlich beinahe alle zwei Tage eine neue Version. Wenn er in dem Tempo weiter macht gibt es zu Weihnachten die erste stabile Version.

Das Programm zeichnet sich durch gutes Aussehen, einfache Bedienung und Funktionalität aus. Man kann wie im Google Webinterface mit den Tasten J und K durch seine Feeds blättern. Mit A kann man alle als gelesen markieren und mit R auf neue Feeds prüfen.

Besonders schön sind die integrierten Services. So kann man den aktuellen Artikel schnell zu Instapaper, delicious oder Twitter schicken.

Natürlich ist es auch möglich den Artikel auf der zugehörigen Website in Reeder selbst anzuschauen. Praktisch dabei ist, dass die Website im Hintergrund vorgeladen wird, so dass man keine Wartezeit mehr hat wenn man zur Website wechselt.

Also ein schon in der beta-Phase erkennbar sehr durchdachtes Programm. Das belegen auch einige nette Details. Zum Beispiel ist Manuela von surfgarden aufgefallen, dass man sich die Anzahl der ungelesenen Artikel nicht nur als üblichen roten Badge am Icon, sondern auch schön dezent im Icon selbst anzeigen lassen kann. Wunderbar. Zum nächsten Gehalt Einkommen werde ich mir dann vermutlich auch Reeder for iPhone leisten! Tolle Entwickler sollen belohnt werden!