Prüfungsvorbereitung

Ich hab in den nächsten zwei Monaten drei Diplomprüfungen über insgesamt 24 Semesterwochenstunden. Eine davon in Datenbanksystemen, zwei davon in Algorithmen und Komplexität. DB ist in ziemlich genau drei Wochen. Theoretisch sollte das eigentlich ganz gut machbar sein. DB 1 war nicht sonderlich schwer, ich hab die meisten Übungsblätter gemacht und am Ende waren wir auch ganz gut. DB 2 ist zwar schon schwerer, aber war auch gut machbar und wir haben ebenfalls nicht schlecht abgeschnitten. Vor Algo hab ich mehr Angst. Das ist einerseits ewig her – ich weiß quasi nix mehr. Andererseits war das Zeug durchaus anspruchsvoll. Es ging, soweit ich mich erinnern kann viel um schnellste Pfade, Kosten von Algorithmen und sowas. Das mit den Kosten hab ich ja noch nie kapiert. 🙁 Hoffe es klappt diesmal.

Eigentlich hab ich am meisten Angst vor selbstversschuldetem Missmanagement was die Zeit angeht. Drei Wochen für Datenbanken ist eigentlich ne gute Sache. Zumal jetzt auch keine Vorlesungen mehr dazwischen funken und ich fast die Hälfte schon zusammengefasst hab. Aber 1,5 Wochen nach Db ist halt schon Algo. Das heißt ich muss auf jeden Fall noch der der DB-Prüfung mit Algo 1 anfangen. Und da hab ich halt Angst, dass ich das nicht auf die Reihe bekomme und vor lauter Panik total hetze und effektiv nichts gelernt bekomme. Da muss ich mein Zeitmanagement unbedingt in den Griff bekommen und immer brav das vorgenommene Pensum “weglernen”.

Helfen sollte auch, dass ich jetzt zum ersten mal in die Unibib geh zum Lernen. Hab ich vor kurzem mal erfolgreich ausprobiert. Man sitzt dort so zwischen den Büchern rum. Alle paar Meter gibt es sechs Tische. In den Sechsergruppen herrscht dann eine ganz  Produktive Stimmung. Weil man kennt sich ja nicht, also kann man auch keinen Scheiß machen. Dadurch bekommt man viel mehr als daheim geschafft. Denn daheim kann man sich durch vielfältige Dinge ablenken: Rumlaufen, Aufräumen, mit anderen Hausbewohnern reden, Essen (machen), Tee/Kaffee machen … In der Unibib kann man höchstens im Internet surfen. Außerdem hat das auch was von “zur Arbeit gehen”. Wenn man abends von der Bib nach Hause kommt und ordentlich was geschafft hat ist das, wie wenn man von der Arbeit heim kommt. Sehr gut. Bin gespannt wie das klappt.

So, nach diesem Selbstaufmunterungs-Beitrag fühl ich mich schon etwas besser. 🙂

72-Stunden Vorlesung (Update)

Die Tübinger Besetzer des HS25 organisieren ab morgen eine 72-Stunden Vorlesung im HS21 des Kupferbaus. Jede Stunde ein anderer Dozent zu einem anderen Thema. Es kommen Professoren aus allen Fachrichtungen, sogar OB-Palmer kommt und erzählt was übers blau machen. 😉

Dass die Besetzer so eine interessante und zugleich ungewöhnliche Veranstaltung durchführen könnte sogar die Besetzungsgegner freuen die die krakeelenden Studenten bisher nur als Störer wahrgenommen haben dürften.

Es gibt da auch so interessante Themen wie zum Beispiel “Raum fahrt in Entenhausen” oder “Gute Wimpern, böse Wimpern”. Das kann ja nur spannend werden! 🙂

Kupferbau-Besetzung Uni Tübingen » 72-Stunden Vorlesung

Update (25.11.2009 – 19:06 Uhr):
Es gibt jetzt auch nen Live-Stream vom TIMMS: https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/PublicCast.aspx

Das Programm als PDF.

Kreativ

Irgendwie bin ich grade relativ kreativ. So kreativ war ich glaub seit Frühjahr 2008 nicht mehr. Gefühlsmäßig. Vielleicht liegts dran dass ich lernen muss und mir Ausreden suche um nicht lernen zu müssen. Damals musste ich auch lernen. Den selben Stoff. Was, fragt sich der interessierte Leser. “Mathe natürlich!”, antworte ich ungestüm. Tja, langsam wirds langweilig das mit der Mathe. Leider ist das keine Langeweile die durch häufiges beschäftigen mit bereits gekonntem induziert wird, sondern eher durch minderes Interesse. Also nicht garkeines, das möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betonen, aber halt eher nicht so viel.

Aber ich bin ja kreativ. Darum fühle ich mich trotzdem nicht schlecht. Ich hab eine Fast-Podcast-Idee, die garnicht so doof ist, Potential hat und auf die noch nicht soo viele gekommen zu sein scheinen. Ich hegte ja insgeheim schon länger den Wunsch einen Podcast zu machen. Aber über was soll ich schon podcasten? Und dann ist das auch immer gleich so kompliziert mit der Aufnehmerei und Konvertiererei und Hochladerei. Aber unverhofft kommt oft, heißt es ja so schön. Mal sehen wie das wird. Das Thema wird hier bald verraten, den Podcast selbst gibts dann woanders. Aber nagelt mich bitte nicht auf das bald fest. 🙂 Was lange währt wird gut, oder so.

Gerade hat sich das mit der Kreativität auch etwas auf die Mathematik übertragen. Ich habe einen Lernplan gemacht. Der sagt, dass ich ab morgen 15 Tage lang drei Mathe-Übungsblätter pro Tag durchmachen muss. Oder sollte. Zumindest die Themen die in diesen drankommen. Ich bin guten Mutes, dass das klappt! 🙂