Alfred

Es fühlt sich so an als ob ich Alfred erst seit ein paar Tagen nutze. In Wirklichkeit ist es schon über einen Monat, aber es macht jeden Tag wieder auf neue extrem Spaß. 🙂

Alfred ist eine kleine feine Helfer-Mac-App die die selben Funktionen wie Spotlight hat und diese um noch viele weitere erweitert. Vor allem ist Alfred extrem gut an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Über Stichworte lassen sich viele bereits mitgelieferte Web Searches erreichen. Man kann sich aber auch selbst  solche Suchen einrichten. Wenn ich bei Alfred z.B. “Wetter Stuttgart” eingebe lande ich bei der Wettervorhersage für Stuttgart bei Wetteronline.

Über das Stichwort “find” kann man auch ganz einfach das Dateisystem druchsuchen. Wenn man die Datei die man such gefunden hat kann man durch einmal Pfeil nach rechts drücken sogenannte Actions auf die Datei anwenden. Und da wirds interessant. Alfred kann als Actions auch Skripte verwenden. Zum Beispiel habe ich mir ein Skript gebastelt, mit dem ich ganz einfach jegliche Film-Dateien in schöne *.m4v-Dateien umwandeln kann. Es ist aber auch möglich aus Alfred heraus zu twittern, Laufwerke zu mounten, Short-Links zu erzeugen usw.

Alfred bietet aber noch zwei besondere Schmankerl. Es gibt eine Clipboard History durch deren Aktivierung man Zugriff auf alles mögliche hat was sich jemals in der Zwischenablage befunden hat. Ich hab sowas ja schon früher benutzt, aber da wurden nur die letzten 15 Zwischenablagen gespeichert und man konnte diese auch nicht durchsuchen. Mit Alfred funktioniert das sehr komfortabel und praktisch.

Außerdem gibt es noch einen iTunes Mini Player. Dabei handelt es sich um ein schlankes Interface mit dem man seine iTunes Library durchsuchen kann und einzelne Alben und Titel abspielen kann. Ich als Alben-Hörer finde besonders toll, dass man ein Zufalls-Album abspielen lassen kann.

Das alles war nur ein kleiner Einblick was man mit Alfred alles machen kann. Mit ein wenig Skripting-Künsten und Hirnschmalz lassen sich da sicherlich noch so einige fancy Dinge umsetzen. Einige von diesen Features sind nur verfügbar wenn man sich den Alfred Powerpack für 12£ (~13,87€) kauft. Ansonsten ist das Programm kostenlos und auch im Alfred - Running with Crayons Ltd zu haben.

Der Entwickler von Alfred ist übrigens ein in Cambridge UK ansässiger freundlicher Mensch, der auch gern und oft über Twitter (s.a. @preppeller) und Tumblr Auskünfte gibt. Achja, und auf http://alfredtips.tumblr.com gibt eine gewisse Anna immer wieder Tips zu Alfred und stellt neue Features per Screencast vor.

LaTeX am Mac

Wer LaTeX am Mac schreiben will hat es mittlerweile eigentlich recht einfach. Da gibt es zum einen die auf den Mac angepasste Distribution MacTex, die alles enthält was man so braucht. Als Editor steht auf dem Mac TeXShop zur Verfügung welcher Syntax-Highlighting unterstützt und aus dem heraus man das LaTeX dann auch bauen kann. Es ist auch möglich BibTeX direkt mit TeXShop einzubinden.

Für BibTeX gibts für den Mac auch ein kleines Verwaltungstool namens BibDesk.

Ich nutze diese Kombination seit mittlerweile Jahren erfolgreich und kann nicht klagen. Im Gegensatz zu so Vehikeln wie LaTeX in Smultron mit Skim Anbindung funktioniert das richtig toll!

Wer sich noch nicht mit LaTeX auskennt kann sich mal diesen Schnellkurs anschauen. Damit kam ich am Anfang ziemlich gut zurecht. Hilfreich kann auch die LaTeX-Befehlsreferenz sein. Wenn man dann schon ganz gut klar kommt ist das LaTeX-Kompendium nützlich zum Nachschlagen, falls man doch mal was nicht weiß. 🙂

YoHDR!

Ich beschäftige mich zur Zeit mal wieder etwas mit HDR-Generierung. Dabei wurde ich von @ftf auf YoHDR! aufmerksam gemacht.

Bei diesem Dienst lädt man drei Bilder hoch, ein unterbelichtetes, ein überbelichtetes und ein normal belichtetes. Online wird ein HDR daraus generiert und man kann es sich kurze Zeit später runterladen. Für das schnelle HDr zwischendurch sicher ganz nett, wenn man kein iPhone 4 hat, bei dem diese Funktion eingebaut ist.

YoHDR

Das Ergebnis ist ok. Meistens fehlt noch eine Tonwertkorrektur. Natürlich kann man keine perfekten HDRs erwarten. Das ist glaub bei automatisierten Verfahren eh schwierig. Trotzdem ganz nett, zumal das Projekt noch in der Beta-Phase steckt.

Übrigens habe ich auch Luminance HDR, Photomatix gestestet. Außerdem hab ich auch mit diesem Verfahren selbst in Photoshop HDRs entwickelt. Photomatix liefert dabei mit dem geringsten Zeitaufwand eindeutig die besten Resultate. Allerdings kostet Photomatix als Aperture-PlugIn stolze €63.51. Die beste kostenlose Lösung ist immernoch es von Hand in Photoshop zu machen. Da gibts vermutlich auch noch Verbesserungsmöglichkeiten. habe noch nicht so viel rumprobiert. Luminance HDR kann man meiner Meinung nach vergessen. Das hat bei mir nur entweder total überbelichtete, oder aber ziemlich bunt-verrauschte Bilder erzeugt. Vielleicht lässt sich da noch etwas mehr rausholen, wenn man sich tiefergehend damit befasst. Aber ich hab so schon ne halbe Stunde gebraucht bis ich was ansehnliches rausbekommen hab.

Die Ergebnisse meines kleinen Testlaufs im Vergleich kann man bei flickr bewundern.

Trillian for Mac

Kaum ein anderes Programm erinnert mich so an die Anfangszeiten meiner Computerbenutzung wie Trillian. Damals war Trillian so ziemlich das wichtigste Programm des Computers. 🙂 Das hat sich inzwischen sehr geändert. Außerdem gab es Trillian bisher nie für den Mac. Vor ein paar Tagen wurde nun die erste alpha Version freigegeben. Es ist sehr seltsam die “alten” Trillian-Töne auf dem Mac zu hören. Hat aber irgendwie was retro-mäßiges. 😀

Ansonsten ist Trillian for Mac nett, aber eben noch eine alpha. Man kann damit chatten, aber sonst sind noch wenig Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Bin aber gespannt wie sich das entwickelt und ob ich irgendwann vielleicht wieder von Adium zurück zu Trillian wechseln werde. 🙂

Echofon

Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific Twitterrific und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version Tweetie 2. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.

Bei der iPhone-Version Echofon for Twitter ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.

Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version Echofon Pro for Twitter fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.

flinc: Mitfahrgelegenheiten per GPS finden

Wenn man momentan eine Mitfahrgelegenheit sucht geht man auf eine der entsprechenden Internetseiten sucht eine Verbindung, telefoniert dann rum und handelt den Preis aus. Mit flinc soll alles anders werden. Auf der IFA haben Absolventen der Hochschule Darmstadt ein System vorgestellt welches das Suchen von Mitfahrern und Mitfahrgelegenheiten durch Automation viel einfacher machen soll. Es werden auf den jeweiligen GPS-Gerätschaften der Nutzer flinc-Applikationen installiert. Der Fahrer gibt ein von wo nach wo er fährt. Der potentielle Mitfahrer auch. flinc sucht dann nach einem passenden Fahrer. Wenn der gefunden ist bekommt er auf seinem Gerät eine Mitteilung mit dem eventuellen Umweg den er fahren muss und dem Geld das er dabei verdienen würde. Wenn er den Mitfahrwunsch bestätigt wird er automatisch zu dem Ort geleitet wo sich der Mitfahrer befindet.

Hört sich spannend an! Bin gespannt wann das startet, ob es wirklich so gut funktioniert wie in der Theorie und wie es angenommen wird!

via YuccaTree Post

Neuer Mac-Feedreader: Gruml!

Wer für den Mac einen Feedreader sucht wird viele finden. Wenn er jedoch mit Google Reader synchronisieren soll, wird die Auswahl schon sehr klein. Da gibts nämlich genau drei die das können.

Der “älteste” ist Eventbox und tauchte letztes Jahr auf. Jedoch ist Eventbox eher auf Twitter und so Social Network Kram zugeschnitten und meiner Meinung nach für Feeds eher unbrauchbar.

Dann wäre da noch der in Ungnade gefallene NetNewsWire. Man kann wohl unverhohlen behaupten dass NetNewsWire lange Zeit der Feedreader auf dem Mac war. Leider konnte er nicht ganz mit der Zeit mithalten. Das Interface von Newsgator um seine Feeds unterwegs abzurufen war grottig, die iPhone-Applikation (NetNewsWire) wird eher Stiefmütterlich behandelt und Google Reader wurde immer populärer. Ich denke, als dann mit Byline (Byline) ein nahezu perfekter Google Reader Client fürs iPhone erschien war es um das alte NetNewsWire geschehen. Jetzt haben die Entwickler einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Sie bauen die ehemalige Konkurrenz ein die eigene Applikation ein. NNW macht jetzt einen auf Google Reader. Allerdings bauen sie quasi den neuen Dienst in das alte Userinterface ein. Das wirkt irgendwie so sehr überfrachtet. Darum ist NNW auch keine Empfehlung.

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Gruml in der Hauptansicht

Der Dritte im Bunde ist gaaanz neu. Grade mal ein paar Wochen alt macht sich Gruml mit seinem lustigen Namen schon ganz gut im Feedreaderuniversum. Er ist klein, schnell, einfach und unterstützt alle Google Reader Funktionen. Was mir besonders positiv auffällt ist, dass den Nutzern zugehört wird und große Anliegen auch sofort angegangen werden. Und mit sofort meine ich dass momentan alle paar Tage eine neue Version erscheint die wieder deutlich besser ist als die alte.  Ein “Killerfeature” sind zum Beispiel die Möglichkeit die Website zum jeweiligen Artikel wahlweise im Default-Browser oder als Tab in Gruml selbst zu öffnen. Man kann auch seine Feeds in Ordner sortieren. Auch die werden dann mit Google Reader synchronisiert.Wirklich praktisch, und wenn die Entwicklung mit dem Tempo weiter vorangeht bekommt der Entwickler dafür den nächste Apple Design Award auf der WWDC 2010! 🙂

Outlook’s broken

Viele Firmen würden gerne schicke HTML-E-Mails als Newsletter verschicken, mit eigenem Design und veränderlichem Design, um sich von anderen Mails visuell abzuheben. Jedoch gibt es da ein Problem: Outlook 2007. Da Microsoft sein E-Mail-Programm leider genauso gut verbreiten konnte wie seinen genau so miesen Browser muss man einige Einschränkungen bei der Erstellung von HTML-Mails in Kauf nehmen.

2010 wird es ein neues Outlook geben. Die Chance für Microsoft einen Standardkonformen Mail-Klienten zu veröffentlichen. Jedoch will der Redmonder Software-Riese weiterhin bei der Word-Engine fürs E-Mail-Rendering bleiben. Außerdem drangen Stimmen nach aussen die verlauten ließen dass es für E-Mails ja eh keine wirklichen Standards gäbe.

Schade. Dabei müsste man sich doch nur mal etwas Kooperativ zeigen. Ist doch eigentlich nicht so schwer. Um das zu erreichen hat das  Email Standards Project eine Aktion ins Leben gerufen: “Outlook’s broken – Let’s fix it” Dadurch soll vorallem über Twitter (@fixoutlook) öffentlicher Druck auf Microsoft ausgeübt werden. Hoffen wir dass die Aktion ähnlich große Kreise zieht wie bisherige Twitter-Aktionen, damit wir Webentwickler uns mit einem Sorgenkind weniger rumschlagen müssen.

via Webkrauts

Apple WWDC 2009 – Berichterstattung


Bild 8

MacBook Pro 15″ (verfügbar ab heute)
Hat jetzt die Batterie Technologie vom 17er drin und hält bis zu 7 Stunden lang.
Neues Display (mehr Farbraum)
SD-Karten-Slot (SDHC-fähig)
2.53Ghz bis 3.06Ghz, 8GB Ram und 500 GB 7200 rpm HDD

MacBook Pro 17″ (verfügbar ab heute)
Mehr Festplatte und CPU
SD-Karten-Slot (SDHC-fähig)

MacBook (Pro) 13″ (verfügbar ab heute)
Alu MacBook heißt jetzt MacBook Pro
Neues Display (mehr Farbraum)
SD-Karten-Slot (SDHC-fähig)
Hat jetzt die Batterie Technologie vom 17er drin und hält bis zu 7 Stunden lang.
FW800 (Yeah!)
2.26Ghz bz. 2.53Ghz Core 2 Duo
Backlit Tastatur

MacBook Air (verfügbar ab heute)
200$ billiger
bis 2.13Ghz CPU

OS 10.6 Snow Leopard (verfügbar ab September)
29$ (!) als Upgrade
Finder wurde in Cocoa neu geschrieben
6 GB mehr Festplattenplatz nach dem Upgrade von 10.5
Exposé im Dock: “Klicke und halte ein Progra,,-Icon und alle seine Fenster erscheinen im typischen Exposé-Style.”
Mail und Vorschau sind mehr als doppelt so schnell als bisher.
Quicktime X hat ein komplett neues Interface
Videobearbeitung in Quicktime und direktes Hochladen zu YouTube, MobileMe oder iTunes
Mail, Adressbuch und iCal haben jetzt alle Exchange-Support eingebaut

Safari 4 (verfügbar ab heute)
für alle Plattformen (Leopard, Tiger, Windows)

MobileMe
Mit “Find my iPhone” kann man die Position seines iPhones auf einer Karte angezeigt bekommen. Wenn das iPhone wirklich gestohlen oder verloren wurde, dann kann man alle persönliche Daten per Fernsteuerung löschen.

iPhone OS 3.0 (verfügbar ab 17. Juni)
für Developer schon heute die Gold Master Version
Filme leihen und kaufen direkt vom iPhone
Tethering
HTML5 Unterstützung in Mobile Safari
Navigationssoftware von TomTom, verfügbar ab Sommer

iPhone 3G S (verfügbar ab 19. Juni)
S steht für Speed (bescheuerter Name!)
Programme werden schneller geladen…
sieht von außen quasi gleich aus, die Innereien sind aber “komplett neu”
Unterstützt 7.2 Mbps HSDPA, OpenGL|ES 2.0
Ölabweisendes Display
3 Megapixel Autofokus -Kamera
keine Front-Kamera
30FPS VGA Videos
Videos können vom iPhone aus zu YouTube, MobileMe hochgeladen werden
schneiden kann man sie auch direkt auf dem iPhone
Voice Control: man kann das iPhone per Stimme herumkommandieren
Digitaler Kompass
Nike+ Unterstützung
Datenverschlüsselung
bessere Batterielaufzeit
16 und 32 GB für 199 und 299$

iPhone 3G 8GB gibts weiterhin für 99$

Safari 4

Vergangenen Dienstag hat Apple eine neue Version von Safari veröffentlicht. Es handelt sich um eine public beta der Version 4 des Browsers. Apple bewirbt sie auch auf seiner Website ausdrücklich und bietet sie zum Download an. Bisher war Safari 4 nur Entwicklern zugänglich. Als ich den vor ner Weile mal ausprobiert hab, war er noch ziemlich doof und auch noch im alten Design. Von daher kamen die Designänderungen für alle relativ überraschend. Zu Abwechslung mal wieder. 🙂

Top Sites
alle Lieblingsseiten im Überblick

Die größte und praktischste Neuerung ist eine Funktion namens “Top Sites” und von Googles Chrome inspiriert. 🙂 Dabei handelt es sich um eine Seite in Safari die häufig aufgerufene Websites mit einem Bild in einem Gitter darstellt. Welche Seiten angezeigt werden kann man auch manuell verändern und bestimmte Seiten an eine bestimmte Stelle auf dem Gitter pinnen. Man hat die Wahl zwischen 6, 12 oder 24 Websites die auf der Seite angezeigt werden.

New
Verlauf mit Coverflow durchsuchen

Das Tolle ist jetzt dass sich das Thumbnail immer anpasst je nach dem ob sich auf der Seite was getan hat. Ich hab zum Beispiel mein Forum gepinnt und sehe so sofort ob es einen neuen Beitrag gibt. Außerdem wird durch einen Stern oben rechts  an einer Seite angezeigt wenn sich etwas geändert hat. Allerdings wird da halt jeder Scheiß berücksichtigt. Auf jeder dynamischen Seite ändert sich dauernd was. Da reicht es schon aus wenn die Seitenaufbauzeit angezeigt wird. Dadurch bekommt die Seite von Safari einen Dauerstern verpasst. Ist aber nicht störend schlimm.

Verlauf
Verlauf mit Coverflow durchsuchen

Auch noch sehr praktisch ist dass man seinen Verlauf mit Coverflow durchstöbern kann. Manchmal hat man ja vielleicht noch im Kopf: Ahh das war diese voll geniale Seite mit dem Gras im Morgentau-Bild als Hintergrund … wie war die URL nochmal!? Dann kann man jetzt seinen Verlauf relativ schnell durchschauen bis einen das entsprechende Bild anspringt. Außerdem kann man die History durchsuchen und die Bookmarks auch per Coverflow durchsuchen. Ich glaube das ist bisher der sinnvollste Einsatzort für Coverflow. 🙂

Tab Bar
Die neue Tab Bar hängt jetzt nicht mehr

Die verschobene Tableiste fällt einem als erstes ins Auge. Die ist jetzt nämlich nach ganz oben gewandert. So wie bei Chrome auch. Ich fands anfangs störend, aber jetzt so nach zwei Tagen… ich denke ich kann mich dran gewöhnen. Aber da die Tableiste sich jetzt in dem Bereich befindet in dem man das Browserfenster bisher zum verschieben “angefasst” hat kann man jetzt nichtmehr irgendwo im Tab klicken um es zu verschieben sondern nur an einer kleinen Ecke oben rechts am Tab. Ein kleiner Nachteil. Dafür werden um die zehn Pixel Höhe gespart die jetzt mit tollem Webinhalt gefüllt werden können. 🙂

Unter der Haube hat sich auch einiges getan. Die JavaScript Rendering-Engine Nitro wurde eingebaut. Damit verschnellert sich Safari bei JavaScript deutlich. Auch beim HTML-Rendering konnte er nochmal zulegen. Somit bestätigt Safari seine Position als schnellster Browser und gewinnt nochmal etwas an Vorsprung. Einzig Google Chrome kommt überhaupt an ihn ran. Aber der basiert ja auch auf der selben Browser Enginge – WebKit. Ein OpenSource Projekt übrigens das hauptsächlich von Apple vorangetrieben wird.

Toll als Webentwickler finde ich dass sich der Safari penibel an Webstandards zu halten scheint. Er unterstützt jetzt schon einige der kommenden Techniken der Zukunft: HTML 5, CSS Effekte, CSS Schriften. Alles ganz toll! 😀 Damit wollte ich eh jetzt mal rumexperimentieren. Außerdem ist Safari 4 der erste und bisher einzige Browser der den Acid 3Test mit 100 von 100 Punkten bestanden hat.

Acid 3 tests a browser’s ability to fully render pages using the web standards used to build dynamic, next-generation websites, including CSS, JavaScript, XML and SVG.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber doch. Die Ladestandsanzeige wurde quasi abgeschafft. Bisher war die Adresszeile auch gleichzeitig Fortschrittsbalken. Wenn geladen wurde erschien ind er Adresszeile als Hintergrund ein blauer Balken. Der ist jetzt weg. Statt dessen gibt es rechts in der Adressleiste so ein drehendes Rad wie vom iPhone oder vom Start des Macs bekannt. Doof. Dadurch weiß man nicht wie weit der Ladevorgang ist. Aber da gibts ja auch Abhilfe beim fscklog.

Also ich find den neuen Safari 4 ziemlich toll. Die neuen tabs sind gewöhnungsbedürftig und der fehlende Fortschrittsbalken ist schade, aber im Vergleich zu den Neuerungen voll egal. Außerdem ists ja nur eine beta. Vielleicht kommt ja der Fortschrittsbalken in der Final wieder wenn wir uns schön beschweren! 🙂 Übrigens auch genial sind die in Safari eingebauten Developer Tools für Webentwickler. Aber dazu bald in nem extra Beitrag! 🙂