Popcorn

Heute mal ein Popcorn-Video:

Topfboden mit einer Schicht Popcorn-Mais bedecken. Ordentlich Zucker dazu. Grade Sonnenblumenöl dazu, dass das ganze mehr Brei als flüssig ist. Dann Herd einschalten. Bei unserem Induktionsherd von Miele hat sich Stufe 7 von 9 bewährt. Also auf jeden Fall nicht voll aufdrehen. Dauert dann zwar länger (ca. fünf Minuten insgesamt), aber die Wahrscheinlichkeit, dass was anbrennt ist viel geringer.
Irgendwann fängts dann an zu ploppen. Wenn das Ploppen so gut wie aufgehört hat Topf vom Feuer nehmen und Popcorn in Schüssel(n) füllen. Falls man am Anfang ausversehen nen Tick zuviel Mais genommen hat ist es ratsam während der Plopperei den Topf immer mal wieder zu rütteln, damit alle Körner zu Popcorn werden und nichts anbrennt.

Spinatpfannkuchen mit Tomaten-Pilze-Füllung und Camembertsoße

Zutaten:
Für die Pfannkuchen:
500 g Mehl
4 Eier
1/2 l Milch
250 g Spinat
Salz

Für die Füllung:
4 Tomaten
5 Champignons
1 Zwiebel
Olivenöl

Für die Soße:
200 g Camembert
1/4 l Milch
1 Schluck Weißwein
Mehl
Petersilie
Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Spinat auftauen lassen, sofern man tiefgekühlten hat. Ansonsten beginnt man mit dem Pfannkuchenteig. Einfach alle Zutaten vermischen und so verrühren dass es einen glatten flüssigen Teig gibt. Den Teig dann mit einer Schöpfkelle in einer Pfanne backen. Wichtig: Nach jedem Pfannkuchen wieder einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne geben. Danach die Pfannkuchen auf einem Teller stapeln und im Backofen auf schwächster Stufe warm halten.

Die Zwiebel kleinschneiden und zusammen mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Nach kurzer Zeit die Champignons hinzu geben. Wenn die Pilze etwas kleiner und leicht bräunlich geworden sind, die Tomaten hinzugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Etwas Milch in einen Topf geben und wenn sie warm ist die klein geschnittenen Camembert hinzugeben. Wenn der geschmolzen ist kann man, wenn man möchte die Überreste des Camembertrands rausfischen. Petersilie und Rosmarin hinzugeben. Mit etwas Mehl binden und mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.

Fertig. Haben wir gestern erfunden. Hat extrem gut geschmeckt. Vor allem die Soße und die Pfannkuchen. Kann man bestimmt auch gut als Crêpes machen. Mjam. 🙂

Käsefondue

Zutaten:
250 g Gruyère/ Greyerzer
125 g Emmentaler
125 g Raclette-Käse
½ EL Speisestärke
½ Liter Weißwein
1 Zehe Knoblauch
2 EL Kirschwasser
Muskat, am besten frisch gerieben
Salz
Baguette (Weißbrot)

Zubereitung:
Den Käse reibt man grob und vermischt ihn zusammen mit der Speisestärke. Von dem Weißwein nimmt man lieber erstmal etwas weniger, denn sonst kanns unter umständen, je nach Kochdauer, also Wasserverlust, etwas flüssig werden. Den Wein also kurz aufkochen und wenn er nur noch siedet den Käse Handweise dazu geben. Danach immer umrühren und warten bis der Käse geschmolzen ist. Wenn der ganze Käse im Topf ist, das Kirschwasser dazugeben. Dann nach belieben mit Salz und Muskat abschmecken. Dann muss nur noch das Weißbrot in kleine Stückchen geschnitten werden.

Den Fonduetopf stellt man jetzt auf eine Flamme, damit der Käse während dem Essen nicht kalt wird. Dann werden die Brotstückchen mit Gabeln oder Spießchen durch den Käse gezogen.

Extremely lecker und sehr einfach zu machen! 🙂

Nach diesem Rezept bei Chefkoch.de.

Blogschlemmer: Krustenbraten

Hier kommt mein Beitrag zum Projekt Blogschlemmer, welches ich gerade über Martin entdeckt habe. Das soll ein Kochbuch von Bloggern werden. Also da hats dann nur Rezepte von Bloggern drin. Mit etwas Glück wird das Buch dann sogar gebunden.

Zutaten sind übrigens für eine mittelgroße Familie… also 20 Personen. 🙂

Krustenbraten
5 kg Schweinefleisch
10 Zehen Knoblauch
500 g Zwiebeln
500 g Karotten
500 g Sellerie
600 ml Bier
Salz
Pfeffer
Kümmel, gemahlen
2 l Suppe

Backrohr auf 180 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze und Umluft). Schweinebraten auf der Schwartenseite mit kochendem Wasser übergießen, rautenförmig einschneiden, Zwiebel, Karotten, Sellerie in ca. 2,5 cm große Stücke schneiden. Knoblauch Zehen teilen. Mit Messerspitze Löcher in den Braten stechen und da die halbierten Knoblauchzehen reinstecken. Den restlichen Knoblauch mit dem Kümmel, dem Pfeffer und dem Salz vermengen und damit den Braten überall gut einreiben. (Achtung, genau jetzt stinkts wie Sau nach Knoblauch. Aber keine Angst der Geruch verfliegt überraschend schnell wieder. Nämlich spätestens dann wenn der Braten lecker fertig riecht.)

Im Bräter über zwei Herdplatten Öl auf höchster Stufe erhitzen und den Braten auf der Schwartenseite kräftig anbraten und herausnehmen. Das geschnittene Gemüse als Bett im Bräter verteilen und den Braten mit der Schwartenseite nach oben (!) draufsetzen. Der Braten gehört für etwa 2 Stunden ins Rohr. (je cm Durchmesser etwa 10 Minuten). Immer wieder mit Suppe übergießen. 1/2 Stunde vor Bratende mit Bier übergießen. Danach nicht mehr aufgießen. Die letzten 15 Min. umstellen auf Oberhitze und maximale Temperatur, um die Schwarte richtig knusprig zu machen. Den Braten aus dem Rohr nehmen und einige Minuten rasten lassen. Den Bratensaft und das Gemüse durch ein Sieb passieren, Gemüse gut ausdrücken. Die Sauce noch kurz kräftig einkochen lassen und eventuell mit Maizena binden. Den Braten von der Schwartenseite her in Tranchen schneiden und im Bräter servieren.

Knödel
20 trockene Semmeln
100 g Räucherspeck
40 g Margarine
ca. 1 l Milch
je 2 EL gewiegte Zwiebel und Petersilie
6 Eier
je 1 Prise Salz und Muskat

Die Semmeln in feine Scheiben schneiden, mit so viel warmer Milch übergießen, dass sie aufquellen können und 1/2 Stunde zugedeckt beiseite stellen. Dann kleinwürfelig geschnittenen Speck in der Margarine gelb rösten, Zwiebel und Petersilie kurz mitdämpfen, nach dem Abkühlen Eier und Gewürze zufügen und die Semmeln untermengen. Faustgroße Klöße formen, und leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen und sofort zu Tisch geben.

Spätzle
1,5 kg Mehl
20 Eier
Salz

Mehl, Eier und Salz in eine riesen Schüssel geben. Einmal umrühren. Teig fertig. Teig Portionsweise auf Brett glatt Klatschen und mit Spätzlesschaber in möglichst dünnen streifen in das kochende Wasser schaben.
Et voila!

Blaukraut (auch Rotkraut genannt)
1 – 2 Köpfe Kraut
0,5 – 1 kg Äpfel
1 Prise Zucker
1 rohe Kartoffel oder Mondamin
1 Prise Zimt
Butter oder Schweineschmalz
je 3 EL Essig

Die äußeren Krautblätter entfernen. Kopf vierteln, Strunk herausschneiden und Blätter sowie die geschälten, vom Kernhaus befreiten Äpfel hobeln. Schmalz erhitzen, Kraut und die Gewürze zugeben, Wasser zugießen und ca. 60 Minuten dünsten. Mit Essig, Salz und Zucker abschmecken. Das Kraut soll süßsauer schmecken. Nach Belieben kann es mit Mehl, Mondamin oder Kartoffeln gebunden werden.

Das ganze kann man auch auf einem Teller schön anrichten. Also zwei Stück Braten drauf zwei Knödel, bissl Spätzle und nen Schöpfer Blaukraut, etwas Soße drüber und it ein paar Petersilieblättern sieht das wunderbar aus.! 🙂

PS: Das Rezept kann Ironie enthalten.

Rührei

Mal wieder seit Ewigkeiten ein Rezept.

Zutaten:
4 rohe Eier
4 Scheiben Fleischkäse
Petersilie
eine kleine Zwiebel
drei Stück Butter
ein Löffel Creme Fraiche
Salz und Pfeffer
geriebener Käse

Man beginnt mit dem anbraten der klein geschnittenen Zwiebel. Nach kurzer Zeit gibt man den ebenfalls geschnittenen Fleischkäse dazu.
Die vier Eier schlägt man in eine Schüssel und vermengt das Eigelb mit dem Eiweiß. Dazu gibts man die zerhackte Petersilie und einen Löffel Creme fraiche. Das ganze würzt man mit Salz und Pfeffer. Bevor man es in die Pfanne tut kann man noch Butterstücke dazu geben damit die Temperatur nicht zu hoch wird! Dann kippt man die Menge zu den Zwiebeln und dem Fleischkäse in der Pfanne. Die Masse stockt in der heißen Pfanne schnell und läßt sich dann wegschieben. So wird Schicht um Schicht fest. Wenn die flüssige Masse fest ist läßt man das ganze noch ein paar Minuten anbraten damit das Rührei eine Farbe bekommt.
Dann serviert man das Rührei wie es ist. Man kann Käse darauf verschmilzen lassen und Oliven-Ciabattabrot mit Butter dazu essen.

Das gibt ein herrliches Frühstück! *schleck* 😀